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Fasnacht in Fützen  Wetter gut, Stimmung gut, so lässt sich das Fasnachtstreiben in Fützen umschreiben.
Mit der obligatorischen Katzenmusik des Musikvereins ab 6,30 Uhr morgens und dem "saumäßig guten" Kesselfleischessen wurden in Fützen die närrischen Tage fortgesetzt.
Nach dem kleinen, aber feinen Umzug durch das Dorf wurde das närrische Volk in der "Barrenhalle" auf den erwartungsvollen Männertanzwettbewerb in der Buchberghalle
eingestimmt. Dabei zeigten die verschiedenen Formationen wieder ihre närrisch-künstlerischen Leistungen. Berichte und Bilder vom Männertanzwettbewerb bitte beim Südkurier anklicken. Aus und vorbei
Alles hat ein Ende (nur die Wurst hat zwei), doch mit der Fützener Fasnacht geht es eindeutig zu Ende.
Pünktlich um 13.33 Uhr wurde Hand, bzw. die Säge an den Baum gelegt und fachgerecht neigte sich der 20-Meter Baum über den Dorfplatz. Gewinner Thomas Scheuch
rückte mit dem Traktor an, um das heutzutage kostbare Brennmaterial nach Hause zu karren.
In der Buchberghalle gab es danach die obligatorische Abfütterung des Narrensamens bei "Brot (Wurst) und Spielen" und noch in der Nacht wird der Butzle unter Heulen
und Wehklagen im Beisein des harten Kerns der Fützener Narren verbrannt. (21.02.12 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Jetzt goht die Fasnet aa
Mit großem Gefolge der Eggäsli-Zunft stürmte Narrenvater Stefan Schmid am Donnerstagmorgen das Rathaus in Fützen, um Ortsvorsteher Ewald Gut für die kommenden
sechs närrischen Tage außer Amtes zu setzen. Dieser nahm aber die Entmachtung erst an, nachdem der Narrenvater den Übergabe-und Mietvertrag für die Buchberghalle unterzeichnet hatte.
Weiter nahm der Narrenvater die Gelegenheit wahr, in der Amtsstube insgesamt elf Narren, die über fünf Jahre Mitglied der Eggäsli Zunft sind, mit dem neuen Eggäasli Orden zu ehren.
Nach dem Absingen des Fützener Narrenliedes wurden sodann die Schüler von der Schule feierlich in die närrische Freiheit entlassen.
Begleitet von närrischen Klängen des Musikvereins wurde in Fützen neben dem reparaturbedürftigen Schulhaus der große Narrenbaum aufgestellt. Bei aufkommendem
Sonnenschein und angenehmen 7° Wärme war ganz Fützen mit Kind und Kegel auf den Beinen um das mit lautstarken Zurufen unterstützte Spektakel zu beobachten. (16.02.12 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Senioren ganz närrisch
Nun ist der närrische Bazillus auch bei den Senioren von Fützen angekommen. Wenn auch etwas personell geschwächt, verbrachte die kunterbunt ausstaffierte Gesellschaft
einen kurzweiligen Nachmittag im Gasthaus "Zum Bahnhof".
Zwischen den vorgetragenen Witzen und Sketschen feuerte der Vorsitzende Ewald Wilhelm mit dem Akkordeon immer wieder zum gemeinsamen Singen an. Wegen
Terminüberschneidungen hatten die Freunde aus Riedöschingen dieses Mal leider total gepasst, was allgemein bedauert wurde, zumal aus ihren Reihen amüsante Beiträge das Programm immer bereichern.
(16.02.12 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

"Kuh vom Lande“ zu Gast Großes Spektakel im Landhotel "Löwen" Epfenhofen mit "Der Kuh vom Lande", Sigrun Mattes
Kommt sie, oder kommt sie nicht, die den Senioren von Epfenhofen angekündigte große Überraschung bei ihrer närrischen Zusammenkunft am vergangenen Mittwoch.
Und sie kam wirklich, Sigrun Mattes die von Funk und Fernsehen bekannte "Kuh vom Lande". Auf der Heimreise vom Europapark in Rust, wo sie am Vortag bei der illustren
Veranstaltung anlässlich der Verleihung der "Goldenen Narrenschelle" der Schwäbisch-Alemannischen-Narrenzunft an Landtagspräsident Guido Wolf mit für Stimmung
gesorgt hatte, machte sie in Begleitung ihres Ehemannes eine Stippvisite in Epfenhofen.
In einem gewohnt bühnenreifen 60-minütigen Non-Stopp-Programm sorgte die Mundartkünstlerin mit ihrer Drehorgel für eine Bombenstimmung und heitere Unterhaltung,
wofür sie natürlich vom Publikum mit Lachsalven und Applaus belohnt wurde.
Dass die Sketsche und Witze im heimischen Hegau-Bodensee-Dialekt vorgetragen wurde, gab der Unterhaltung noch die besondere Würze. Und immer, wenn sie wieder
einen besonders deftigen Witz ins Publikum geschleudert hatte, rief sie verschmitzt lächelnd in die Runde: "Aber gäll, dä Witz isch nit vo mier!" Die Wirtin der "Frohen
Einkehr" Marlene Rudolf, der es gelungen war, durch persönliche Connection die Künstlerin zum Abstecher nach Epfenhofen zu bewegen, erhielt anschließend viel Lob aus der Runde.
Angespornt von so viel Humor ging es aber auch nach der Verabschiedung der großen Fasnachterin munter weiter mit witzigen Vorträgen, musikalisch bestens umrahmt
mit heißen Rhythmen und alten Schlagern zum Mitsingen durch die Hauskapelle "Duo Montana", wobei der Chefkoch Markus Merk selbst in die Tasten griff.
Epfenhofen und das gastliche Hotel "Löwen" aber kann sich rühmen, Austragungsort einer fernsehreifen vorfasnachtlichen Veranstaltung mit einem echten "Bühnenstar",
gewesen zu sein, den man, so wurde allgemein moniert, bei der großen Konstanzer Prunksitzung im Konzil echt vermisste. (09.02.12 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Gut besuchter Seniorennachmittag
Immer mehr entwickelt sich der Seniorennachmittag in Fützen zu einem geselligen Treffen der Dorfgemeinschaft. So konnte die Vorsitzende der Landfrauen außer den
Ehrengästen und betagten Senioren auch eine recht große Zahl "Junge Alte" mit Familienanhang begrüßen.
Der Jugendchor Fützen unter der Leitung von Renate Günthner sang sich mit seinen Liedern wieder sehr schnell in die Herzen der anwesenden Omas und Opas, zumal die
jungen Interpreten als Zugabe noch das leider fast vergessene "Fützener Lied" aus vollen Kehlen sangen, dabei aber auch zum Mitsingen einluden.
Ortsvorsteher Ewald Gut resümierte in seiner Ansprache über die große Weltpolitik mit Schulden- und Währungskrise, gab aber auch einen Rückblick über getätigte Baumaßnahmen im Ort im zurückliegenden Jahr.
Bürgermeister Markus Keller lobte die generationsüberschreitende Zusammenarbeit gerade in den Ortsteilen, drückte aber auch noch einmal seine große Zufriedenheit
über das gesamtstädtische Miteinander anlässlich der 750-Jahrfeier im Jahre 2011 aus.
Pfarrer Ulf-Martin Schmidt, der schon fast auf gepackten Koffern für seinen Umzug nach Berlin sitzt, freute sich, noch einmal mit den Fützenern den Nachmittag verbringen zu dürfen.
In Würdigung der sehr guten Zusammenarbeit mit der VDK-Gruppe Fützen nahm erstmals eine Gruppe des Blumberger Stadtverbandes mit ihrer Vorsitzenden Gerlinde Hoffärber an der Veranstaltung teil.
Locker und zügig ging es weiter mit Sketschen der jungen Eggäsli, vor allem aber glänzten die Landfrauen mit ihrer Paradenummer mit einer "beißenden" Glossierung der
Pflegereform. Die weitere musikalische Unterhaltung übernahm sodann Peter Meister mit der Jugendkapelle des Musikvereins Fützen.
Abschließend ehrte Ilse Werner wie jedes Jahr die beiden anwesenden ältesten und jüngsten Senioren, Olga Selb (94), Rudolf Hettich (90) sowie als "werdende" Rentner
Regina Spada und Horst Werner. Sie bedankte sich aber auch bei allen Mitwirkenden, die zum guten Gelingen des Nachmittages beigetragen hatten. (30.01.12 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Heilerin spricht zu den Landfrauen
Einem nicht alltäglichen Vortrag über "Geistiges Heilen" mit dem Motto "Die Kraft, die heilt" lauschten auf Einladung der Fützener Landfrauen 37 Frauen und ein Mann aus
Fützen, Zollhaus, Randen und Hondingen. Simone Bernhart aus Stühlingen- Unterwangen, die sich nach eigenen Worten auf die Vermittlung von Geistigem Heilen versteht, wollte mit ihrer Botschaft den
Anwesenden, zunächst etwas "ungläubig" wirkenden Zuhörern, heilsame und lösende Impulse für den individuellen Lebensweg geben. Die tiefgläubige Referentin, die, wie
sie freimütig erklärte, selbst noch niemand geheilt hat, sieht sich aber als Telefonleitung und Kanal zu Gott und den Engeln, die ihr die Kraft gäben, neben den
fachkundigen Therapien der Ärzte oder Heilpraktiker, Heilkraft und Ratschläge aus der lichtvollen geistigen Welt und damit zu Gott und seinen Engeln zu vermitteln.
Ilse Werner bedankte sich bei der Referentin mit einem Blumengebinde für ihre 60-minütige, tiefsinnige Botschaft, die sie ohne Manuskript, aber mit starker Aura in
prägnanter heimatlicher Mundart (Stühlingen-Bonndorf) vermittelt hatte. (18.01.12 - Bericht und Bilder: E. Schüle)


St. Gallus Senioren gehen mutig ins neue Jahr
Einen rundum harmonischen Nachmittag erlebten die St. Gallus Senioren bei ihrem kleinen internen Neujahrsempfang im Landhotel "Löwen" am vergangenen Mittwoch.
Inge Fluck hatte mit ihrem Vorstandsteam für diese erste Zusammenkunft im neuen Jahr ein unterhaltsames Programm zusammengestellt. Nach der obligatorischen
Kaffeerunde galt es, einer treuen Besucherin der Zusammenkünfte besondere Aufmerksam zu schenken. Stefanie (Fanny) Weh konnte am 21. Dezember im Kreise ihrer
Angehörigen ihren 90. Geburtstag feiern. Dies nahmen die Senioren zum Anlass, die Jubilarin nun im Nachhinein gehörig hochleben zu lassen. In wohl gesetzten Reimen,
vorgetragen von Irmgard Fluck, erhielt sie von Irene Merk für jedes Lebensjahrzehnt eine Rose überreicht. Sehr bewegt dankte die Geehrte ihren noch "jungen" Altersgenossen.
Schnell verlief der weitere Nachmittag. Bevor man den Tag mit einem leckeren Abendessen aus der Löwen-Küche beschloss, unterrichtete Inge Fluck die Anwesenden noch über die im neuen Jahr vorgesehenen Aktivitäten.
Ein Lichtbildervortrag über die Museumsbahn und ein Vortrag von Hermann Barth, eine Kräuterwanderung, sowie das obligatorische Grillfest bei Ottmar, aber auch die
Teilnahme an der diesjährigen Dekanatswallfahrt nach Birnau, ein Besinnungstag und natürlich die Teilnahme am zweiten großen Seniorennachmittag in Blumberg mit
Bürgermeister Markus Keller, versprechen wieder ein rundum interessantes Jahr. Dies auch als Beitrag der Senioren für die Dorfgemeinschaft. Schließlich bedankte sich
Inge Fluck für das stets gute Miteinander am verflossenen Jahr und lud dazu ein, der bestehenden Gemeinschaft auch im neuen Jahr weiterhin die Treue zu halten. (12.01.12 - Bericht und Bilder - E. Schüle)


Sankt Antonius kann zufrieden sein
Der konzertante Auftritt des Jugendchores und der Jugendkapelle war nicht nur ein echter Hörgenuss für die Gäste in der vollbesetzten Dorfkirche. Erfreulich war
besonders die große Zahl der Konzertbesucher aus Blumberg. Ihre Zufriedenheit spiegelt sich denn auch im unerwartet guten Spendenergebnis von 1.773,05 Euro, das in die aufgestellten großen Milchkannen floss.
Die Damen vom Pfarrgemeinderat hatten die angenehme Aufgabe, nach dem Konzert "den Rahm abzuschöpfen". Pfarrer und Pfarrgemeinderat bedanken sich auf diesem
Wege für den Besuch und die großherzige Spendenfreudigkeit für eine gute Sache. Indessen ist das Spendenkonto weiter offen: Katholische Pfarrgemeinde St. Vitus Fützen, BLZ 694 500 65, Konto Nr. 246 004 204
(10.01.12 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Großzügige Spender Die Sammelergebnisse von Fützen und Epfenhofen liegen vor und haben sich im Vergleich zum letzten Jahr noch einmal verbessert:
Fützen: 2.544,20 EURO (2011: 2.220.-) - Epfenhofen: 696,79 EURO ,(2011: 663,48)
Die Ergebnisse aus Fützen gehen wie jedes Jahr über das Missionswerk in Aachen an die Missionsschwester Mechthild Keller nach Tansania/Afrika, die Ergebnisse von
Epfenhofen an Schwester Veronika Leingruber nach Südwestafrika. Den Sternsinger sei Dank ! (10.01.12 - Bericht: E. Schüle)

Hilfe für Dorfheiligen
"Droben stehet die Kapelle, schauet still ins Tal hinab", dieses Gedicht könnte der Dichter Ludwig Uhland einst auch auf das kleine Kirchlein in Fützen an der Straße nach
Blumberg bezogen haben, das allerdings derzeit ohne Turm und Glocke auf ein baldiges Erwachen aus dem Winterschlaf wartet.
30.000 Euro muss die Kirchengemeinde alleine schultern (wir berichteten), um Dach und Turm wieder wetterfest zu machen. Hier ist, so weiß das Gremium des
Pfarrgemeinderates mit Stadtpfarrer Karlheinz Brandl, viel Eigenleistung der Bürger angesagt.
Also sprach Renate Günthner, umtriebige Sängerin, Saxophonistin, vor allem aber Leiterin der Schola von St. Vitus und des Jugendchores, packen wir's an. Im Wissen,
dass ihre jungen Leute im Sommer wohl nicht zum "Ziegelstrecken" oder zum Balken imprägnieren animiert werden können, fand sie wiederum mit ihrer Idee, dem
geplagten Pfarrer mit dem Erlös eines Kirchenkonzertes unter die Arme zu greifen, auch beim Vorstand des Musikvereins, die Jugendkapelle mit einzubeziehen spontan Gehör.
Damit war schnell der Weg geebnet, kurzfristig an die Vorbereitung zu gehen. Flugs und routiniert war im Team ein Programm ausgearbeitet und an fast täglichen
Probeabenden zurecht gefeilt und wurde nun am vergangenen Sonntagabend in der überraschend vollbesetzten Pfarrkirche einem erwartungsvollen, und wie sich später zeigte, auch spendenfreudigen Publikum vorgestellt.
Nach der Begrüßung durch Stadtpfarrer Karlheinz Brandl stimmte Marcel Rath mit dem feierlichen Orgelsolo "Festive Trumpet Tune" die Gäste auf den weiteren
Vortragsabend ein. Festlich ging es weiter mit der Jugendkapelle Fützen unter der Leitung der jungen Dirigentin Carolin Gleichauf mit einer "Kleinen Festmusik" und
weiteren kirchlichen wie weltlichen Musikstücken. Da durfte auch das amerikanische Weihnachtslied "Little Drummerboy“, oder "Walk in the Sand" und weiteren Welthits
nicht fehlen, die ihrem jungen Musikverständnis entsprachen und wofür sie aber auch mit starkem Applaus belohnt wurden.
Fest im Griff hatte Renate Günthner ihre jungen Damen vom Jugendchor, sowohl bei den kirchlich geprägten Vorträgen wie "Mein Jesus, mein Retter" und weiteren
sakralen Stücken. Mit modernen Welthits wie "Nessaja" (Peter Maffay), oder "Can you feel the love tonight" (Elten John/König der Löwen) begaben sich die jungen
Gesangskünstler mit Feuereifer sodann in lockere Dimensionen. Selbst Michael Jackson wurde posthum mit "Heal the world" über den großen Teich zitiert. Dazwischen
bewies der junge Organist Marcel Rath mit "Sonata in a" (Domenico Scarlatti)noch einmal bravourös, wie er mit der Fützener Orgel längst vertraut und groß geworden ist.
Für die bei verschiedenen Liedvorträgen eingebauten brillanten Soloparts ernteten die jungen Künstler besonders starken Beifall und wuchsen bei den vom begeisterten
Publikum eingeforderten Zugaben wie "I will follow him" und schließlich "O Happy Day" noch einmal über sich selbst hinaus und beendeten damit auch sinngemäß einen "Happy" Abend.
Dabei zeigte es sich wieder einmal mehr, wie die Fützener Barockkirche vor allem akustisch, wie in ihrer Ausstattung den exzellenten Rahmen für solche Konzerte abgibt.
Stadtpfarrer, Hausherr und Moderator Karlheinz Brandl verstand es vortrefflich, zwischen den kleinen Pausen, eine Beziehung zu diesem Konzertabend, der
Antoniuskapelle, vor allem aber zum zweiten Dorfheiligen, dem Heiligen Antonius herzustellen. Nicht nur das Lebenswerk des frommen Mannes und großen Predigers
wusste er mit profunden Kenntnissen zu beleuchten, sondern er berichtete auch schmunzelnd über den im Volksmund auch als "Schlampertoni" bekannten Fürsprecher bei
Menschen, die etwas verschlampt, verloren hätten. Mit großer Erheiterung wurde dabei vor allem von den jungen Menschen die Empfehhlung des Seelsorgers
aufgenommen, sie mögen bei Liebeskummer immer betend die Antoniuskapelle aufsuchen, da der Heilige auch der Schutzheilige der Liebenden sei.
Mit seinen abschließenden Dankes-und Schlussworten outete sich der (gut)-gläubige Hausherr sogar noch als Visionär und Wahrsager, als er seinen Weitblick kundtat, dass
er dank der im hinteren Teil der Kirche aufgestellten drei großen Milchkannen, gefüllt mit den "Scheinen" der Konzertbesucher, bereits im kommenden Sommer mit den
gesammelten 30.000 EURO die Renovierungsarbeiten an der Kapelle samt Turm und klingendem Glöcklein, abgeschlossen sehe. Dafür er erhielt der stets hoffnungsvolle
Gottesmann und Antoniusverehrer ermutigenden Beifall aus dem Publikum. Mit dem gemeinsam gesungenen Weihnachtslied "O Du fröhliche" endete der denkwürdige Konzertabend. Infokasten:
Als Solisten traten an diesem Abend besonders hervor: Gesang: Renate Günthner, Christina Hübl, Verena und Lisa Basler, Carolin Gleichauf, Kathrin Meister, Daniela Schüle, Laura Hübl und Gina-Maria Jakob.
Oboe und Gesang: Linda Scherer, Querflöte und Gesang: Stefanie Schüle, Klarinette und Gesang: Anja Schüle und Janine Gleichauf, Saxofon und Gesang: Antonia
Gleichauf und Hanna Basler, Klarinette: Stefanie Fischer, Orgel und E-Piano: Marcel Rath, Blumberg, E-Gitarre: Johannes Finsler, Tengen, Cajon: Markus Röthenbacher (09.01.12 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Sternsinger klopfen an die Türen
Am Vorabend des Dreikönigstages segnete Pfarrer Peter Walter nach der Eucharistiefeier die Fützener Sternsinger und trug ihnen auf in die Häuser zu gehen, um an den
Haustüren die noch junge Jahreszahl und die Anfangsbuchstaben des lateinischen Segensgrußes "Christus mansionem benedicat" (Christus segne dieses Haus) mit geweihter Kreise anzubringen.
Mit ihrer Sammelbüchsen bitten die Sternsinger in diesem Jahr unter dem Motto "Klopft an Türen, pocht auf Rechte" um Spenden für Kinder die Not leiden und deren
Rechte missachtet werden. Der Erlös dieser Spendenaktion geht auch in diesem Jahr wieder über das Missionswerk in Aachen an die Fützener Missionsschwester Mechthild
Keller nach Tansania, die kürzlich in ihrem Weihnachtsbrief und Dankschreiben an die Gemeinde über ihre Arbeit, gerade auch mit armen und kranken Kindern und Jugendlichen, berichtete.
Die "Sternsingerei" ist jedes Jahr bei meist schlechtem Wetter eine sehr anstrengende Arbeit, die oft genug einen Schnupfen zur Folge hat. Daher war die Truppe, die in
Vierergruppen von Oberministrantin Nicole Gleichauf organisiert und betreut wurde, nach der Verteilung der ihnen in den Häusern zugedachten Süßwaren noch zum
wohlverdienten "Hähnchen-Essen" in das Gasthaus zum "Kranz" eingeladen. (06.01.12 - Bericht und Bild: E. Schüle)



Erinnerungen eines Handlungsreisenden Erich Schüle, unser
(trotz seiner demnächst 82 Jahre!) immer noch äußerst aktiver Berichterstatter, ist nicht nur als aktueller und stets gut informierter Reporter tätig.
Auch als Zeitzeuge längst vergangener Zeiten kann er lebhaft über Ereignisse berichten, die Jahrzehnte zurückliegen und für viele junge Leser aufgrund der heutigen
Lebensverhältnisse vermutlich auch kaum mehr nachvollziehbar sind.
Darum möchten wir es nicht versäumen, gerade diesem Leserkreis den nachfolgenden Bericht des SÜDKURIER zugänglich zu machen. Gleichzeitig dürfte er manchem
älteren Leser unserer Seite ein leichtes Schmunzeln entlocken, da dieser Generation diese Zeiten und die im Bericht geschilderten Erlebnisse noch ganz gut in Erinnerung sein dürften.
SÜDKURIER Blumberg - 31.12.2011 Knöpfle-Buch weckt Erinnerungen
Das Buch „Lebensbilder“ von Werner F. Knöpfle über die Geschichte der Familie Knöpfle und ihre Bäckerei in Blumberg sorgt weiter für Gesprächsstoff
Das Buch „Lebensbilder“ von Werner F. Knöpfle über die Geschichte der Familie Knöpfle und ihre Bäckerei in Blumberg sorgt weiter für Gesprächsstoff. Seit der Vorstellung
des vom SÜDKURIER gedruckten Buches in der Stadtbibliothek Ende November erhalten das Ehepaar Werner und Elftraud Knöpfle nach wie vor Rückmeldungen von
Menschen, die sich über dieses Buch freuen. Ein Zeitzeuge, der 81-jährige Erich Schüle aus Fützen, schrieb dem Ehepaar Knöpfle einen ausführlichen Brief. Darin bedankt
er sich für die Einladung und den schönen Abend mit der Buchvorstellung, und er schildert seine Erlebnisse mit der Bäckerei in den 1950er Jahren und danach.
Erich Schüle schreibt: „Da ich, wie Sie wissen, 50 Jahre in der Lebensmittelbranche arbeitete, also ein ,Käshändler' war
, davon 25 Jahre bei der Lebensmittelgroßhandlung von Adolf Wehinger (in Fützen) tätig war und dort meine ersten
,Sporen' und mein Brot verdiente (bis zum Ausscheiden von Wehinger aus dem Markt im Jahre 1968), hat mich der
frühe Umgang mit Menschen und ,Ware', in diesem Falle mit Lebensmitteln, natürlich sehr geprägt. Nicht nur, dass ich
mit meiner Mutter in den Kriegsjahren auch noch zum ,Ährenlesen' ging und als Lehrling bei Wehinger noch Tankholz
für den Holzvergaser hacken musste und, wenn die Mägde im Haus zu zimperlich waren, für Frau Wehinger auch mal
einem ,Giggel' den Kopf abhacken musste. Dafür gab es von der Chefin oft zum Vesper eine Doppelbrotscheibe, dazwischen war ein Stück Romadur gequetscht. Und es schmeckte (1945/46).
Doch dies Alles wird überstrahlt von meinen Erinnerungen an die Bäckerei Knöpfle, die ich, nachdem ich meine Lehre
zum Großhandelskaufmann bei Wehinger erfolgreich abgeschlossen hatte, als ,Reisender' besuchen musste. Ja, ich
kam damals noch in die Backstube von Ferdinand Knöpfle, wo ich regelmäßig einen Auftrag über einige Säcke Salz,
eine Tüte mit zehn Kilogramm Puderzucker, oder gar einen Eimer Marmelade als Bestellung aufnehmen konnte. Natürlich wurden damals die Bestellungen noch von Hand geschrieben, es gab ja die heutigen Mobilen
Datenerfassungsgeräte noch lange nicht. Danach besuchte ich die Friedenwirtin Karoline Knöpfle. Natürlich hatte sie
ihre Lieferanten für Wein und Bier, für uns blieb lediglich die Möglichkeit, Kanderner Brezel oder einen Karton
Schaumwaffeln oder einen Eimer Essiggurken oder weiteren Küchenbedarf an den Mann – natürlich an die Frau – zu
bringen. Da es damals unrühmlich war, eine Flasche Wasser zu konsumieren, jedoch auf jeden Fall etwas verzehrt
werden musste, was dem Umsatz von Karoline förderlich war, bestellte man eben morgens um 9 Uhr ein Achtele Rotwein, so hatte man für die weitere Arbeit einen entsprechenden Schub.
Ein ,guter Kunde' aber war damals schon die Bäckerei Kurt Knöpfle, wo ich das Privileg hatte, gleich beim
Hintereingang in die Backstube gehen zu dürfen. Sicher gab es damals auch schon die ,BÄKO', aber die Herren
Fürderer, Leutloff und Stammen bestellten regelmäßig bei Wehinger Zucker, Puderzucker, Salz, Marmelade, später ganze Ballen mit 50 bis 80 Kilogramm Haselnüssen und
Mandeln, oder mehrere Kisten mit je 14 Kilogramm Californische Sultaninen. Heute denke ich mit schmunzeln daran, dass mir Adolf Wehinger für diesen Tag immer eine
Schachtel Zigaretten mitgab und so bekam jeder der Bäcker und Konditoren jeweils zwei(!) Zigaretten neben den Mehltrog gelegt, das muss man sich heute mal vorstellen.
Auch im Laden gab es immer eine gute Bestellung, gab es ja in dieser Zeit im Bäckerladen noch Backpulver, Pudding, Frigeo-Geister, Simmler Marmelade und vor allem
viele Sorten Süßwaren zu kaufen. War die Bestellung im Laden geschrieben, ging es in die Küche, wo die Damen, da war glaube ich auch die heutige Oberverkäuferin Frau
Urbanke als junges Mädchen dabei, selbständig ihren Bedarf an Putzmittel usw. für den Haushalt be-stellen durften. Auf dem Flur traf man dann schon mal den Chef' und
Vater Kurt Knöpfle, der immer wohlwollend ein paar Worte für mich übrig hatte.
Ja, auch das war eben noch die ,gute alte Zeit' in einer Zeit, da die Leute noch ,Alles' kauften, sich unter den Geschäftspartnern aber auch viele menschliche Beziehungen
aufgebaut haben. Ich möchte diese Zeit nicht missen. Hierzu kann ich aber auch erwähnen, dass man oft am Sonntag (wir hatten immer viel spontanen Besuch im Hause)
um 14 Uhr vor dem Knöpfle-Laden geduldig in der Schlange wartete, um die damals schon sehr begehrten Torten für die heimische Kaffee-Runde einzukaufen.
Erwähnen möchte ich aber auch noch, dass ich damals als ,Reisender' von Wehinger in Blumberg einen ganzen Tag zu tun hatte, übrigens am Anfang noch angereist mit
dem Zug und zu Fuß von Zollhaus nach Blumberg mit einer Aktentasche (wie Freithaler), später mit einem NSU-Motorrad, noch später dann allerdings mit einem kleinen
Fiat-Pkw. Es gab ja damals noch die Kantine Scherer, (Richtung Friedhof), Kesenheimer, Allgaier, das Kaufhaus Herbst-Harder, das oft etwas mürrische Mariele Greitmann,
dominierend Willi Klumpp, Seemann und Faller, weitere ,Problemkunden' wie Max Bühler, (der mich, da ich seine mangelhafte Zahlungsmoral anzumahnen hatte, mal mit
dem Wurstmesser bedrohte), Superkaufleute wie Regenscheit, Stoll, Kiefer, nicht zu vergessen aber die hübsche Felicitas Bäurer, oder den superschlauen Bernd im Winkel
, später aber ,den Dötzkirchner' mit seinen, einschließlich Riedöschingen vier? Geschäften und schließlich den VIVO-Markt Knöpfle. Nicht zu vergessen sind die Schüles im
Zollhaus, wo alsbald mein heutiger Freund und ehemaliger Kollege Arnold Maus ,vor Anker ging', weiter die Bäckerei Glatz, den Kiosk-Winter, oder den Martin und die Lina
Weh auf dem Randen, wo ich an jenem Tag meine Reisetour abends so um 20 Uhr beendete. Im Winter musste ich dort immer zuerst auf der ,Kuscht' den Hintern wärmen.
Kaum zu glauben, was man damals selbst auf dem Randendorf im 10 m² Laden von Weh‘s verkaufen konnte, nicht nur Bremensalb, Vim oder Eiwol-Wasserglas.
Doch dann kam nicht etwa der Liebe Gott nach Blumberg (der war schon da), sondern der ,Gottlieb' und stellte vieles auf den Kopf. Woran er allerdings nach Jahren
verdientermaßen auch kaputtging. Er wurde übrigens von „Pfannkuch“ übernommen, der auch längst vom Markt verschwunden ist. (Knöpfle ist noch da!!)“ (03.01.12)
Weihnachtstage in Fützen Kinder gestalten Wintergeschichte
In einem gut besuchten Familiengottesdienst feierte die Pfarrgemeinde Fützen den zweiten Weihnachtsfeiertag,-im Volksmund auch Stephanstag genannt- dies auch im
Gedenken an den Hl. Stephanus, der für seinen christlichen Glauben als Märtyrer starb. So gedachte Pfarrer Peter Walter auch der Christen, die in diesen Tagen in Nigeria für ihren Glauben sterben mussten.
Mit einer von den Müttern gut einstudierten Wintergeschichte von den "Drei Tannen", erfreuten die Kinder die Kirchenbesucher. Musikalisch wurde der Gottesdienst
umrahmt vom Jugendchor Fützen, Leitung Renate Günthner, an der Orgel Marcel Rath, sowie von der Jugendkapelle Fützen, Leitung Carolin Gleichauf. (26.12.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)


Feierliche Christmette
Zu später Stunde um 21 Uhr feierte Pfarrer Peter Walter an Heiligabend mit der Pfarrgemeinde in einem Hochamt die Geburt Christi. Konzelebrant war Pfarrer i.R. Julius
Dreher. Die Feier wurde umrahmt von deer Schola unter der Leitung von Renate Günthner, an der Orgel Marcel Rath.
In seiner Ansprache meinte der Seelsorger, dass Gott, der die Welt erschaffen habe, sich bis heute nicht verändert habe, die Menschwerdung Gottes aber der Höhepunkt
der Schöpfung sei. In der Nacht von Bethlehem sei ein neues Licht entzündet worden, das sich den Augen des Glaubens und dem demütigen Herzen in Liebe zeige.
Stadtpfarrer Karl-Heinz Brandl sagte in seiner Weihnachtspredigt, Weihnachten sollte eigentlich jeden Tag sein, dann ginge es in der Welt gerechter zu, dann hätte die
Wahrheit ein Chance und würde die Botschaft Jesu Christi zur Vision in den Herzen aller Menschen, die suchen, fragen und hören. So sei der Stern von Bethlehem damals
wie heute ein Licht und Wegweiser, Hoffnungszeichen und Motivation den Menschen,die sich sehnen nach dem Sinn des Lebens. Doch leider, so seine mahnenden Worte,
verschlafen heute wie damals in Bethlehem, viele das große Ereignis von der Geburt Christi, denn es war damals wie heute kein Event und kein Medienspektakel, es war und ist, die stille, Heilige Nacht.
(26.12.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Einstimmung auf Weihnachten Traditionsgemäß zog auch in diesem Jahr eine Abordnung der Jugendkapelle am Nachmittag des Hl. Abend durch die Straßen, um an markanten Plätzen die Bürger mit
weihnachtlichen Weisen auf die Feiertage einzustimmen.
Erstmals in diesem Jahr wurde das keine Platzkonzert von Carolin Gleichauf dirigiert, die in den vergangenen Wochen ihre Dirigentenprüfung mit Bravour gemeistert hat.
Bereits beim großen Weihnachtskonzert des Musikvereins "Eintracht" am vergangenen Samstag, da Karl-Heinz Hübl, aus derselben sehr musikalischen Verwandtschaft
stammend, nach 27 Jahren den Dirigentenstab zurückgab, gab die sympathische Studentin bereits gekonnt ihr Debüt als frischgebackene Dirigentin. 26.12.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)



Fröhliche Einstimmung auf Weihnachten
Schüler gestalten unterhaltsame Weihnachtsfeier
Mit vielen unterhaltsamen Beiträgen gestalteten auch in diesem Jahr die Schüler selbst den letzten Schulvormittag vor den Feiertagen. Vom ersten bis zum vierten
Schuljahr hatten sich wieder viele Kinder allein oder in Gruppen auf ihren Auftritt vor den Kameraden vorbereitet.
Heitere weihnachtliche Sketsche wechselten sich mit musikalischen Vorträgen weihnachtlicher Weisen auf unterschiedlichen Instrumenten ab. Zwei sportliche
Tanzdarbietungen lockerten das Programm auf und gemeinsam gesungene Winter- und Weihnachtslieder rundeten den Vortragsreigen ab.
Ein wenig mit Lampenfieber behaftet, aber dennoch sehr konzentriert, wurden die einzelnen Programmpunkte von den Akteuren vorgetragen. Sichtlich erleichtert und
erfreut nahmen sie anschließend den Beifall der Mitschüler entgegen.
In kleineren Pausen wurde genüsslich das mitgebrachte Weihnachtsgebäck verzehrt. Fröhlich auf die Feiertage eingestimmt verließen am Ende alle das Schulhaus zur Erholung in den wohlverdienten Ferien.
(24.12.11)

In der Weihnachtsbäckerei
Schüler backen weihnachtliches Gebäck
Auch durchs Schulhaus in Fützen zog in den vergangenen Tagen immer wieder der Duft von Weihnachtsgebäck. Schließlich hatten sich alle Schuljahre vorgenommen, sich
durch die Herstellung von weihnachtlichem Backwerk auf die Feiertage einzustimmen.
Mit viel Eifer gingen zunächst die Dritt- und Viertklässler ans Werk. Fleißig wurde zuerst das Trockenobst für die verschiedenen Sorten von Früchtebrot kleingeschnitten.
Ohne körperlichen Schaden (keiner hatte sich in den Finger geschnitten) konnten dann alle Gruppen in der Küche ans Backen gehen und mit unterschiedlichsten Gewürzen
in drei Abteilungen ihre duftenden Hutzelbrote vollenden. Danach wurden die Brote sorgfältig verpackt und gelagert, um sie dann am vorletzten Schultag vor den Ferien bei
einem gemeinsamen Frühstück zu kosten. Die verblieben Reste teilte man gerecht auf. So konnte jeder Bäcker auch noch ein Probiererle für die Familie mitnehmen.
Die Kinder des 1. und 2. Schuljahres hatten ihren großen Bäckerauftritt kurz vor den Weihnachtsferien. Zunächst widmeten sich die Zweitklässler der Herstellung des
schwedischen Luciagebäcks „Lussekatter“. Sorgfältig wurden die Gebäckteile geformt und vor dem Backen mit Eigelb bestrichen. Nachdem das Hefegebäck abgekühlt war,
packten alle ihre Teilchen sorgfältig ein, um sie zu Hause zu präsentieren und mit der Familie zu probieren.
Am vorletzten Tag vor den Ferien durften schließlich auch noch die Kleinsten in der Küche werkeln. Mit viel Geduld und Sorgfalt wurden aus dem Mürbeteig die
unterschiedlichsten Formen ausgestochen. Ehe die Plätzchen in den Ofen geschoben wurden, sorgten dann auch hier alle Schüler in Fließbandarbeit für das Bestreichen mit
Eigelb. Genussvoll wurde das fertige Gebäck anschließend im Klassenzimmer probiert und alle waren stolz auf ihr gelungenes Werk. Die restlichen Plätzchen teilten dann
alle untereinander auf und nahmen sie als Versucherle für die Familie mit nach Hause. (21.12.11)

Weihnachtsfeier zwischen Feuerwehrschläuchen
Am vergangenen Samstag ließen 16 Fützener "Löschzwerge" mit ihren fünf Betreuern bei einer kleinen Weihnachtsfeier bei einer Diaschau die Proben des ablaufenden
Jahres Revue passieren. Dabei gab es natürlich viel zu lachen. Bei Wienerle, Kinderpunsch und Plätzchen unterhielt Daniel Maier am Keyboard mit Weihnachtsliedern.
Damit die Feier auch noch einen belehrenden Touch bekam, gab es noch lustige Bewegungsspiele.
Die nächste Kinderfeuerwehrprobe findet am Samstag, 21. Januar 2012 um 10.30 Uhr am Gerätehaus in Fützen statt. Hierzu sind alle interessierten Mädchen und Jungen
im Alter von sechs bis zehn Jahren herzlich eingeladen. (20.12.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)



Musikschüler zeigen ihr Können
Im Rahmen der Vortragsabende bei der Musikschule Blumberg stellten die Zöglinge der Klarinettenklasse am vergangenen Donnerstagabend einem großen Publikum ihren
erarbeiteten Leistungsstand vor. Julia Guhl, selbst Musikstudentin an der Musikhochschule Trossingen, begrüßte die zahlreich erschienen Eltern, Omas und Tanten und
stellte sich bei dieser Gelegenheit selbst vor. Guhl vertritt seit einigen Monaten als Schwangerschaftsvertretung Frau Hamoudi.
Die verschiedenen Stücke wurden teilweise am Klavier begleitet von Ann-Kathrin Lutz aus Trossingen,in Blumberg bereits bestens bekannt. Das Repertoire der
Musikschüler, die ohne merkbares Lampenfieber vor ihr Publikum traten, war breit gefächert und reichte von Kinderliedern vorgetragen von den Kleinsten (Leni u. Marie
Basler, Nele Renner und Selina Suljovic) bis zur "Schönen blauen Donau" von Johann Strauß (Julia Mogel) und weiter zu einem „Israelischen Volkslied" (Tijana Micanovic).
Sehr ansprechend auch die von Laura Winterhalter vorgetragene "Sonate Nr. 2, 1. Allegro" von Jean-Xavier Léfèvre.
Passend zur Weihnachtszeit trugen Jenny Großhans und Laura Debatin weitere Weihnachtsmelodien vor. Franziska Schmidt brachte mit "Bella Bimba" und "Muß i denn“
Schwung in die Stuhlreihen. Gut vorgetragen von Leander Jerg die Etüde: Andante con moto.
Die schon fortgeschrittenen Schülerinnen Anja Schüle, Stefanie Fischer und Janine Gleichauf erfreuten mit den Stücken "Three for the road" und "Walk in the sand". Aber
auch alle anderen Aspiranten erhielten für ihre Vorträge verdienten Applaus. Für ein brillantes Finale, sozusagen als Weihnachtsgeschenk für die Gäste, sorgten schließlich
Julia Guhl und Regina Schmieder mit einer "Suite for two clarinets" in mehreren Blöcken, die äußerst homogen und profihaft vorgetragen wurden.
Musikdirektor Michael Jerg bedankte sich abschließend bei den Eltern, Schülern und den beiden Musiklehrerinnen für ihr Engagement und hob dabei wieder einmal den
hohen Stellenwert der Musikschule Blumberg hervor, wo bei immer noch steigenden Anmeldungen derzeit 356 Zöglinge von 17 Lehrkräften ihre Ausbildung erhalten. (18.12.11 - Bericht und Bilder: E-. Schüle)



Der Glöckner von St. Antonius
Es ist still geworden um die Antoniuskapelle in Fützen, die im kommenden Jahr dringend renoviert werden muss. (wir berichteten). Doch der Schein trügt, denn die
Vorarbeiten für den Wiederaufbau des Glockenstuhles laufen.
Klaus Gut, Maschinenschlosser und neuerdings wohlbestallter Rentner, ist zur Zeit dabei, die kleine Glocke wieder herzurichten. Die Herkunft dieses Glöckleins mit einem
Eigengewicht von 37 kg gibt indessen Rätsel auf. Nachdem Gut die kleine Rarität von Schmutz befreit hat, kamen Gravuren, wie die Jahreszahl 1947, sowie der Name der
Glockengießerei H. Koch, Freiburg, ans Tageslicht. Der Klöppel ist aus einer dicken Schraube gefertigt, auf welche die notwendige Masse geschmiedet wurde. Total
erneuert nach heutigem Stand der Technik werden nun fachkundig die Lager für die Aufhängung, welche die Glocke zum Schwingen bringt. Recherchen haben ergeben,
dass es zwar im vorigen Jahrhundert eine Glockengießerei gleichen Namens in Freiburg gab, die aber im Jahre 1947 längst nicht mehr existierte. Trotz eifriger
Nachforschungen konnte bisher auch nicht geklärt werden, wie die Glocke wohl auf Umwegen nach Fützen kam oder wer diese gestiftet hat.
Eine alte Postkarte aus dem Jahre 1915 belegt, dass es damals zwar einen Glockenturm, aber noch keine Glocke gab. Erich Fischer (Blumberg), gebürtiger "Fützener"
erinnert sich, dass er das Glöcklein zusammen mit weiteren Schulkameraden mit einem bekränzten Handwagen etwa im Jahre 1948 zur Kapelle gekarrt hat. Bekannt ist,
dass sich Malermeister Benedikt Hotz zeit seines Lebens um die Innenausstattung der Kapelle kümmerte, als Dank dafür, dass er aus dem Krieg und der Gefangenschaft
von 1914-18, wieder, wenn auch verwundet, heimkehren durfte. Pfarrer und Pfarrgemeinderat aber wollen nun nach Weihnachten eine Spendenaktion starten, denn die Renovierungskosten von ca. 30.000 Euro muss die
Kirchengemeinde ohne jeden Zuschuss alleine schultern. (15.12.11 - Bericht: E. Sch

Es weihnachtet in Epfenhofen
Mit einer besinnlichen Andacht und passenden Fürbitten eröffnete Inge Fluck in der "Linde" in Epfenhofen die letzte Zusammenkunft für dieses Jahr. Nach den üblichen
Geburtstagsständchen wurden adventliche Lieder angestimmt und am Adventskranz die Kerzen entzündet. Pünktlich um 15 Uhr aber erschien, wie am Vortag in Fützen,
eine Schar Kindergartenkinder aus Epfenhofen und Fützen und baute für die Senioren, begleitet mit mit frommen Sprüchen, eine wunderschöne Weihnachtskrippe auf. Als
Belohnung überreichte Inge Fluck der Kindergartenleiterin Cornelia Rösch-Hewer eine kleine Spende, die Kinder wurden derweil am Nebentisch mit Muffins,
Weihnachtsgebäck und Getränken versorgt. Aber auch die Senioren wurden von der Kindern mit einem kleinen Geschenk bedacht. In weiterhin vorweihnachtlicher
Stimmung und nach einem deftigen Vesper klang der Tag schließlich aus. Zufrieden mit dem wiederum guten Verlauf beschenkten sich die Senioren zum Abschied
gegenseitig mit einem so genannten "Kruschtpäckli". (15.12.11 - Bericht: E. Schüle)

Adventsgefühle beim Alternwerk
Senioren von Fützen und Riedöschingen stimmen auf Weihnachten ein
Mit einem gemeinsamen Mittagessen im Gasthaus zum "Kranz" in Fützen stimmten sich die Senioren aus Fützen und Riedöschingen auf Weihnachten ein.
Weihnachtslieder, am Akkordeon begleitet von Ewald Wilhelm und Ernst Keller, Gedichte und Anekdoten aus früheren Tagen gestalteten sodann den Nachmittag bei Kaffee
und Kuchen recht unterhaltsam. Auch in diesem Jahr überraschte eine Gruppe Kinder vom Kindergarten Epfenhofen mit ihren Erzieherinnen Cornelia Rösch-Hewer und
Doris Mallmann die betagten Gäste mit einer gut eingeübten Weihnachtsgeschichte.
Abschließend verteilten die Kinder kleine Geschenkte an die Anwesenden, wurden aber dafür auch mit einer Spende, Limonade oder Eiskrem belohnt. (14.12.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Adventsfeier Landfrauen Fützen in vorweihnachtlicher Stimmung
Draußen peitschten die stürmischen Regenschauer durch die Straßen, doch in der mollig warmen und weihnachtlich dekorierten "Guten Stube" der Landfrauen herrschte
eitel Vorfreude auf das bevorstehende Weihnachtsfest.
Nach dem obligatorischen Lied: „Lasst uns froh und munter sein..“, begrüßte Ilse Werner die etwa 35 "Fleißigen Bienen“, dankte der Schar für die stete Mithilfe, wie auch
für die Kuchenspenden. In Ihrer Ansprache spannte sie den Bogen im Rückblick über das im ablaufenden Jahr 2011 oft aufgetretene schleichende Gefühl von Unsicherheit,
doch helfe das Jammern und Klagen nichts und so wolle man nach einigen Tagen des Ausspannens im Kreise der Familien, gemeinsam mutig und mit Optimismus das Neue Jahr angehen.
Bei Kerzenduft, Gedichten, Liedern, Kaffee, Kuchen und guten Gesprächen verlief der Nachmittag äußerst harmonisch wie im Fluge. Vor dem vom örtlichen Metzger
vorbereiteten Abendessen wurde dem Vorstandsteam für die gute Arbeit mit Blumen gedankt. Annemarie Gut (Zweite Vorsitzende) dankte vor allem Ilse Werner für ihre
erfolgreiches Wirken zum Wohle des Vereins. Werner hatte am 29. November 1996, also vor genau 15 Jahren das Zepter bei den Landfrauen übernommen. In einem Brief
bedankte sich schließlich Ortsvorsteher Ewald Gut bei den Landfrauen für die unverzichtbare Mitgestaltung des örtlichen Gemeinwesens. Dem Brief waren auch einige
"grüne Scheine" als Anerkennung beigelegt.
Überraschenderweise kam, und das zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte, der "echte" Nikolaus (Ilse Werner) und der schwarzbärtige Knecht Rupprecht (Annemarie Gut
) vorbei. Bei einigen Androhungen von Rutenschlägen aber war die große Zahl an Belobigungen für die arbeitsamen "Bienen" überwiegend, und so erhielt jede Besucherin
eine Tüte mit geheimnisvollem Inhalt mit auf den Heimweg. (09.12.11 - Bericht: E. Schüle)

Altenwerk betet und feiert
Einen besonders denkwürdigen Nachmittag erlebten die Senioren aus Fützen und Riedöschingen. Außergewöhnlich deshalb, weil die Zusammenkunft mit einem
Dankgottesdienst in der St. Vitus-Kirche begann, den Pfarrer i.R. Julius Dreher zelebrierte.
In seiner Begrüßungsansprache würdigte der Geistliche ganz besonders die anwesenden Eheleute Johann und Maria Schey von den "Schabelhöfen" in Riedöschingen, die
am Vortag genau vor 50 Jahren den Bund fürs Leben schlossen und in dieser Woche ihre "Goldene Hochzeit" feiern dürfen.
Nach dem Gottesdienst nahm im voll besetzten Gasthaus zum "Kranz" die muntere Gesellschaft dies natürlich zum Anlass, das Jubelpaar kräftig hochleben zu lassen. Ernst
Keller (Riedöschingen) hatte eigens für die Jubilare ein flottes Lied umgetextet, das unter seiner Akkordeonbegleitung Ewald Wilhelm kräftig intonierte. Damit waren die
Weichen für einen sehr gemütlichen Kaffee-Nachmittag gestellt.
Für die gelungene Überraschung bedankten sich die sichtlich gerührten Jubilare bei Pfarrer Julius Dreher, dem Vorstandsteam Ewald und Mechthild Wilhelm, sowie bei der
an diesem Tag besonders großen Seniorengesellschaft, vor allem aber bei Ernst Keller, der, wie besonders vermerkt wurde, bei der Hochzeit vor 50 Jahren, damals schon
als junger Vollblutmusiker, mit seinem Akkordeon im Gasthaus zum "Adler" zum Tanze aufspielte. Johann und Maria Schey gehören zu den wohl treuesten Besucher der
allmonatlichen Zusammenkünfte der Seniorengemeinschaft Fützen-Riedöschingen. (24.11.11 - Bericht: E. Schüle)

Über die letzten Dinge im Leben nachgedacht
An ein sehr heikles aber aktuelles Thema wagte sich das Vorstandsteam der Fützener Landfrauen mit der Organisation eines Vortrages über Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Organspende.
Fünfundzwanzig Interessenten, darunter vier Männer- es hätten viel mehr sein müssen- folgten sehr gespannt dem Referat von Rechtsanwalt Matthias Wendler, Engen,
Privatdozent an Altenpflegeschulen im Bereich Krankenpflege. Aus seinen Ausführungen spürte man profunde Kenntnisse, wo die Menschen, ob Alt oder Jung, bei der der
Fixierung ihres letzten Willens, oft Scheu und Probleme haben. Dabei, so der Referent, sei dieses Thema nicht nur, wie oft irrtümlich angenommen, für Senioren aktuell,
sondern sollte nach seiner Erfahrung eigentlich bei jedem Menschen etwa mit Erlangung des Führerscheines gekoppelt sein.
Nachdem die viel und jahrelang diskutierte Patientenverfügung seit September 2009 gesetzlich geregelt ist, sei eigentlich jeder Bürger in Eigenverantwortung gefordert, im
eigenen Interesse die letzten Dinge in seinem Laben zu ordnen und zwar solange er dies noch uneingeschränkt könne. Dabei sei nicht zu verkennen, welche große Bürde
man dem Bevollmächtigen aufbürde, wenn es gelte, stellvertretend für den "Auftraggeber" Entscheidungen zu treffen, sei es im medizinischen Bereich, als auch mit der
Vorsorgevollmacht über die Finanzen oder gar Besitz zu entscheiden.
Interessant auch die Ausführungen über das Transplantationsgesetz, das im Ausland oft anders als in Deutschland geregelt sei. Auch hier gelte es, bei Reisen ins Ausland Vorsorge zu treffen.
Sichtlich beeindruckt vom Gehörten und wohl auch mit guten Vorsätzen, bald "etwas zu tun", gingen die Menschen nach Hause. Ilse Werner bedankte sich beim Referenten,
dass er es verstanden hatte, dieses brisante Thema sehr verständlich zu behandeln. (24.11.11 - Bericht: E. Schüle)

Adventsgestecke in der Kaffeestube
Alljährlich basteln die Mitglieder des Pfarrgemeinderates und deren Helferinnen ansprechende Adventsgestecke, die dann bei einer gemütlichen Kaffeerunde im Pfarrhauskeller zum Verkauf angeboten werden.
Mit dem Besuch am vergangenen Sonntag konnten die "Wirtsleute" und "Floristinnen" recht zufrieden sein, denn ihre selbst gebackenen Kuchen, wie auch die liebevoll
gefertigten Gestecke fanden guten Zuspruch. Der Erlös aus diesem Nachmittag dient der Finanzierung der neuen "Baustelle", nämlich der Renovierung der Antoniuskapelle.
(21.11.11 - Bericht: E. Schüle)

Kirchenmauer reparaturbedürftig
Im Rahmen einer Ortsbesichtigung durch das Erzbischöfliche Bauamt Konstanz wurde hauptsächlich die Kirche inspiziert, aber auch die Außenanlagen. Dabei wurde
festgestellt, dass die Wurzeln der Bäume unterhalb der Kirchenmauer in die ohnehin desolate Einfassungsmauer hineinwachsen sind und daher gefällt werden müssen.
Am vergangenen Samstag wurden die Bäume nun von Klaus Gut in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Landschaftspfleger fachmännisch gefällt. Wann die Kirchenmauer
renoviert wird und eine Rekultivierung erfolgt, was eine größere Investition erfordert,ist noch völlig offen. (20.11.11 - Bericht: E. Schüle)

Malerarbeiten an Friedhofskapelle
Reicht das Geld nicht für das Schul- und Rathaus, so doch für die Friedhofkapelle (Leichenhalle).
In diesen Tagen ist Malermeister Herbert Gut (Fürstenberg) dabei, am Gebäude im Innen- wie im Außenbereich Ausbesserungen vorzunehmen und farblich neu zu fassen.
Für diese Maßnahme ist ein Betrag von 7000 Euro im Haushaltsplan der Stadt vorgesehen. Bereits im Jahre 2008 erhielt die Kapelle ein neues Dach.
Die Friedhofkapelle wurde am 6. Dezember 1964 unter dem damaligen Gemeinderat mit Bürgermeister Justin Gleichauf der damals noch selbstständigen Gemeinde Fützen,
eingeweiht. Starker Befürworter der mit dem Bau der Leichenhalle für die Gemeinde und Bürger erlangten Verbesserungen bei den Beerdigungsmodalitäten beim
Hinscheiden eines Verstorbenen war auch der damalige Gemeinderechner und spätere Bürgermeister Josef Günthner. (19.11.11 - Bericht. E. Schüle)
Löschzwerge Fützen in Aktion
Junge Spritzer backen Spritzgebäck im Spritzenhaus Feuerwehrhaus wird zur Weihnachtsbäckerei umfunktioniert
Ein absolutes Novum und einen nicht alltäglichen "Brandherd" in der reichen Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Fützen galt es am vergangenen Samstag festzuhalten,
als das Feuerwehrgerätehaus in eine Backstube umgewandelt wurde.
"Zwergenmutter" Tanja Gleichauf und ihr Team, stets reich an Ideen, hatten ihre Schützlinge, die sogenannten "Löschzwerge", zu einer außerordentlichen Probestunde
geladen. Doch die Schläuche im Hintergrund des Multifunktionsraumes blieben trocken, dafür wurde mit vereinten Kräften und eben mit Feuereifer der vorbereitete
Brötleteig geknetet, gewalkt und geformt und knusperig ausgebacken.
Das Ergebnis, eine bunte Palette von Plätzchen, konnte sich durchaus sehen lassen, wurde natürlich sofort getestet und durfte zur Begutachtung und als Anregung zu
Mutter nach Hause mitgenommen werden. Der Rest soll dann bei der bevorstehenden Weihnachtsfeier aufgetischt werden, wenn die Zehntscheuer- oder andere mäuse -
die süßen Leckereien bis dahin nicht auf aufgefressen haben. (14.11.11 - Bericht: E. Schüle)

Landfrauen bei Chrysanthema in Lahr
Bienen lieben Blumen über alles und so war es für die "Fleißigen Bienen" von Fützen beinahe eine Pflichtkür, das große Blumenfestival, die weit über die Landesgrenze
hinaus bekannte "Chysanthema Lahr", mit ihrem Besuch zu "befruchten".
Mit weiteren Gästen aus Blumberg ging es mit dem Bus zügig durch das Höllental und über Freiburg ans Reiseziel. Kalt war es, aber dafür wurden die "Bienen" - es waren
auch ein paar Hornissen (Männer) dabei, - bei der zwei Stunden dauernden Führung durch das Ausstellungsgelände von der exotischen Blütenpracht berauscht. Einige
Damen, die nicht gut zu Fuß waren, machten gerne von der Möglichkeit Gebrauch, mit dem Blütenbähnle zu fahren.
Ein weiterer Höhepunkt des Tages war der Auftritt der "Schwarzwaldfamilie Seitz", die es verstand, als Alternativprogramm ihre Gäste mit ihrem immer wieder gern
gehörten Liederrepertoire in Bann zu halten.
Bei einem gemeinsamen Abendessen klang im heimatlichen Gasthaus "Kranz" (Galli) der erlebnisreiche Tag aus. Dem Organisationsteam um Ilse Werner wurde für die gute Idee und Organisation gedankt.
(14.11.11 - Bericht: E. Schüle)

Volkstrauertag
In einer würdigen Gedenkveranstaltung gedachte eine leider jedes Jahr abnehmende Zahl von Bürgern der Opfer der letzten Kriege.
Ortsvorsteher Ewald Gut legte am Kriegerehrenmal einen Kranz nieder. Er erinnerte in seiner Ansprache, dass auch heute, viele Jahre nach den Schrecken der
kriegerischen Auseinandersetzungen in aller Welt noch viele Opfer und deren Hinterbliebene leiden. Weiter ermahnte er, dass die junge Generation zwar für die
Geschehnisse in der Vergangenheit nicht verantwortlich sei, aber umsomehr für die Gestaltung unsrer der Zukunft und jeder täglich bei sich selbst und im ganzen Land ständig wachsam den Frieden üben müsse.
Die Veranstaltung wurde musikalisch umrahmt vom Musikverein Fützen -stellvertretend unter der Leitung für den erkrankten Dirigenten Karl-Heinz Hübl-, von Peter Meister
und schloss mit dem Lied vom guten Kameraden. Die Ehrenwache hielt eine Abordnung der Abteilungswehr von Fützen. (13.11.11 - Bericht: E. Schüle)

Antoniuskapelle in Fützen 30.000 Euro für den Erhalt erforderlich
Kirchengemeinde hofft auf Unterstützung durch die Stadt
In die Jahre gekommen ist eines der Wahrzeichen von Fützen, die wohl 300 Jahre zählende kleine Kapelle oberhalb des Dorfes, die dem Heiligen Antonius von Padua geweiht ist.
Ja, wenn es wohl reden könnte, das sturmerprobte und viele Kriege überstandene kleine Kirchlein, das im Jahre 1948 von der politischen Gemeinde mit allen Rechten und
Pflichten an die Katholische Kirchengemeinde von Fützen übergeben wurde. Hierhin zieht es in mannigfaltigen Anliegen immer wieder gläubige und hoffnungsvolle
Menschen, um vom zweiten Dorfheiligen, dem Heiligen Antonius, Hilfe zu erbitten.
Immer wieder liebevoll gepflegt und von ehrbaren Bürgern im Frondienst repariert, wurde aber nun bei einer genaueren Visitation großes Ungemach festgestellt. Der
Zwiebelturm mit dem kleinen Glöcklein war im höchsten Grade einsturzgefährdet und hätte einem Herbst- oder Wintersturm möglicherweise nicht mehr Stand gehalten.
Daher wurde dieser vor ein paar Wochen fachkundig abgebaut. (wir berichteten).
Inzwischen ließ der Stiftungsrat der Pfarrgemeinde einen Kostenplan vom heimischen Handwerksbetrieb erstellen, denn es war offensichtlich, dass die ganze
Dachkonstruktion einschließlich Glockenturm erneuert werden muss, was in Eigenarbeit nicht geleistet werden kann. Und so war man im Ratsgremium nicht überrascht,
dass dieses Gesamtgewerk die Investitionssumme von 30.000 Euro einfordert. Kopfzerbrechen bereitet dem Gremium aber nun, dass diese Summe von der
Kirchengemeinde alleine geschultert werden muss, da im laufenden und wohl auch im nächsten Haushaltsplan hierfür keine Mittel bereitgestellt werden können und auch
vom Denkmalamt keine Hilfe zu erwarten ist. Also gilt auch jetzt, wie schon seit Menschengedenken, der weise Spruch: Hilf dir selbst, so hilft dir (hoffentlich) Gott, was
bedeutet, dass wieder einmal eine ganz große "Klingelbeutelaktion" auf den Weg gebracht werden muss.
Hierbei hoffen die Verantwortlichen mit Stadtpfarrer Karlheinz Brandl auf die bewährte großherzige Spendenbereitschaft der Bürger. Da diese Gebetsstätte einst in großer
Not von allen Bürgern unserer Vorfahren gestiftet wurde und somit auch heute noch, ungeachtet der Konfessionszugehörigkeit allen Bewohnern und Durchreisenden zur
Verfügung steht, erhofft sich das Ratsgremium eine große Spendenbereitschaft aller Bürger im Ort und gerne auch derer, die, wo immer in der Welt, mit ihrer Heimat noch verbunden sind.
Des Weiteren ist man im Pfarrhaus zuversichtlich, dass sich auch die politische Gemeinde (Stadt) am Erhalt dieses kleinen Kulturerbes angemessen beteiligt. Schon bald
will man mit einem Spendenaufruf an die Bürger, an Handwerks-und Geschäftsbetriebe und Institutionen herantreten, um nach einer allseits großzügigen Unterstützung im
kommenden Frühjahr die Baumaßnahme in Angriff nehmen zu können.
Die Vorzeichen sind gut, denn bereits sind nach der Pressemitteilung im vergangenen Monat Spendenbeiträge von ehemaligen und noch heute heimatverbundenen
Fützener Bürgern eingegangen. Erfreulich ist auch, dass sich gerade junge Menschen, nämlich die Jugendkapelle zusammen mit dem Jugendchor von Fützen bereits bereit
erklärt hat, im Januar 2012 mit einem Kirchenkonzert diese gute Sache zu unterstützen. Eingerichtet ist auch bereits ein Spendenkonto:
Katholische Kirchengemeinde St. Vitus Fützen, BLZ 694 500 65, Kto. 246 004 204, Sparkasse Schwarzwald-Baar, Verwendungszweck: Antoniuskapelle. (13.11.10 - Bericht: E. Schüle)

Andacht zum Totengedenken
Am Sonntag (Volkstrauertag) findet um 15 Uhr in der Antoniuskapelle in Fützen eine Andacht statt, wobei auch die Teilnehmer, Gefallenen und Vermissten der
zurückliegenden Kriege in die Gebete eingeschlossen werden.
Vielen Bürgern ist wohl nicht mehr erinnerlich, dass die politische Gemeinde, in der sich bis 1948 im Gemeindebesitz befindenden Kapelle Gedenktafeln für die Kriegsopfer
aus den Kriegen 1870/71 und 1914/18 anbringen ließ. Die Namen der Gefallenen vom Weltkrieg 1939/45 sind auf dem Kriegerehrenmal auf dem Friedhof festgehalten.
Nach der Andacht ist Gelegenheit, aus aktuellem Anlass die zur Renovierung anstehende Kapelle näher zu besichtigen und sich über das Bauvorhaben informieren zu lassen.
Diese Andacht findet unabhängig von der alljährlichen Gedenkfeier der politischen Gemeinde die auf 10 Uhr auf dem Friedhof festgelegt ist, statt. (12.11.11 - Bericht: E. Schüle)
Narretei beginnt
Recht närrisch ging es am Fützener Narrenbrunnen im "Brusel" am 11. 11. zu, als Narrenvater Stefan Schmid dort mit lautem Narro die Fünfte Jahreszeit eröffnete.
Wie jedes Jahr werden an diesem Tag neue Mitglieder bei der Eggäsli-Zunft aufgenommen. Da einige Personen verhindert waren, war als neue Zunftanwärter Peter Gut
der Star des Abends. Bevor ihn der Narrenvater mit Original-Fützener-Narrenbrunnenwasser taufte, musste er das Fützener Narrenlied vorsingen (er hatte es gut
auswendig gelernt) und den Eggäsli-Schwur leisten, wobei er zu beeiden hatte, dass er sich ab sofort und das ganze Jahr zum Wohle der Zunft einsetzen werde, dieser
weder Schande noch Schaden bereiten wolle, und Tag und Nacht ein fröhliches Gesicht machen werde. Großer Beifall von der anwesenden Narrenschar war ihm darauf sicher.
Danach aber öffnete sich wie von Geisterhand wie alljährlich das große Garagentor von Gertrud und Berthold Korhummel-Martin und auf einer provisorisch aufgestellten
Bar wurden edle Brände zur Stärkung angeboten. Diese Geste war gleichzeitig ein großer Sympathie- und Vertrauensbeweis der Gastgeber, denn sie befinden sich gerade
irgendwo in Afrika auf einer Safari. Der Ausklang aber wurde dann doch in die warme Gaststube von Ulrike Röthenbacher ins Gasthaus "Zum Kranz" verlegt. (12.11.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Martinsumzug
Mit Kind und Kegel, es waren über 100 Babys, Kinder, Eltern und Omas, zog die große Schar der Laternenträger aus Fützen und Epfenhofen am Ehrentag von St. Martin
durch das Dorf, um auf dem großen Parkplatz bei der Buchberghalle die alljährliche Szene und Geschichte vom St. Martin beizuwohnen.
Der Umzug und die Aufführung wurden musikalisch begleitet von der Jugendkapelle Fützen mit der jungen Nachwuchsdirigentin Carolin Gleichauf. Die Martinsgeschichte las
Sina Haarmann, als St. Martin hoch zu Ross fungierte Nele Haarmann und der frierende Bettler wurde von Verena Rösch wirkungsvoll dargestellt.
Alle vier Erziehrinnen des Kindergartens leiteten fürsorglich das abendliche Schauspiel und verteilten, unterstützt von ihren Helfern, anschließend die Riesen-Martins-Brezel.
Dazu gab es Kinderpunsch und Glühwein, auch den heißen Wienerle und Schüblingen wurde kräftig zugesprochen. (12.11.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

DSL-Verkabelung macht Fortschritte
Wenn das Wetter und das Fützener Juragestein mitspielen, sollen nach Auskunft der an der Baustelle tätigen Baufirmen aus Dettighofen-Baltersweil und Berlin die Leerrohre bis kommende Woche verbuddelt sein.
Beim größten Bauabschnitt vom Fützener Kommenbach, bis hoch in und durch den Randenwald bis zum Sendemast sind die Rohre demnach bereits "eingepflügt". Sowohl
die Unterquerung des Fützener Dorfbaches im Gewann "Hinterhof", als auch des Gleiskörpers beim Lokschuppen konnten zügig abgeschlossen werden.
Probleme bereitete derweil diese Woche der "Durchstich" unter der alten B 314 bei der Fützener Antoniuskapelle. Dort traf der Bohrtrupp trotz Einsatz von schwerem
Spezialgerät auf einen buchstäblich steinharten Untergrund, was dazu führte, dass sich das Bohrgerät nicht mehr steuern ließ und der Bohrkopf schließlich abbrach.
Dadurch musste die Arbeit kurzfristig eingestellt werden.
Doch die in dieser Hinsicht "kampferprobten" Spezialisten der beiden Baufirmen verlegten die Bohrmaßnahme kurzerhand 50 Meter nach Süden (Richtung Dorf), wo sich
der Durchstich in ca. 1.45 Meter Tiefe problemlos bewerkstelligen ließ. Dort wurde, so wird vermutet, beim Ausbau der B 314 (jetzt Singenerstraße) viel Erde aufgeschüttet.
Bereits für die kommende Woche ist nun ein weiterer Bautrupp vorgemerkt mit dem Auftrag, die Kabel "einzublasen". Inzwischen wurden in den vergangenen Wochen im
Umfeld der Hofstelle von Reinhard Siegwart (St. Antonius-Hof) und der dortigen Straßen- und Bahnunterführung weitere Kabel-und Kontrollschächte erstellt. (10.11.11 - Bericht: E. Schüle)
Ein Sinnesparcours zum Essen Von Schwarzwälder-Bote, aktualisiert am 26.10.2011
Von Hans Herrmann Blumberg. Die Schüler der ersten und zweiten Klasse der Fützener Grundschule durften sich gestern an einem ganz anderen Unterricht erfreuen. In den Seminarräumen des
Blumberger Edeka-Neukauf-Marktes Schlesinger fand unter Mithilfe geschulter Kräfte eine Marktrallye für gesunde Ernährung statt.
Die 20 sechs- bis achtjährigen Kinder wurden gezielt mit einem Frage- und Antwortspiel in eine praktische Stunde bewusster Ernährung eingebunden. Mit der Geschichte
von den "Vitalowis" fand das Kinderseminar eine bildliche Untermalung. Mit der Hilfe des erlebnisreichen Märchens wurde den Kinder auf natürliche Art und Weise die
Wichtigkeit einer gesunden Ernährung näher gebracht. In Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium hat die Ernährungsexpertin Gabriele Voigt-Gempp diese Marktrallye
entwickelt. In Kooperation mit den Ernährungsservice- Mitarbeiter ließ sie in einfühlsamer Weise die Geschichte von den kleinen Körperwichteln erklären, wo es mit einem
vitalstoffreichen und frischen Mix an Obst und Gemüse auf ein ausgewogenes Essen ankommt. "Die Frische von Obst- und Gemüsesorten schmecken", "Was macht Eiweiß
im Körper", "Warum Vollkorn", oder "Die ausgewogene Tellergestaltung", waren nur einige Themeninhalte des Sinnesparcours.
Mit ihren beiden Lehrerinnen Tina Unterberg und Annette Wagner, war es für die Fützener Kinder eine mehr als erlebnisreiche Stunde. "So macht lernen richtig Spaß" war
der einhellige Tenor. Auch für Marktleiter Karsten Schlesinger war es nach eigenem Bekunden eine wertvolle Erfahrung. In Blumberg wurden bereits acht Angestellte zum Ernährungsservice-Mitarbeiter ausgebildet.
(30.10.11 - Bericht:Schwarzwälder Bote - Bilder: Schule)
Landfrauen fertigen Grabschmuck
Auch in diesem Jahr fand das Angebot der Fützener Landfrauen, Reisiggestecke für Allerheiligen selbst zu gestalten, wieder großen Zuspruch.
Unter fachkundiger Anleitung von Ursula Engesser, Unadingen, die in diesem Metier seit 20 Jahren tätig ist und reiche Erfahrung und immer neue Ideen mitbringt, wurden
innerhalb von zwei Stunden mit flinken Händen über 40 Unikate hergestellt.
Nach getaner Arbeit schmeckte der wohlverdiente Nachmittagskaffee dann auch vortrefflich. Ilse Werner und Annemarie Gut vom Vorstandsteam bedankten sich bei der
sympathischen "Dozentin" und regelten auch gleich den Termin für das Jahr 2012. (27.10.11 - Bericht: E. Schüle)

Erfolgreiche Herbstprobe
Löschwasserbehälter für die Siedlungshöfe erstmals angezapft
Bei der erfolgreich verlaufenen Herbsthauptprobe der Abteilungswehr Fützen bestand auch der im vergangenen Jahr eigens für die Aussiedlerhöfe an der Schweizer Grenze
erstellte Wasserspeicher buchstäblich seine "Feuertaufe".
Als "Brandobjekt" wurde hierzu der "Hölzlehof" ausgewählt. Mit diesem Löschwasserbehälter (100 m³) auf dem höchsten Punkt an der Straße nach Beggingen/CH im
vergangenen Jahr sollen die lang ersehnten effizienteren Löscheinsätze ermöglicht werden. Zwar liegt der "Hölzlehof" von allen sieben Höfen am nächsten bei diesem
Wasserreservoir, doch mussten trotzdem gut 500 Meter Schlauchleitungen gelegt werden. Um die Fluren zu schonen, wurde dabei ein Umweg entlang der Fahrstraße in
Kauf genommen, im Ernstfall würden die Leitungen wohl quer durch die Felder zur Brandstelle gelegt. Mit der derzeitigen Ausstattung, so die Feuerwehrverantwortlichen,
stieß die Fützener Abteilungswehr allerdings an ihre Kapazitätsgrenze und wäre im Ernstfall auf die schnellstmögliche Verfügbarkeit von weiterem Schlauchmaterial aus Blumberg oder Donaueschingen angewiesen.
Dank guter Besetzung an allen Stellen, wo es galt, die Schläuche zusammenzukoppeln, war bereits sechs Minuten nach der Ankoppelung an der Anschlussstelle Wasser an
der Brandstelle. Auch der eigentliche Löscheinsatz, unterstützt von einer Löschstaffel aus Epfenhofen, klappte zügig, so dass mit Atemschutzgeräten bereits nach sechs
Minuten die vermissten zwei Personen und nach acht Minuten das einzige Stalltier, ein wohlgenährter Esel, in Sicherheit gebracht waren.
Die Einsatzleitung hatte Patrick Gleichauf, Gruppenführer war Michael Gut. Als Beobachter nahmen an der Übung auch Ortsvorsteher Ewald Gut und Ehrenkommandant
Walter Basler, sowie Ortschaftsrat Stefan Meister vom nahen "Wyhlhof" mit der ganzen Familie an dieser wichtigen Übung teil. Diese, wie auch Abteilungskommandant
Richard Müller zollten den Wehrmännern großes Lob für diesen außerordentlichen Probeeinsatz an der Schweizer Grenze.
Der obligatorische Nachtrunk für die etwa 40 Floriansjünger wurde in das Gasthaus "Zum Kranz" verlegt. Anzumerken bleibt, dass die PS-starken Schlepper der Fützener
Landwirte mit den Schlauchwagen früher vor Ort waren als das eigentliche Löschfahrzeug mit fünf Tonnen Gesamtgewicht bei 100 PS, obwohl dieses beim Alarm blitzartig
startete, aber für die 2,6 Kilometer Fahrstrecke von der Ortsmitte über die steile Anfahrtstrecke vorbei am Bergerhof bis zur Schlatttanne und zur Brandstelle gut 10 Minuten Fahrzeit benötigte.
Hier scheint zu gegebener Zeit eine PS-starke Nachrüstung notwendig und angebracht, doch hat die Stadt bei einem Investitionsaufwand von 205.000 Euro für den
Wasserbehälter schon einen markanten Schritt zur Verbesserung der Wohnsicherheit in diesen im Jahre 1938 eingeweihten Aussiedlerhöfen, von denen heute allerdings
nur noch drei landwirtschaftlich genutzt werden, getan. Abteilungskommandant Müller sprach dem Ortsvorsteher wie auch der Stadtverwaltung für diesen Kraftakt seinen besonderen Dank aus.
(23.10.11 Bericht und Bilder: E. Schüle)

Oktoberfest in Fützen
Wenn es die wärmende Herbstsonne am Sonntag auch nicht schaffte, nach Fützen durchzudringen, so herrschte in der Buchberghalle umsomehr den ganzen Tag eitel
Sonnenschein, nicht zuletzt auch auf den Gesichtern der Veranstalter dieser alljährlichen "saumäßigen" kulinarischen Festveranstaltung.
Nach Aussage des Ehrenpräsidenten Hans Zeller (Eggingen) war es das größte "Oktoberfest" in Fützen aller Zeiten. Schon am Freitagabend war die von den Landfrauen
herbstlich geschmückte Festhalle brechend voll und bereits gegen Mitternacht waren die kesselfrischen Weißwürste beinahe aufgezehrt. Bei einer Bombenstimmung sahen
die Besucher aus Nah und Fern ihre Erwartungen von der Fützener "Metzgete" wieder in jeder Hinsicht erfüllt.
Kaum war die Buchberghalle am Sonntagmorgen geöffnet, kamen in Scharen schon die ersten "Platzhalter", um sich für Kind und Kegel einen guten Platz zu sichern.
Vorausschauend hatte das erfahrene Küchenpersonal die begehrten Schlachtplatten schon frühzeitig auf den Herd gebracht und bald wurden diese durchgehend bis zum
späteren Nachmittag von den flinken Servicedamen durch die engen Schluchten zwischen den Tischen jongliert. Und bald schon schmolzen in der Kaffeestube die
leckeren "Schwarzwälder" und der Gugelhupf ebenso dahin.
Unermüdlich und mit einem ausgefeilten Repertoire unterhielt der Musikverein Randen unter der Leitung von Freddy Eppacher die Gäste. Für die weitere Unterhaltung
sorgten danach die Fützener "Randenmusikanten" unter der Leitung von Gerd Gut.
Geduldig warteten auch in diesem Jahr nicht nur die "Hungrigen Stühlinger" auf den großen Gong um 16 Uhr wonach der Vorsitzende des Musikvereins Kurt Gleichauf die
"Happy Bratwurst Hour" ausrief, was in der Küche noch einmal einen gewollten "Schub" aus dem Wurstkessel verursachte. Gerne nutzten nach dem gestrigen
Klassentreffen (49/50/51) viele der immer noch heimatverbundenen Fützener die Gelegenheit, wieder einmal mit alten Bekannten Erinnerungen aufzufrischen,
immerhin waren die ehemaligen "Grundschüler" zum Teil von weit her aus Berlin oder aus dem Raum Basel angereist.
Nicht nur drinnen im Festsaal aber gab es viel vom Schwein zu erhaschen, draußen vor der Tür hatten die jungen Musiker bei Patrick Scherer ein Ferkel ausgeliehen und es
galt, dessen Gewicht zu schätzen und daraus einen Gewinn abzuschöpfen. Ende gut, alles gut, nach diesem hervorragenden Erfolg besteht die Aussicht, dass es nach dem
jetzigen 38., auch noch ein 50. Oktoberfest in Fützen geben wird.
"Gut gelaufen" können sowohl die Gastgeber, der Musikverein Fützen, als auch die sehr zahlreichen Gäste im Rückblick auf die vergangenen Tage sagen, als am
Sonntagabend die Lichter in der Buchberghalle gelöscht wurden. So gab es an den beiden Tagen eindeutig nur Gewinner.
Gewinner besonderer Art gab es sowohl beim schweißtreibenden Sägewettbewerb, als auch beim viel Augenmaß und Gespür erheischenden Schätzspiel, wo es galt, das
Gewicht einer jungen Sau zu schätzen. Beim mit viel Aufwand vorgenommenen Auswiegen ergab sich nach Abzug des Schweinegatters ein Lebendgewicht von genau 42 Kilogramm.
Hier wurden folgende Gewinner ermittelt: Antonia Gleichauf kam mit geschätzten 42,3 Kg auf Platz drei und erhielt 10 Euro Taschengeld, Platz zwei mit geschätzten 42,2 Kg
ging an Markus Röthenbacher (20 Euro), den Hauptgewinn mit einem Preisgeld von 50 € mussten sich mit exakt geschätzten 42 Kg Matthias Weber und Hans-Jürgen
Reichhart, alle aus Fützen, teilen. Aus dem Sägewettbewerb, wo es galt eine Scheibe Holz vom Baumstamm auf ein Kilo genau abzusägen, ging Steve Unger mit genau
1000 Gramm hervor. Er erhielt ein Paar Bratwürste und ein Getränk. (18.10.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Ministranten-Abschied
Anlässlich des gestrigen Sonntagsgottesdienstes verabschiedete Stadtpfarrer Karlheinz Brandl elf langjährige Ministranten, was, wie er sagte, ein trauriger Anlass sei. Doch
gab es einen kleinen Hoffnungsschimmer, denn immerhin gab es mit Gabriel Werner einen Neuzugang.
Der Seelsorger bedankte sich bei den jungen Menschen, die an diesem Tag zum letzten Mal ihre Ministrantengewänder angezogen hatten, für ihren Mut, über die Jahre Gott
gedient zu haben. Er hoffe, dass diese Zeit für alle in guter Erinnerung bleibe.
In Anlehnung an das sonntägliche Evangelium, wo es darum geht, dem Kaiser zu geben, was dem Kaiser gehört, aber auch Gott zu geben, was diesem gehöre, meinte er
im übertragenen Sinne, die Jugendlichen sollen zwar für die weltliche Gemeinschaft da sein, darob aber auch den Herrgott nicht im Stich lassen und sich als Christen in der Welt zeigen.
Der besondere Dank galt der Oberministrantin, Gruppenleiterin und Pfarrgemeinderätin Nicole Gleichauf für ihre herausragende Arbeit mit den Ministranten und in der
Kirche. Nicole überreichte den ausscheidenden Ministranten zum Abschied als Erinnerung ein kleines Rauchfass. In einer gut gestalteten Bildergalerie ließen die
scheidenden Ministranten die zurückliegenden Jahre einmal noch einmal Revue passieren.
Danach wurde Gabriel Werner feierlich in die Schar der Messdiener aufgenommen. Trotz der relativ großen Zahl von Abgängen hat der Pfarrer in Fützen immer noch 20
Messdiener für die Mitarbeit am Altar zur Verfügung, dank des guten "Polsters", das ihm sein Vorgänger Edgar Wunsch hinterlassen hat. (16.10.11 - Bericht: E. Schüle)

Erinnerungen aufgefrischt
Klassentreffen der Jahrgänge 1949/50/51 der ehemaligen "Volksschule Fützen"
Manche Jahrgänger hatten nach dem zuletzt vor 20 Jahren stattgefundenen Klassentreffen Mühe, ihre Klassenkameraden /- kameradinnen auf Anhieb wieder zu erkennen.
Umso größer die Freude, sich nach so langer Zeit wieder einmal in der alten Heimat nach Herzenslust austauschen zu können.
Nach einem zünftigen Sektfrühstück im Landfrauenheim wurde eine Fahrgemeinschaft nach Hüfingen gebildet, wo es eine ausgiebige Führung im historischen Schulmuseum
gab. Ein weiterer Höhepunkt war sodann in der Festhütte von Klassenkamerad Hans Gut in Bräunlingen. Als Treffpunkt für das Erinnerungsfoto an diesen denkwürdigen Tag
wurde sodann der heimatliche Ortsmittelpunkt, das damalige Milchhäusle, heute Pavillon, gewählt.
Der "kilbimäßige" Ausklang erfolgte sodann beim gemeinsamen Abendessen im Gasthaus "Zum Kranz" (Galli). Zwei der ehemaligen 31 Grundschüler sind leider bereits
verstorben, ebenso die damaligen Klassenlehrer Ludwig Kaul, Josef Hochberger und Pfarrer Josef Stumpf.
Zum diesjährigen Treffen aber kam die ehemaligen Lehrerin Berthilde Stenzel sogar vom Kaiserstuhl angereist, ebenso nahm Handarbeitslehrerin Magdalena Happle (90)
an der abendlichen Feier teil. Die Organisatorinnen des Treffens, Ilse Werner, Elfriede Indlekofer und Hedwig Reichmann, wie alle "Ehemaligen" gaben sich das
Versprechen, sich nun aber in spätestens fünf Jahren wieder zu treffen. (16.10.11 - Bericht: E. Schüle)

Löschzwerge auf Tour
Feuerwehrnachwuchs besucht den großen Bruder in Blumberg
Eine besondere Unterrichtsstunde gab es am "Kilbisamstag" für die Löschzwerge von Fützen und Epfenhofen anlässlich der "Exkursion" nach Blumberg.
Standesgemäß wurden die jungen "Spritzer" mit den Original-Feuerwehrautos der beiden Abteilungswehren zur Schulstunde gefahren. Dort wartete bereits
Stadtkommandant Hubert Schwarz. Diesem machte es sichtlich Spaß, den jüngsten Floriansjünger eine "Lektion" zu erteilen. Geduldig beantwortete er die vielen Fragen
aus Kindermund bei der Führung durch das ganze Labyrinth des imposanten Feuerwehrdepots mit seinen vielen Gerätschaften. Am meisten beeindruckte natürlich der
mächtige Fahrzeugpark. Alles wurde genauestens erklärt und beobachtet von der Kleiderkammer bis zu den Atemschutzgeräten.
Pünktlich brachten die Ausbilder Patrick Gleichauf, Tobias Scherer und die sehr besorgten "Zwergen-Mütter" Tanja Gleichauf und Natalie Jankowski die wissbegierige Schar
zum Mittagstisch wieder nach Hause. Das Ausbildungsteam, so Tanja Gleichauf, kann sich vor Anmeldungen (17) derzeit kaum wehren. An diesem Tag gab es sogar eine
Anmeldung aus Blumberg, doch ab 20 Teilnehmer, so die dynamische Ausbilderin, müsse eine Warteliste angelegt werden, sonst werde die Sache zu unübersichtlich,
immerhin tragen die Ausbilder auch eine große Verantwortung beim Umgang mit den quirligen "Zwergen". (16.10.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Macht der Gedanken
40.000 Gedanken rasen täglich durch das menschliche Hirn
Trotz gut besuchtem Seniorennachmittag am Vortag, folgten zahlreiche Senioren der Einladung von Inge Fluck zu einem weiteren Zusammentreffen in die "Linde"
,in Epfenhofen. Interessiert folgten die Besucher dem Vortrag von Gertrud Neugart aus Villingen-Schwenningen, die mit ihren Ausführungen über "Die Macht der
Gedanken" Erstaunliches zu berichten wusste.
Die Referentin empfahl, möglichst optimal mit dem Denkapparat umzugehen, denn 40.000 Gedanken täglich wollen dosiert und verarbeitet werden. Bei interessanten
Vergleichen über die Sichtweite des Denkens beim Pessimisten und dem Optimisten gab es zustimmendes Kopfnicken. Demnach fördern nachweisbar positive Gedanken
und Einstellungen Erfolg und Wohlbefinden beim Menschen, permanent negative Gedanken können sogar krank machen.
Inge Fluck bedankte sich bei der Referentin und lud sie nach diesem dritten Vortrag in Epfenhofen zu weiteren Besuchen ein. Bei Kaffee, Kuchen und Zwiebeldünne wurde
der Nachmittag noch weiter unterhaltsam gestaltet. Schließlich verhalf das von der Lindenwirtin bereitgehaltene Vesper noch zum weiteren geselligen Beisammensein und
hoffentlich positiven Nachtgedanken. (14.10.11 - Bericht: E. Schüle)

Senioren der Gesamtstadt erstmals beisammen
Ich bin einfach "baff", aber auch hoch erfreut über den unerwartet hohen Besuch beim ersten "Gesamtstädtischen Seniorennachmittag", sagte Bürgermeister Markus Keller
, als er diesen, wie sich zeigte, hervorragend gelungenen "Altennachmittag" in der Stadthalle mit seinen Grußworten eröffnete.
Überrascht vom übermächtigen Besucherandrang wurde auch das Küchen- und Serviceteam. Es waren für 150 Menschen Tische und Stühle bereitgestellt worden, aber 350
kamen. So versicherte der gut gelaunte Bürgermeister unter dem Beifall der Gäste spontan, dass dieses Treffen ganz sicher zu einer Dauereinrichtung gemacht werde.
Ansonsten belastete der Schultes die Gäste aber nicht mit Verwaltungskram und Zahlen aus dem Städtischen Haushalt, sondern übergab das Mikrofon alsbald an die
Moderatoren der in voller Besetzung angetretenen Kindergärten. Diese unterhielten die Gäste in einem fröhlichen Non-Stopp-Programm, und manche Oma und mancher
Opa hatte Freudentränen in den Augen, als ihre Enkel als herausragende Theaterspieler und Sänger auf den Brettern, die an diesem Tag für sie die Welt bedeuteten, glänzten.
Trotz des großen Andrangs reichten die gespendeten Kuchen aus und das freundliche Personal, - so auch Bedienstete der Stadt- zeigten, dass sie nicht nur beim
Bürgermeister am Schreibtisch einen guten Job machen, sondern dies auch, wenn es galt, die betagten Bürger der Stadt an deren Ehrentag zu betreuen.
Auch die Pflegeheime hatten, soweit möglich, ihre Pflegebefohlenen mit Transportern und in den Rollstühlen zu dieser, für diese sicher wohltuende und
Abwechslung bietende Goodwill-Veranstaltung in die Stadthalle gebracht.
Kuchen, Kaffee und Getränke wurden flott an die Tische gebracht und, was natürlich sehr dankbar aufgenommen wurde, als es am Abend hieß: "Alles frei".
Zum Abschluss bedankte sich der Bürgermeister bei Irene Reitze, Monika Schmid, sowie Brigitte Jettkandt, für ihr großes Engagement bei der Durchführung mit einem
Blumenstrauß. Aber auch den vielen Helferinnen und Helfern galt sein Dank, dass sie die große Herausforderung an diesem Nachmittag so reibungslos bewältigt hatten. Die
Kinder belohnte er mit einem Korb mit Süßigkeiten für ihren großartigen Bühnenauftritt. So zählt dieser denkwürdige Nachmittag sicher des Weiteren zu den mannigfaltigen
Prädikaten von "Blumberg hoch zwei". (12.10.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

25 Jahre Mesner
In Rahmen eines Abendgottesdienstes wurde dieser Tage Mesner Arnold Maus (90) für seinen zuverlässigen Dienst in der Kapelle "Maria Heimsuchung" in Zollhaus-Blumberg geehrt.
Stadtpfarrer Karlheinz Brandl überbrachte zum "Silbernen Dienstjubiläum" die Grüße und ein Präsent des Pfarrgemeinderates und der Kirchlichen Verrechnungsstelle in
Stühlingen. Der Pfarrer hob das große Pflichtbewusstsein des noch rüstigen Rentners, aber auch die Unterstützung durch die ganze Maus-Schüle Familie hervor. Tochter
Angelika, inzwischen ebenso wohlbestallte Pensionärin, unterstützt Vater Arnold nicht nur bei der Pflege des kleinen Gotteshauses, sondern arrangiert auch die Andachten
und Messfeiern, die regelmäßig im allerdings kleinen Kreis der Gläubigen abgehalten werden.
An der feierlichen Abendmesse, wie auch am nachfolgenden unterhaltsamen Umtrunk im "Konferenzraum" von Familie Maus, nahm neben zahlreichen Freunden des
Hauses auch Pfarrer i.R. Julius Dreher aus Fützen teil.
Die Kapelle im Zollhaus wurde 1909 eingeweiht und von Anfang an von der gegenüber wohnenden Familie Martin, später Schüle-Maus ehrenamtlich liebevoll gepflegt. Im
Jahre 1985 hat der damalige Pfarrgemeinderat den Mesnerdienst offiziell bestellt und Arnold Maus übertragen, was aber am Verantwortungsbereich nichts änderte.
Das kleine Kirchlein weist insofern eine Besonderheit auf, als Sofie Scholl (Weiße Rose) in den Jahren 1941/42 als "Kriegsdienstleistende" oft bei Familie Schüle zu Besuch
war und bei kirchlichen Anlässen in der Kapelle die Orgel spielte. (12.10.11 - Bericht: E. Schüle)

Tonnenweise Fleisch auf der Straße
Lastzug verliert schlecht gesicherte Ladung auf der „Wanne“
Wohl irregeleitet vom Navigationsgerät, befuhr in der vergangenen Nacht ein großer Lastzug aus Norddeutschland die Wanne bergaufwärts. Vermutlich durch
Schaltprobleme am unteren Stich rutschten die geladenen und schlecht gesicherten Fleischbehälter auf der schiefen Ebene des Lasters abwärts, sprengten die hinteren
Türen auf und landeten auf der Straße und in der angrenzenden Wiese.
Die Räumungsarbeiten durch eine Spezialfirma dauerten den ganzen Tag an, zumindest bis 16 Uhr war die Strecke über die "Wanne" von der Polizei und der
weiter hinzugezogenen Blumberger Feuerwehr voll gesperrt, was vor allem in Blumberg bei der Abzweigung zum Tunnelweg zum Teil chaotische Verkehrsverhältnisse verursachte.
Der Verkehr wurde über den Randen (B314) umgeleitet was u. a. bedeutete, dass Verkehrsteilnehmer, Pkw wie LKW, die in Richtung Fützen und Waldshut fahren wollten
, beim "Schwarzen Mann" wieder umdrehen mussten. Für den Fahrer, wie auch für die Speditionsfirma, dürfte dies allerdings ein teurer Start in die neue Woche werden.
Die nun nicht mehr verwertbaren Fleischzuschnitte waren für ein Fleischwerk in der Region bestimmt. (10.10.11 - Bericht: E. Schüle)

Kaffee-Plausch im Pfarrhauskeller
Anlässlich des Erntedankfestes luden Stadtpfarrer Karlheinz Brandl und der Pfarrgemeinderat zu einen Nachmittagskaffee in den Pfarrhauskeller ein. Bei kühlem
Herbstwetter war der Zuspruch für einen wärmenden Kaffee außerordentlich groß und die gespendeten Kuchen und Torten fanden reißenden Absatz. Gerne blieben die
Gäste auch noch zu einem "Schwätzchen" beisammen. Der Erlös der Tageseinnahmen geht in die Rücklagen für die Renovation der Antoniuskapelle. (10.10.11 - Bericht: E. Schüle)

Erntedank in Fützen
In einem gut besuchten Dankgottesdienst feierte die Pfarrgemeinde St. Vitus am Sonntag das Erntedankfest.
Pfarrer Peter Walter erinnerte in seiner Ansprache daran, dass Gott von den Menschen erwarte, seine Schöpfung zu pflegen und so stehe die Ernte zwischen Gott und den
Menschen. Mit ansprechenden geistlichen Liedern umrahmte die Schola unter der Leitung von Renate Günthner die Heilige Messe. An der Orgel in Ermangelung eines Organisten ebenfalls Renate Günthner.
Mesnerin Maria Gut und Pfarrgemeinderätin Isolde Zimmermann hatten als Erntealtar in akribischer und liebevoller Arbeit mit allen erdenklichen Früchten und Backwaren
ein wahres Kunstwerk geschaffen, das nach dem Gottesdienst von den Gläubigen bewundert wurde. (09.10.11 - Bericht : E. Schüle)

Für die Nachwelt eingemauert
"Festgemauert in der Erden", heißt es im Gedicht von Schillers Glocke. Viktor Fluck, Pfarrgemeinderatsvorsitzender der St. Gallus-Kirchengemeinde, ließ indessen zur
Erinnerung an die zur Zeit laufende Renovierung der Dorfkirche ein entsprechendes Dokument einmauern. Aktuelle Auszüge aus den beiden großen Tageszeitungen
wurden ebenfalls luftdicht verpackt und für die Nachwelt hinterlegt. Bekanntlich wurden dieser Tage bei Abbrucharbeiten an der Außenmauer der Kirche auch ein Abdruck
aus der Zeit des Kirchenbaus um 1863 gefunden. (wir berichteten). Ob die jetzt versiegelten Dokumente jemals wieder entdeckt werden, mögen die Zeitzeugen einst klären. (08.10.11 - Bericht: E. Schüle)

St. Gallus-Kirche Epfenhofen
Renovierungsarbeiten kommen voran
Nach einigen Wochen Unterbrechung gehen die Arbeiten an der Epfenhofener Pfarrkirche nun zügig weiter. Allerdings, so Viktor Fluck, (Pfarrgemeinderatsvorsitzender),
kann der Termin, die Arbeiten dieses ersten Teil der umfangreichen Baumaßnahme, bis zum Kirchenpatrozinium im Oktober, abgeschlossen zu haben, nicht eingehalten werden.
In den letzten Tagen aber konnte ein wesentliches Gewerk, nämlich die Neugestaltung der Außentreppe durch den Steinmetzbetrieb Hellstern aus Freiburg abgeschlossen
werden. Ersetzt wurde weiter ein der Teil des verwitterten Außengewandes am Eingangsportal. Inzwischen sind der Hochaltar und die Orgel staubdicht verpackt, damit
diese beim bevorstehenden Abschleifen des Mittel-und Querganges in der Kirche keinen Schaden erleiden.
Nach Vorgaben des Erzbischöflichen Bauamtes wird des Weiteren als energetische Maßnahme sodann ein Windfang am Haupteingang eingebaut, sowie die Seitentüre
gedoppelt. Da die Kirche zur Zeit nicht für liturgische Feiern zur Verfügung steht, finden die Gottesdienste derzeit im Pfarrsaal statt.
Einmal begonnen, sind als weiterer Kraftakt für die kleine Pfarrgemeinde im Haushaltsplan 2012/2013 die Renovation der Orgel, Restaurierungsarbeiten am Hochalter,
sowie an der Krippe vorgesehen. Mittelfristig stehen sodann noch Ausbesserungen an der Sockelmauer der Kirche, sowie die grundlegende Überarbeitung der Außenanlage im Pflichtenbuch des Pfarrgemeinderats.
Eine kleine Überraschung gab es dieser Tage bei den Abbrucharbeiten, als die Steinmetze auf einem herausgebrochenen Bruchstein den Abdruck einer Zeitung, oder eines
Dokumentes, entdeckten, allerdings keine Papierreste. Edwin Fluck, der in akribischen Nachforschungen zur 850-Jahrfeier der Gemeinde Epfenhofen im Jahre 1997 eine
historische Jubiläumsschrift verfasste, erwähnt in diesem Buch, dass bei der Grundsteinlegung der Kirche im Jahre 1863 ein Dokument eingemauert wurde, das späteren
Nachfahren Aufschluss über das kirchliche, wie auch politische Leben der damaligen Zeit geben soll. Ob es sich bei diesem Fragment um ein solches Dokument handelt,
oder nur das eingemauerte Zeitungspapier des Vesperbrotes eines Arbeiters (damals brachte man das Vesper wohl noch nicht in Alufolie verpackt mit zum Arbeitsplatz),
müsste, will man darüber mehr wissen, noch aufwändig untersucht werden. Aber auch die Steinmetze aus Freiburg versenkten traditionsgemäß eine Ampulle mit ihrem
Steinmetzlied, sowie eine Inschrift über ihre Arbeit mit ihren Namen und ihrer Tätigkeit in Epfenhofen unter der tonnenschweren Eingangsplattform. Nicht ausgeschlossen,
dass auch diese nach wiederum 150 Jahren vorgefunden wird. (04.10.11 - Bericht: E. Schüle)

Sankt Antonius auf's Dach gestiegen
Von Blumberg herkommend, grüßt auf der immer noch stark befahrenen ehemaligen B 314 die dem Heiligen Antonius von Padua gewidmete kleine Kapelle die Autofahrer
am Ortseingang zum südlichsten Stadtteil von Blumberg. Kaum jemand ahnt, dass dieses Kleinod wohl 300 Jahre auf dem Buckel hat. Wann das Kirchlein ein Türmchen
mit einer kleinen Glocke erhielt, ist nicht verbrieft.
Eben dieser kleine Glockenturm musste nun nach einer wiederholten Untersuchung durch den Hausmeister der Pfarrgemeinde, Klaus Gut, schnellstens abgerissen werden,
da Einsturzgefahr bestand. In einer kurzfristig anberaumten Aktion stiegen Klaus Gut und Theo Zeller, beides erfahrene Handwerker, dieser Tage buchstäblich der Sache
auf das Dach, um den Abbruch vorzubereiten. Großzügig zeigte sich sodann der Nachbar, Zimmermeister Christian Müller, von der Firma Holzbau Müller, Fützen, bereit, mit
seinem Spezialkran das Türmchen vom Dach zu hieven. Diese Aktion war zwar in kaum 30 Minuten abgeschlossen, gleichwohl war dieser kostenlose Einsatz in jeder Hinsicht sehr hilfreich.
Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Ursula Arlt bedankte sich beim freundlichen Jungunternehmer und meinte: "Das war gelebte Ökumene" (Anm. Familie Müller gehört der
altkatholischen Glaubenskonfession an). Klaus Gut und Theo Zeller reparierten indessen noch das ebenfalls desolate Dach, wobei sie sich wieder von der Notwendigkeit
überzeugen konnten,dass eine umfassende Renovierungsmaßnahme nicht nur des Turmes, sondern der gesamten Dachkonstruktion unumgänglich sei,will man dieses
geschichtsträchtige Kleinod erhalten, das die Vorfahren sicher unter Schweiß und Tränen einst geschaffen haben.
In diesem Zusammenhang sind Stadtpfarrer Karlheinz Brandl und der Fützener Pfarrgemeinderat bereits vor Wochen an das Erzbischöfliche Bauamt in Konstanz
herangetreten, um einen Bedarfs- und Kostenplan erstellen zu lassen. Da diese Renovation nicht lange hinausgeschoben werden kann, soll dies bereits auch im
Haushaltsplan 2012/2013 berücksichtigt werden. Natürlich hofft man sodann wieder auf die Spendenfreudigkeit der Gemeindemitglieder, sowie auf großzügige Sponsoren.
Info: Als Folge des durch den Erbfolgekrieg (1701 bis 1714) entstandenen Notstandes wüteten in der Gegend epidemische Krankheiten, die viele Menschen dahinrafften. In
dieser Not stiftete die politische Gemeinde Fützen eine Kapelle "am Buchberg" zu Ehren des Heiligen Antonius von Padua und als Dank, dass Fützen doch weitgehendst von der Seuche verschont geblieben war.
Seither pilgern jedes Jahr dankbare Bürger zu dieser Gnadenkapelle und bitten den Heiligen um seinen Schutz. Zur Erinnerung an die Teilnehmer und Gefallenen des
Krieges 1870/71 und des Ersten Weltkrieges hat die Gemeinde einst Gedenktafeln an den Wänden anbringen lassen.
Wohl wissend, dass Besitz auch Last bedeutet, wurde nach einem Gemeinderatsbeschluss vom 28. Oktober 1948 unter Bürgermeister Justin Gleichauf die bis dahin im
Gemeindebesitz befindliche Kapelle mit allen Rechten und Pflichten an die Römisch-Katholische Pfarrgemeinde Fützen überschrieben.
Über Jahre kümmerte sich der im Ort angesehene Malermeister Benedikt Hotz um die Innenausstattung des Kirchleins. In den vergangenen Jahren waren es immer wieder
Pfarrgemeinderäte und hilfreiche Bürger, die das einladende Kirchlein am Ortseingang pflegten und notwendige Reparaturen in ihrer Freizeit vornahmen. So wurden bei der
Kirchenrenovation in Kommingen überzählige Bänke von dort übernommen und auf das notwendige Maß buchstäblich zusammengebastelt. Doch, so die Verantwortlichen,
ist es inzwischen mit "Flickarbeiten" nicht mehr getan, jetzt muss über die Eigenleistungen hinaus Geld in die Hand genommen werden. (03.10.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Erntedank in Blumberg
Mit einem festlichen Gottesdienst feierte die Kirchengemeinde St. Andreas am vergangenen Sonntag das Erntedankfest. Liebevoll geschmückt von der Frauengemeinschaft
(kfd) war der Altarraum mit Früchten, Brot und Wein als Zeichen des Dankes an den Herrgott, den Geber aller Gaben. Bereits bei seiner Begrüßung erwähnte Stadtpfarrer
Karlheinz Brandl, dass Gott den Menschen aufgetragen habe, die Schöpfung zu pflegen. Sehr intensiv ging der Seelsorger auch auf den heutigen Umgang mit Gottes Gaben
ein, in einer Zeit, da man nicht mehr von einer Ernte, sondern von Produktion, Reproduktion und Design spreche, nicht mehr von Dank an den Schöpfer, sondern von
Events. Auch das Kirchenbild laufe derzeit in Gefahr, zu einer Glaubensfabrik zu mutieren. Weiter mahnte der Seelsorger in seinen aus tiefem Herzen kommenden Worten,
es gelte wieder mehr, sich im Weinberg des Herrn einzubringen und die eigene Lebensmelodie mit der Melodie Gottes in Einklang zu bringen. Hervorragend musikalisch
umrahmt wurde der Gottesdienst von der Blumberger Schola, sowie dem Männergesangverein aus Aulfingen,jeweils unter der Leitung von Marion Honold (Böschet). Mit
ihren gut einstudierten Liedern trugen sie wesentlich zum guten Gelingen der erhebenden Dankesfeier bei. Besonders hervor als Solist trat dabei Raimund Böschet
,Aulfingen, beim Lied: O happy day (Otto Groll). Auch die weiter einfühlsam vorgetragen Lieder der beiden homogenen Chöre passten gut in den Rahmen des großen
Dankgottesdienstes und der Pfarrer war der Erste, der am Schluss des Feier zum dankbaren Applaus einstimmte, der gleichzeitig auch für alle weiteren Helfer gelten sollte
. Im herbstlich dekorierten Saal unter der Kirche hatte das bewährte Team des Altenwerkes St. Andreas und der Frauengymnastik sodann noch zu einem gemeinsamen
Suppenessen eingeladen. Die deftige Kürbiskernsuppe und der alternative Gemüseeintopf waren im Nu ausgelöffelt. Kaffee und Kuchen luden des Weiteren zum Hier
bleiben ein. Der Erlös aus dieser mit viel Engagement vorbereiteten weltlichen Nachfeier dient zur Finanzierung des angeschafften Reinigungsgerätes,sowie zur Verschönerung der Lourdesgrotte.
(03.10.11 - Bericht: E. Schüle)
Ein kleiner Piks kann Leben retten
Alle zwei Jahre haben Blutspender in Fützen die Möglichkeit, mit einer Spende von ca. 500 ml Blut einen freiwilligen uneigennützigen Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten
und ihr Engagement für ihre Mitmenschen zu zeigen. Leider ist die Zahl der Spender in Deutschland eher rückläufig. Auch in Fützen wurde dieser Trend in diesem Jahr
eindeutig sichtbar. Kamen 2009 noch 96 Blutspender aus Fützen und Umgebung zur Blutspende in die Buchberghalle, so waren es am vergangenen Mittwoch gerade mal 41
Personen. Darunter waren immerhin vier Erstspender. Zwei Personen mussten aus gesundheitlichen Gründen zurückgestellt werden.
Gerade auf die Erstspender, so die leitende Ärztin (Name soll nicht genannt werden) wie auch die Terminleiterin Yvonne Frietsch vom DRK-Blutspendedienst Baden
-Württemberg-Hessen, ist man besonders angewiesen. Alle gesunden Menschen vom 18. bis zum 68. Lebensjahr können Blut spenden. Angenehmer Nebeneffekt für jeden
Blutspender: Jeder Erstspender erhält einen Unfall- und Blutspenderpass, in dem die Blutgruppe und der Rhesusfaktor eingetragen sind. Ebenso erhält jeder Spender eine
kostenlose Überprüfung des Blutdrucks und der Bluteisenwerte. Um einen weiteren Anreiz zur Spendenbereitschaft zu geben, hat sich der DRK - Blutspendedienst dieses
Jahr noch etwas Besonders einfallen lassen. Jeder der jetzt noch bis zum 23. Oktober 2011 Blut spendet, kann an einer Verlosung von einer Reise ins vorweihnachtlich
geschmückte New York oder 5x2 Musicaltickets in Stuttgart inkl. Übernachtung teilnehmen. Infos: www.blutspende.de
Ganz besonderen Anteil am störungsfreien Ablauf dieses diffizilen Nachmittags hatte auch in diesem Jahr wieder das Rote-Kreuz-Team aus Blumberg mit Sabine Eichler als
bewährte Einsatzleiterin. Dieses Team übernimmt nicht nur die gesamte Organisation in der Halle, sondern ist auch für den Küchendienst bei der Versorgung der
Blutspender verantwortlich. Diese erhalten nach der etwa 30-minütigen Blutspende und nach einer Ruhezeit unter ständiger Beobachtung durch die Helfer ein kräftigendes
Vesper. Das Einsatzteam aus Baden-Baden legt Wert darauf, sich an dieser Stelle bei den freiwilligen Spendern ausdrücklich zu bedanken, bittet aber auch, sich im
Bekanntenkreis für diese lebenswichtige Sache einzusetzen. Der nächste Blutspendetermin ist in Blumberg am 30. November. (29.09.11 - Bericht: E. Schüle)

Baumkosmetik statt Kahlschlag
„Arbotech GmbH“ pflegt auf schonende Weise Bäume und bringt sie in Form
Katzenartig bewegen sie sich im dichten Geäst des alten Nussbaumes. Die Mitarbeiter der Firma „Arbotech“ aus Blumberg, der Chef Arkadiusz Langheinrich und seine
Kollegin Caroline Rotärmel, hangeln gut abgesichert und mit geschultem Auge durch das dichte Blätterdach der Bäume, deren schonende Pflege ihnen eine Herzensangelegenheit ist.
Nur bewaffnet mit einer Handsäge und bestens abgesichert durch kluge Seiltechnik finden sie mit geschultem Auge die notwendigen Schnittstellen im Geäst, um dem Baum
Licht und Luft zu verschaffen. Dabei werden immer nur kleine Geästteile entfernt, wodurch die unter dem Baum wachsenden Pflanzen optimal geschont werden. Kein
großen herabfallenden Teile zerstören diese Bepflanzung und auch in nächster Nähe zu Gebäuden wird dadurch jeglicher Schaden vermieden.
Immer wieder wird der Baum von außen taxiert und durch geschickte Anweisung an den Kollegen im Geäst der bestmögliche Schnitt gelenkt. Schon bald erkennt der
Betrachter eine positive Veränderung im Gesamtbild des mächtigen Gehölzes. Am Ende zeigt der vorher dichte und im Innern mit dürren Ästen gespickte Baum eine
lichtdurchflutete Silhouette und wirkt sichtbar verjüngt. So kann er wieder frisches Ast- und Blattwerk bilden, dem die Gefahr von plötzlich fallendem Totholz genommen ist.
Gleichzeitig werden bei dieser Kosmetik auch schadhafte Äste und kranke Stellen im Holz entdeckt, die durch entsprechende Maßnahmen korrigiert werden können. Nach
der Beseitigung der letzten abgeschnittenen Pflanzenteile erinnert nichts mehr an die kurz zuvor durchgeführte Schnittaktion. Nur das Erscheinungsbild des Baumes
vermittelt dem Betrachter einen völlig neuen Eindruck. Die Bilderserie zeigt zu Beginn den Baum vor dem Schnitt, die Baumpfleger bei der Arbeit und das Resultat der Arbeit.
Die Firma Arbotech GmbH, zu der auch die Gesellschafter Volker und Günter Knöpfle gehören, ist seit dem Frühjahr 2011 in Blumberg etabliert und widmet sich
vornehmlich der schonenden, sprich nachhaltigen Baumpflege aller Art. Sie übernimmt aber auch Spezial- und Sonderfällungen unter schwierigsten Bedingungen, bei
denen es darauf ankommt, Bäume ohne Beschädigungen des Umfeldes zu entfernen. Auch der Obstbaumschnitt stellt für die Baumpfleger kein Problem dar.
Zu erreichen ist „Arbotech“ in 78176 Blumberg, Vogtgasse 7, Tel.: 0172 / 209 30 37 bzw. E-Mail: a.langheinrich@arbotech.de .

Herbstaktion bei den Landfrauen
Gerne und immer öfter legen Urlauber und Wanderer inzwischen in Fützen einen Stopp ein, um sich rund um Schul-und Rathaus und unter dem Dach des Pavillons zu
entspannen und die alte Kirchturmuhr zu bestaunen. Dadurch bildet der Ortsmittelpunkt stets eine Visitenkarte des südlichsten Stadtteils von von Blumberg. Dass der
hierbei gesammelte Eindruck stets positiv registriert wird, dazu tragen die Landfrauen ganz wesentlich bei, indem das ganze Umfeld alle paar Wochen durchforstet und gesäubert wird.
Dieser Tage erfolgte der nun wohl letzte Einsatz für dieses Jahr. Nicht nur Hacke, Schaufel und Schubkarre waren dabei in Aktion, auch mit der großen Heckenschere
wurde mutig von zarter Frauenhand das wuchernde Gestrüpp zurecht gestutzt. (27.09.11 - Bericht: E. Schüle)

Maisernte eingebracht
Die Gleichauf-Landwirte von Fützen machen gemeinsame Sache
In einer "konzertierten Aktion" und einem 20-stündigen Einsatz brachten die drei Fützener Landwirte, Arnold, Dieter und Helmut Gleichauf dieser Tage ihre 20 Hektar Mais
praktisch in einem Rutsch unter Dach und Fach.
Während Helmut Gleichauf einen kleinen Teil an die Bioganslage nach Lausheim lieferte, lagerte er, wie seine Milchwirtschaft betreibenden Kollegen das gehäckselte
Erntegut in den vorbereiteten großen Silobunker ein. Im Dauereinsatz war wieder, wie in den vergangenen Jahren, der große Lohn-Häcksler aus Lausheim. Dieser
Betreiber hat eigens für die jetzige Hochsaison zwei weitere Fahrer eingestellt, indem er derzeit in der ganzen Region praktisch rund um die Uhr ein gefragter Mann ist.
Sehr zufrieden sind die genannten Landwirte in diesem Jahr mit dem Ernteertrag in Quantität und Qualität. Danach sah sah es in den zum Teil sehr trockenen Wochen
zuvor gar nicht aus, aber schließlich setzte der ersehnte Regen gerade noch rechtzeitig ein und danach haben die Pflanzen noch mächtig aufgeholt. Darüber sind die
Milchbauern nun sehr froh, zumal die ganze Heuernte vom ersten bis zum dritten Schnitt durchweg unbefriedigend ausfiel und man nun im Winter mit der eingebunkerten
Maissilage als Beimischung zum getrockneten Heu oder aus deren Silage den Futtervorrat strecken kann. Auch die übrige Ernte (Weizen/Gerste) fiel wider Erwarten recht
zufrieden stellend aus. Lediglich der Raps brachte auch in der Region um Fützen im Vergleich zu anderen Jahren gut 20% weniger Ertrag.
Der im Hegau und im Unterland immer wider auftretende Maiswurzelbohrer hat in Fützen, bedingt durch die richtige Anbaufolge, keine Bedeutung mehr. Auch die Ausfälle
durch Wildschweine hielten sich dieses Jahr in Grenzen, nicht zuletzt weil die Jagdpächter die Äcker mit elektrischen Zäunen sicherten.
Den guten Ernteergebnissen stehen den landwirtschaftlichen"Unternehmern" aber auch beträchtliche Kosten gegenüber. So verbrauchten die drei Landwirte mit ihren im
Dauerbetrieb eingesetzten Schleppern in den 20 Stunden zusammen etwa 450 Liter Dieselkraftstoff. Abgesehen von der Saatgutbeschaffung und der erforderlichen
Spritzmittel, schlagen auch die Lohnkosten für den angeheuerten Häcksler, der mit seinen 640 Pferdestärken und seinem Monster-Maisgebiss mit acht Zähnen pro Hektar
50 - 60 Liter Diesel "schluckt", ordentlich zu Buche.
Auch die weiter in Fützen tätigen Landwirte vom "Wyhlhof", "Waldhof" Ottmar und Stefan Meister) und Horst Scherer warten bei dem schönen Wetter dringend auf den
Häcksler aus Lausheim, der aber jetzt zunächst nach Achdorf und Lembach abgezogen wurde.
Eine Verschnaufpause wird es indessen nicht geben, denn die Felder für die Wintergerste-Aussaat müssen gerichtet werden. Das Rapssaatgut für die Ernte 2012 ist längst
im Boden. Obwohl Fützen kein typisches Obstanbaugebiet ist, hat doch jeder Landwirt auf seiner Gemarkung eine kleine Obstplantage. Neben der guten Zwetschgenernte
gibt es dieses Jahr eine richtige Apfelschwemme. Schon jetzt liegen viele Zentner Äpfel am Boden und in fast jedem Obstgarten liegen durch die schwere Last
abgebrochene Äste. Ein Bild, das richtig weh tut. Hier wartet also noch harte Arbeit, für viele von Rückenschmerzen geplagte "Schaffer" keine Kleinigkeit, zumal hier noch
viel Handarbeit erforderlich ist. Doch die Freude auf einen guten und gesunden Haustrunk macht dies einigermaßen erträglich. (23.09.11 - Bericht: E. Schüle)
Kindergarten "mostet"
Von ihrem Erfolg überrascht waren die Erzieherinnen des Kindergartens von Epfenhofen. In nur zwei Stunden sammelten sie rund um den Kindergarten diese Woche mit
ihren Zöglingen sage und schreibe 400 Kilogramm Äpfel.
Eigentlich wollte Stefan Meister in Fützen seine leicht antiquierte Mostpresse erst am Freitagmittag in Betrieb nehmen, doch beeindruckt von der hochkarätigen "Kundschaft"
, dem Kindergarten von Epfenhofen, erhielten die Erzieherinnen mit ihrer großen Kinderschar einen bevorzugten Termin.
Pünktlich um 10.30 Uhr brachten die Mütter in einem Auto-Konvoi ihre Kinder zum Ort der Tat, dem ehemaligen Dreschschuppen in Fützen, wo der Mosterei-Meister bereits
die Vorbereitungen getroffen hatte. Vater Udo Frank stellte sich zur Verfügung und hievte die prall gefüllten Säcke in die den Einfüllschacht. Geduldig erklärte Stefan
Meister den Kindern alle nun folgenden Vorgänge. Die Kindergartenleiterin Cornelia Rösch jedoch folgte spontan der Aufforderung, die etwas glitschige Assistenz an der Obstpresse zu übernehmen.
Etwas verhalten zeigten sich sodann die Kinder über die aus der Presse herausgurgelnde "braune Brühe", aber dann genossen sie sichtlich die angebotenen Kostproben.
Im Nu waren die bereitgestellten Behälter mit 270 Liter Süßmost bis zum Rand gefüllt. Der Saft wird nun zu Hause erhitzt und dann in speziellen Behältern eingelagert, um
dann, wie die Erzieherinnen mit Genugtuung erklärten, als Jahresration, das heißt solange Vorrat reicht, als willkommener Haustrunk im Kindergarten für die Kinder zur Verfügung zu stehen.
Stefan Meister freut sich indessen über ein gefülltes Auftragsbuch. Inzwischen melden sich bei ihm auch wieder neue Kunden, die Wert darauf legen, auf althergebrachte
Weise zu "mosten" und so das Ergebnis, gewonnen aus den eigenen Äpfeln und Birnen, im Hause zu haben. (23.09.11 - Bericht: E. Schüle)
Große Dinge werfen ihre Drachen voraus
Landfrauen im Dauereinsatz
Als Allround-Talente sind in diesen Tagen wieder einmal mehr die Landfrauen von Fützen gefragt. Nicht nur in München, sondern auch in Fützen hat das Oktoberfest (Wein
-und Schlachtfest), veranstaltet vom Musikverein "Eintracht" längst Tradition.
Am 14. und 16. Oktober locken die Musiker wieder Schlachtplattenliebhaber nach Fützen in die Buchberghalle. Ebenso traditionsgemäß sind die "Fleißigen Bienen" wieder
beauftragt, die Buchberghalle mit herbstlichem Flair auszustatten.
Am Dienstagabend traf sich eine, wenn auch kleine Schar, um nach des Tages Arbeit im Landfrauenheim mit flinken und routinierten Händen ein ganzes Geschwader von
bunten Drachen zu basteln, um den Musikverein beim Ausschmücken der Festhalle zu unterstützen. Weitere Einsätze werden folgen, doch hat man den Terminkalender natürlich voll im Griff.
(21.09.11 - Bericht: E. Schüle)
25 Jahre "kfd St. Andreas Blumberg"
In einem gut besuchten festlichen Gottesdienst feierte die Katholische Frauengemeinschaft Blumberg (kfd) ihr 25-jähriges Bestehen.
Carola Schmieder vom Vorstandsteam gedachte mit ihren Begrüßungsworten des Initiators dieser segensreichen Vereinigung, Stadtpfarrer Kurt Thome, der im Juli 1985
mit 13 Frauen den ersten Versuch unternahm, eine Frauengemeinschaft unter dem Dach der Katholischen Kirche zu gründen. Am 26. Juni 1986 erfolgte nach einer guten
Vorbereitung die Gründungsversammlung der "kfd St. Andreas Blumberg". Seither, so die Vorsitzende, bemühen sich die Mitglieder im Geist Gottes die täglichen
Herausforderungen zu bewältigen und den Glauben hinaus zu tragen.
Stadtpfarrer Karlheinz Brandl empfahl in seinem Tagesgebet und in den Fürbitten die Arbeit der Frauen dem Schutz des Heiligen Geistes. In seiner Festansprache erinnerte
auch er an die Idee des damaligen Stadtpfarrers Kurt Thome, mit der Gründung der Blumberger kfd den Frauen eine Plattform und Möglichkeit zu geben, in der Kirche
mitzuwirken und sich auch über den Glauben hinaus je nach ihren Talenten in der Gesellschaft einzubringen. Heute, nach 25 Jahren segensreicher Arbeit aber sollen, so
der Seelsorger, nicht nur die Zahlen gelten, sondern die Menschen, die in dieser Zeit Hilfe geleistet hätten.
Die Eucharistiefeier wurde mit ansprechenden Liedern umrahmt von der Schola unter der Leitung von Marion Böschet, an der Orgel Marcel Rath. Eigens für diesen Tag
hatte Silvia Auerbeck einen Projektchor aus Mitgliedern der Frauengemeinschaft ins Leben gerufen. Aus vollen Kehlen trugen diese am Schluss des Gottesdienstes ein
passendes Lied vor, dazu durfte sogar geklatscht werden.
Für die Stadtverwaltung überbrachte Bürgermeisterstellvertreter Matthias Fischer die Grüße der Stadt und des Bürgermeisters und überreichte einen inhaltsschweren
Umschlag. Carola Schmieder dankte dem Stadtpfarrer für seine wohlwollende Förderung der Gemeinschaft,ihr Dank ging ebenso an die anwesenden Gründungsmitglieder,
die mit einer Rose bedacht wurden. Den Schlussakzent setzte im Ausblick auf den Besuch von Papst Benedikt der Stadtpfarrer mit dem Leitwort dieses Besuches: "Wo Gott
ist, da ist Zukunft", was er sicher in abgewandelter Form verstanden wissen wollte: Wo Frauen in der Kirche mitwirken, da ist Zukunft.
Im Anschluss an den Gottesdienst traf man sich noch zu einem gemütlichen Stehempfang im Saal unter der Kirche, wo noch einmal das Vorstandsteam mit ihren
Helferinnen ins Rampenlicht gerückt wurde. Hier bot sich auch die Gelegenheit in ausgelegten Bildern und Broschüren die rege Tätigkeit der derzeit 85 Mitglieder im Laufe
des Kirchenjahres einzusehen. An dieser Zusammenkunft nahmen neben Matthias Fischer auch Ortsvorsteher Ewald Gut, Fützen, mit Gattin, sowie Pfarrer Armin Luhmer
und Pfarrerin Gabriele Remane und, was besonders wohltuend auffiel, starke Abordnungen der altkatholischen, wie auch der evangelischen Kirchengemeinden teil.
Infokasten: Die kfd ist mit 600.000 Mitgliedern in 5.700 pfarrlichen Gruppen der größte Frauenverband und der größte katholische Verband Deutschlands. Unter dem
Leitbild: "kfd-leidenschaftlich glauben und leben" wollen sich die Frauen in den verschiedenen Lebenssituationen wechselseitig unterstützen. Dabei sollen auch Kontakte und
Begegnungen mit Frauen anderer Konfessionen und Kulturen gepflegt werden und damit die Gesellschaft mitgestaltet werden. Die kfd-St.Andreas Blumberg hat aktuell 85
Mitglieder, das Vorstandsduo bilden Carola Schmieder und Luzia Streich, Schriftführerin ist Susanne Schmidt und Kassiererin Andrea Bayer. Dazu kommen weitere 20 Helferinnen.
(19.09.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Schulanfänger fröhlich begrüßt
Mit der Einschulung von zehn Erstklässlern am vergangenen Samstag und nach der Überwindung von einigen Stolpersteinen ist nun auch in Fützen das Schul-Quartett,
bestehend aus vier Schuljahrgängen, wieder voll funktionsfähig.
Nach dem obligatorischen Presse- und Familienfoto vor dem Schulhaus begrüßte Rektor Michael Müller die erwartungsvolle, aber fröhliche junge Schar, nebst Eltern, Omas
und Tanten und stellte die künftigen Lehrkräfte vor. Die "Großen Schüler" hatten für die Neulinge ein lustiges Singspiel mit gut einstudierten Soloeinlagen vorbereitet: "Eine
musikalische Reise durch das Schuljahr", das von Groß und Klein mit kräftigem Applaus belohnt wurde. Danach wurden die Erstklässler von ihrer Klassenlehrerin Annette
Wagner in ihr künftiges Klassenzimmer begleitet, wo sie für die erste "Schulstunde" ihren Platz selbst aussuchen durften. Derweil versorgten die Mütter der Viertklässler die
Gäste mit Kaffee, Kuchen und Getränken.
Die Grundschule Fützen hat im Schuljahr 2011/2012 nunmehr 38 Schüler aufzuweisen, die in zwei Klassen unterrichtet werden. Dies sind (in ( ) die Schüler jeweils anteilig
aus Epfenhofen): Im ersten Schuljahr 10 (2), zweites Schuljahr 9 (1), drittes Schuljahr 13 (9) und viertes Schuljahr 6 (0) Schüler.
Annette Wagner unterrichtet die erste und zweite Klasse, Michael Müller die dritte und vierte Klasse. Zur Unterstützung der beiden Lehrkräfte wurde Tina Unterberg von der
Grundschule Riedöschingen für sechs Wochenstunden nach Fützen abgeordnet. Sie wird Sport und Deutsch unterrichten. Für Rektor und Schulleiter Michael Müller ist dies
die letzte Einschulungsfeier gewesen, da er nach Abschluss des eben begonnen Schuljahres in Pension gehen wird.
Um sein starkes Interesse am Erhalt der Fützener Grundschule zu bekunden, nahm auch Ortsvorsteher Ewald Gut mit Gattin (auch als Opa/Oma) an der diesjährigen Einschulungsfeier teil.
(18.09.11 - Bericht: E. Schüle, Bilder: E. Schüle und Schule)
Die etwas andere Feuerwehrprobe
Viel Spaß hatten die "Löschzwerge" von Fützen und Epfenhofen bei der etwas anderen Feuerwehrprobe an der "Bielwasenhütte", welche die Jugendausbilder Patrick und
Tanja Gleichauf zum Abschluss der Ferien organisiert hatten. Geht es bei den Feuerwehrproben normalerweise darum, über das Löschen von Feuer unterrichtet zu werden,
so galt es in dieser gar schmackhaften "Schulstunde" darum, wie man fachgerecht ein Grillfeuer vorbereitet. Gleichwohl hatte dieser Sachkundeunterricht viel
Lerncharakter, denn auf die Frage von Grillmeister Patrick Gleichauf, was man außer Papier und Holz, - in Fützen auch "Sprießili" genannt- , noch braucht,um ein Grillfeuer
entfacht, kam prompt mehrfach die Antwort: Benzin !
Hier setzte dann natürlich die richtige Belehrung ein. Lehrmeisterin Tanja hatte Teigkugeln vorbereitet, aus denen die Kinder dann so genanntes Stockbrot kneten mussten,
das dann im wahrsten Sinne des Wortes mit Feuereifer geröstet und sogleich verzehrt wurde. Die weiter zubereiteten Grillwürste schmeckten dann aber auch ohne Brot.
Abschließend wurde den Kindern aber sehr wohl erklärt, dass man eine städtische Grillstelle nur bestens aufgeräumt verlässt.
Mit dem dem Feuerwehrauto und den Privatfahrtzeugen der Helfer Tobias Scherer und Florian Meister wurden die in jeder Hinsicht gesättigten "Zwerge" wieder wohlbehalten zur Mutter nach Hause gebracht.
(11.09.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Wunschkatalog des Ortschaftsrates
Gewohnt zügig, da gut vorbereitet, verlief die öffentliche Ortschaftsratssitzung, bei der auch acht Bürgerinnen und Bürger ihr Interesse am Ortsgeschehen bekundeten
. Bezüglich dem ersten und augenfälligsten Tagesordnungspunkt zur Anmeldung anstehender Maßnahmen, die in den Haushaltsplan 2012 einfließen sollen, hatte der
Ortsschaftsrat bereits in einer nicht öffentlichen Sitzung Vorarbeit geleistet.
Zunächst aber gab Ortsvorsteher Ewald Gut im Rückblick die in den zurückliegenden Monaten erfolgten Renovierungsarbeiten bekannt. So wurden die Straße und der
Vorplatz beim Bahnhof ausgebessert, ebenso die Zufahrt zum Containerplatz befestigt und Schäden in der Vitusstraße und im Pfarrweg ausgebessert. Des Weiteren
wurden Gräben ausgefräst, Hecken und Sträucher geschnitten, sowie das Geländer im Bereich der Singenerstraße erneuert. Beim Grillplatz bei der Randenhütte wurde
eine befriedigende Lösung gefunden. Ingesamt, so der OV alles kleine Gewerke, die aber in der Summe doch zu Buche schlugen, vor allem aber im Ortsbild positiv sichtbar sind.
Beim Wunschkatalog im Haushaltsplan 2012 sieht das Gremium des Ortschaftsrates nach wie vor oberste Priorität bei der längst fälligen Sanierung des Schul-und
Rathauses. Hier zeigten sich sowohl der Schultes als auch seine Ratskollegen aufs Höchste enttäuscht und verbittert, dass der hierzu beantragte Zuschuss wieder abgelehnt
wurde. Hier sieht man die Notwendigkeit, die ganze Sache bei der erneuten Antragsgestaltung auf eine andere Schiene zu bringen. Gut appellierte hierzu vehement, dass
es notwendig sei, dass hier der Gemeinderat samt Bürgermeister wie auch der Ortschaftsrat künftig noch mehr an einem Strang ziehen und bei der
weiteren Vorgehensweise die gleiche Sprache sprechen. Die erforderlichen 400.000 Euro für die Sanierung könne die Stadt niemals alleine schultern. Eindeutig bekenne
man sich nach wie vor zu Erhaltung der Grundschule in Fützen.
Ein Dauerbrenner ist in Fützen ebenso die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses. Hier hofft man, bedingt durch das sich in Vorbereitung befindende neue
Feuerwehrkonzept endlich weiter zu kommen. Weiter auf der Warteliste ist die Sanierung der Museumsbahnstraße in Verbindung dem dort dringend notwendigen Ausbau
der Wasserleitung. Absenkungen auf den Straßen beim Mühläckerweg wie beim Lokschuppen. Ausschwemmungen der Pflastersteine bei den Wasserrinnen müssten mit
Blick auf die Gefährdung des Verkehrs vor allem im Winter, da das Schmelzwasser nicht mehr zügig ablaufe, dringend in Angriff genommen werden. Ortschaftsrat Joachim
Jakob monierte den längst fälligen Ausbau der beiderseitigen Zufahrt zum Sportgelände. Noch mal auf das Schulhaus zurückkommend, erinnerte Arnold Gleichauf (OV.
Stellv.) daran, dass in absehbarer Zeit die Heizung nicht mehr funktionieren werde,deren Neubeschaffung dann mit oder ohne Zuschuss spontan gemacht werden müsse.
Eine Bestandsaufnahme bezüglich der Erneuerung der Wirtschaftswege hat der Ortschaftsrat in einer Bedarfsliste mit drei Dringlichkeitsstufen für die 21 relevanten Wege
bereits erarbeitet. Allen obengenannten Punkten stimmte der Rat einstimmig zu.
Unter Bekanntgaben konnte der Ortsvorsteher mitteilen, dass die Neuausrichtung der DSL-Anschlüsse auf gutem Wege sei und bis spätestens Mitte 2012 in Betrieb gehen
werde. Mit Blick auf die zum Teil sehr schleppend verlaufenden Ausbaumaßnahmen an anderen Orten im Schwarzwald-Baar-Kreis hätte die Stadt Blumberg hier eine echte
Vorreiterrolle aufzuweisen,dies stellte Gut mit Genugtuung fest.
Verbesserungen bei der Schülerbeförderung von Fützen vor allem von Donaueschingen bis Fützen, ebenso wie bei der Hinfahrt, werden sich für Kinder und Eltern ab dem
eben beginnenden neuen Schuljahr positiv darstellen. Nicht zuletzt werden die Kinder von Donaueschingen kommend an gewissen Tagen bis nach Fützen gebracht. Weiter
informierte Gut die Bürger, dass evtl. entstehende Schäden bei der derzeit durchgeführten Renovierung der Stromleitungen unverzüglich gemeldet werden sollten.
Abschließend gab er noch bekannt, dass während der Wintermonate in Zusammenarbeit mit den Landfrauen ein Seminar über die Handhabung mit der Patientenverfügung
abgehalten werde. Die Sitzung schloss um 20.55 Uhr. Entschuldigt fehlten an diesem Abend Mathilde Gleichauf und Georg Schloms. (09.09.11 - Bericht: E. Schüle)

Dekanatswallfahrt 2011
Über 450 Frauen und Männer folgten der Einladung des Altenwerks des Schwarzwald-Baar-Kreises zur alljährlichen Seniorenwallfahrt, die in diesem Jahr im Münster St.
Jakobus in Neustadt Schwarzwald stattfand. Gemäß dem Motto: Alter hat Zukunft" des Altenwerks der Erzdiözese Freiburg, deren bewährte Leitung in den Händen
von Diözesanvorsitzende Edith Fabry, Villingen liegt, wollten die betagten Gläubigen an diesem Tag kraftvoll und im harmonischen Zusammensein ihren Glauben lebendig werden lassen.
Irene Reitze, Leiterin der Seelsorgeinheit Blumberg, sowie Edith Fabry begrüßten die Gläubigen zu Beginn des Gottesdienstes. Fabry bedankte sich beim Münsterpfarrer
Johannes Herrmann, dass er es möglich gemacht habe, die, wie sie betonte, wunderbare Tradition, den Glauben gerade der älteren Generation, auf diesem Wege zu bekunden.
Die Eucharistisierfeier zelebrierte Altenseelsorger Pater Hermann Fuchs, Mitzelebrant war der langjährige Dekan des Dekanats Donaueschingen, Pfarrer i.R. Andreas Huber
, Bad Dürrheim, sowie Diakon Karl-Heinz Groß, ebenfalls Bad Dürrheim. An Stelle einer Predigt erläuterte Karl-Heinz Siemes, Leiter des Dekanatsaltenwerkes die reiche
kirchenbauliche wie kunsthistorische Geschichte des herrlichen, seit 1986 denkmalgeschützten Gotteshauses, dessen Baugeschichte bis in das Jahr 1896 zurückreicht und
deren vorläufig letzte sehr aufwändige Restaurierung im Jahre 2009 erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Pater Fuchs griff diese Ausführungen in seiner kurzen
Ansprache auf mit den Worten, dass die Gotteshäuser nicht nur Kirchengeschichte schreiben, sondern das Leben im Glauben, getragen vom Heiligen Geist, ebenso
geschichtsträchtig sei und so wolle man am heutigen Tag den Kirchenpatron, den Heiligen Jakobus, um Segen und Heil für die ganze Kirche anrufen.
Die sakramentalen Lieder begleitete Gabriele Steinhart an der herrlichen Orgel (1910/1995), die zu den größten und schönsten Instrumenten im Erzbistum Freiburg zählt
. Mit der Hälfte der Kollekte an diesem Tag wurde zur Unterstützung der hohen Renovierungskosten der gastgebenden Kirchengemeinde beigetragen, die andere Hälfte
geht wie jedes Jahr an die "Kinderhilfe Bethlehem".
Mit dem Pilgerstab und dem Leitwort: Gemeinsam den Aufbruch wagen" bestückt, lud Edith Fabry in ihrem Schlusswort die Gläubigen, so weit möglich, zur Teilnahme am
Katholischen Kirchentag im Mai 2012 nach Mannheim ein. Sichtlich erbaut von diesem Einkehrtag traten die Gläubigen nach dem Segen mit ihren Reisebussen wieder die
Heimreise in ihre Heimatgemeinden im großen Dekanat zwischen Furtwangen und Blumberg an. Infokasten:
Das Altenwerk der Erzdiözese Freiburg ist seit über 40 Jahren eine Initiative älterer Menschen, die derzeit in 779 Pfarrgemeinden der Erzdiözese Freiburg, in Dekanaten,
regionalen Arbeitsgemeinschaften und auf Diözesanebene tätig ist. Diözesanvorsitzende ist Edith Fabry, Villingen. Das neu geschaffene großflächige Dekanat Schwarzwald
-Baar umfasst in 20 Seelsorgeeinheiten und 63 Pfarrgemeinden das Gebiet von Tennenbronn bis Blumberg mit 91.300 Katholiken. Dekan ist Josef Fischer Villingen. (08.09.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Senioren bei der Sportwoche
Recht zahlreich folgten die Senioren des Altenwerks Fützen der Einladung des örtlichen Sportvereins zum traditionellen Kaffeenachmittag anlässlich der Sportwoche vom
11.8. bis 14.8.2011 im Rahmen des traditionellen Wagner-Cups.
In Personalunion begrüßten Sohn und Vater Andreas und Wolfgang Palka vom Vorstandsteam die Gäste und unterrichteten in kurzen Referaten über die Aktivitäten des zur
Zeit sehr erfolgreichen Vereins. Mit sichtbarem Stolz verwiesen sie auf die sportlichen Erfolge der SG-Fützen-Epfenhofen und zeigten die erspielten Trophäen und
Ehrungen. Mit Interesse ließen sich die Gäste auch über die umfangreichen Bauvorhaben beim Clubheim informieren, deren Ausführung allerdings wegen Einsprüchen der
Baubehörde ins Stocken geraten ist und deren errechnete Baukosten inzwischen bei 200.000 Euro liegen, trotz eingeplanten Eigenleistungen von ca. 5000 Stunden durch
freiwillige Arbeitseinsätze der Vereinsmitglieder.
Da sich die Vereine zunehmend selbst finanzieren müssen, wurde, so die engagierten Vorstände, inzwischen der "Förderverein-Schwarz-Gelb 2010 e.V." ins Leben gerufen.
Vehement warben sie auch spontan um Mitglieder auch bei den älteren Bürger.
Ewald Wilhelm bedankte sich für die Gastfreundschaft und gesellig verlief der Nachmittag im schattigen Vereinsheim, während draußen die Spieler bei ihren Einsätzen an
diesem schwülwarmen Nachmittag richtig "dampften" (14.08.11 - Bericht: E. Schüle)
Familienspaß bei Bähnleolympiade
Spiel, Spaß und Spannung im Zeichen der Eisenbahn bot war am gestrigen Mittwoch im Auftrag der Stadtverwaltung bei der Bahnhofsolympiade angesagt. Mit Blick auf die
unsichere Wetterlage wurde die Aktion kurzfristig vom Bahnhof Zollhaus-Blumberg an den Bahnhof Fützen verlegt.
Unter der Regie von Birgit Gut, wurde den Kindern mit ihren Eltern ein ansprechendes Programm geboten. Beim auszutragenden Wettbewerb ging es um die
betriebsbedingten Elemente beim Bahnbetrieb. So mussten im edlen Wettstreit Kohlen gebunkert werden oder symbolträchtig Wasser in die Lok gefüllt werden. Da mit
diesen Elementen zusammen mit Feuer Pferdestärken für die Lok produziert werden, lieferte diese PS Beate Burger mit ihren Ponys und Pferden. Natürlich konnte jeder
Teilnehmer auf dem Rücken der geduldigen Tiere auch einen Ausritt wagen.
Nebenbei galt es aber auch noch, nach vorgelegtem Plan die Sauschwänzle-Bahnstrecke von Blumberg nach Weizen abzuzeichnen. Bei all diesen Aufgaben war natürlich
viel Aktion angesagt und selbst die Väter und Mütter griffen begeistert hilfreich zu Kohleschaufel oder Wassereimer.
Natürlich gab es zum Abschluss die wohlverdienten Diplome. Pünktlich um 16.15 Uhr, als der planmäßige Zug im Bahnhof Fützen einfuhr, um die Bähnler wieder
aufzunehmen, begann es auch ebenso pünktlich zu regnen. Und so entschwanden die Urlauber mit zufriedenen Gesichtern wieder schnell in Richtung Ausgangsbahnhof Zollhaus-Blumberg.
Als Repräsentant der Museumsbahn stellte sich Dietrich Reimer für die Aktion, natürlich in Galauniform zur Verfügung. Als Assistentin fungierte im Auftrag der
Stadtverwaltung Laura Fluck. Die Teilnehmer kamen übrigens unter anderem aus Rottweil, Weilheim-Rietheim und Aasen und sogar aus der Landeshauptstadt Stuttgart
. Nicht zuletzt hatten sie sich nach ihrer Aussage auch über das Internet über die Aktivitäten im Bahnwanderland Blumberg informiert. Allerdings waren zu dieser
Veranstaltung von den gemeldeten 15 nur neun Gruppen gekommen, was sicher auf die unsichere Wetterlage zurückzuführen ist. (04.08.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Projekt der Epfenhofener Pfarrgemeinde
Pfarrer und Pfarrgemeinderat haben in den vergangenen Jahren harmonischer Zusammenarbeit mit großen Kraftanstrengungen viel zum Erhalt der schmucken Dorfkirche
und deren Umfeld getan. So wurde nach vielen, zum Teil kontroversen und nicht spannungsfreien Sitzungen, die Umwandlung des Pfarrhauses in einen Versammlungsraum für die Bürger bewerkstelligt.
Eine weitere Herausforderung war die Herrichtung des Pfarrgartens, der nach erfolgter Neukultivierung jetzt als kleiner "Festplatz" genutzt werden kann. Auch in diesem
Jahr fand dort wieder das Open-Air Frühjahrskonzert des Musikvereins statt. Ganz nebenbei wurde auf dem Platz nicht nur ein stabiler Grill aufgemauert, sondern ein am
Wegrand stehendes, vor vielen Jahren gespendetes Feldkreuz erhielt den ihm gebührenden Ehrenplatz. Eine der letzten "Amtshandlungen" von Stadtpfarrer Edgar Wunsch
war es, das Kreuz in einer kleinen Feierstunde einzuweihen.
All dies konnte mit viel Eigenleistung durch freiwillige Helfer kostengünstig abgewickelt und so die eingestellte Investitionssumme sogar leicht unterschritten werden. Dies
machte dem Pfarrgemeinderat mit seinem Vorsitzenden Viktor Fluck Mut, weiter dringend notwendige Reparaturarbeiten an der Pfarrkirche in Angriff zu nehmen.
In Absprache mit Stadtpfarrer Karlheinz Brandl und dem Erzbischöflichen Bauamt Konstanz erhielt das Architekturbüro Jehle aus Stühlingen-Eberfingen den Auftrag, die
Neugestaltung der breiten Außentreppen zur Kirche und vor dem Eingangsportal zu überplanen. Gleichzeitig muss der Sandsteinbelag im Mittel-und Quergang in der Kirche
überarbeitet werden und in diesem Zusammenhang ein neuer Windfang mit Ablagen erstellt werden.
Inzwischen hat Viktor Fluck mit seinem Helferteam den Rückbau der alten Steintreppen in Eigenarbeit bereits abgeschlossen. Seither ist der Zugang zur Kirche für
Kirchgänger allerdings nicht mehr möglich. Die Liturgiefeiern und Andachten finden bis zum Abschluss der Baumaßnahmen im Pfarrsaal statt.
Ein weiterer großer Brocken ist die dringend notwendige Generalüberholung der denkmalgeschützten Orgel, Opus 106, erbaut von der Firma Wilhelm Schwarz & Sohn,
Überlingen/Bodensee. Nach Aussage von Orgelbauer Mönch von der gleichnamigen Orgelbaufirma in Überlingen stellt die Epfenhofener Orgel eine echte "Rarität" dar, da
sie weitestgehend im Original erhalten ist.
Pfarrer und Pfarrgemeinderat hoffen, dass die restaurierte "Königin der Instrumente" bis zum Patrozinium im Oktober wieder erklingen kann und natürlich auch die
anderen Baugewerke bis dahin abgeschlossen sind. Die Finanzierung der gesamten Baumaßnahme, über deren Höhe Viktor Fluck keine Angaben machen wollte, ist
gesichert. Doch hat der agile Vorsitzende als ehemaliger "Baumensch" bereits weitere Aktivitäten für die schmucke Dorfkirche im Auge.
So ist die Restaurierung des Tabernakels und der Kerzenständer, sowie der Krippenfiguren, wie auch die Anschaffung von Sitzpolstern für die Kirchenbänke bereits für die
Jahre 2012/13 in der Vorplanung. Mittelfristig muss die Ausbesserung der Sockelmauer an der Kirchenwestseite, sowie die Überarbeitung der Außenanlage um die Kirche
eingeplant werden. Damit wäre, so der fürsorgliche "Kirchenbaumeister Fluck", der verantwortliche Umgang mit der Ortsbild prägenden Kirchenanlage auf Jahre gesichert.
Katholische Kirchengemeinde Epfenhofen (Seelsorgeeinheit Blumberg), Stadtpfarrer Karlheinz Brandl, 189 getaufte Katholiken.
Die im neugotischen Stil erbaute Pfarrkirche wurde am jetzigen Standort im Dezember 1864 eingeweiht und ist dem Heiligen Gallus als Kirchenpatron geweiht.
Geschichtlich nachgewiesen ist indessen eine St. Galluskapelle bereits aus dem Jahre 1715 beim jetzigen Friedhof. Eine Außenrenovierung der jetzigen Pfarrkirche erfolgte
nachweislich in den Jahren 1899 und 1976. Die letzte Innensanierung mit den althergebrachten Stilelementen und der neoromanischen und neugotischen Ausmalung und
Dekoration erfolgte in den Jahren 1980 bis 1983. (Quellennachweis: Dorfchronik Epfenhofen von Edwin Fluck von 1997) (02.08.11 - Bericht: E. Schüle)

Blühwunder
Ein wahres Blütenwunder ist derzeit im Vorgarten bei Berta Heckmann im "Brusel" zu sehen. Die Hobby-Floristin hat das gut 10-Jahre alte Exemplar einst aus einem
kleinen Ableger gezogen. Die sorgsame Pflege belohnt der Kaktus jedes Jahr mit einer herrlichen Blütenpracht. Dafür darf sich die Pflanze während der kalten
Wintermonate in einem wohltemperierten Raum im Haus vom Kräfte fordernden Blütenwuchs erholen.
Info: Die landläufig als Oster- oder Weihnachtskaktus genannte Kakteenart zählt zur Familie der Cactaceae-Rhipsaldidospis-x-graeseri und hat ihr Heimat in der
Hauptsache in Brasilen, aber auch in Sri Lanka. Sie wurde mit ihren großen rosafarbenen oder auch dunkelroten Blüten als Hybride weiterentwickelt. Bei guter Pflege
erfreut sie den Besitzer mit ihrer Blütenpracht bis in die Sommermonate. (29.07.11 - Bericht: E. Schüle)
Christophorustag mit Fahrzeugweihe
Am gestrigen Sonntag wurde bei den Gottesdiensten in der Seelsorgeeinheit Blumberg des Heiligen Christophorus gedacht, der als Patron der Reisenden und des Verkehrs
geehrt wird. Der Gedenktag fiel dieses Jahr auf Sonntag, 24. Juli. Die Erzieherinnen des St. Josef-Kindergartens hatten einen ansprechenden Gottesdienst vorbereitet und
die Kinder sangen mit Begeisterung die eingeübten Lieder, was den zahlreich anwesenden Eltern und Omis sichtlich Freude bereitete. Nach dem Gottesdienst lud
Stadtpfarrer Karlheinz Brandl zur Segnung der Fahrzeuge aller Art auf dem Pausenhof der Scheffelschule ein. Die Ministranten boten derweil geweihte Christophorus-Plaketten zum Verkauf an.
(24.07.11 - Bericht: E. Schüle)

Landfrauen bei „Dünne-Degustation“
Erstes Halbjahr kreisübergreifend mit einem zünftigen Abschlusshock abgeschlossen
Was in Fützen der "Galli" mit seiner berühmten Hähnchen-Bräterei (Giggel), ist die ehemalige Bahnhofwirtschaft von Lausheim-Blumegg von Franz und Brigitte Duttlinger
, heute Landgasthaus "Wutachschlucht", landläufig besser bekannt als "im Wieler hinne" (im Weiler), mit seinen duftenden "Dünne" in großer Auswahl.
Diesem illustren Ort galt der letzte Auftritt der Fützener Landfrauen. Geplant war ein Fußmarsch über die alte Landstraße, doch nur einige Hartgesottene trauten sich
den vier Kilometer-Fußmarsch bei regenverhangenem Himmel zu, der Rest vertraute sich lieber den Privatautos an.
Nach einer deftigen Begrüßungssuppe "Härdepfelsuppe nach Art des Hauses" (Kartoffelsuppe), trug der stets zu Späßen aufgelegte Wirt, unterstützt durch seine Tochter
Sabine, die Zug um Zug frisch gebackenen leckeren "Dünne" in verschieden Variationen auf. Franz Duttlinger und seine Chefköchin Brigitte können dabei mit
acht verschiedenen "Belägen" aufwarten, das ist natürlich die obligatorische Zibeledünne (Zwiebel), Speckdünne,aber auch Apfel- oder Pflaumendünne u.a.m. finden sich
auf der Menükarte. Lange saßen die auch an diesem Abend "Fleißigen Bienen" aus Fützen noch im gemütlichen Lokal.
Die nun folgende Sommerpause ist nach Aussage der Vorsitzenden Ilse Werner dieses Jahr nur von kurzer Dauer. Bereits im August warten neue Aufgaben. Kein Problem,
nach so viel Zwiebeldünne kann man schon bald wieder richtig "Gas geben".
Übrigens können die Landfrauen immerhin auch mit zwei schwergewichtigen männlichen "Landfrauen" aufwarten. Es sind dies gleich zwei "Ortsvorsteher", nämlich Ewald
Gut und Zunftmeister Manfred Arlt von den Eggäsli, Letzterer darf das Amt des Ortsvorstehers allerdings nur vom Schmutzigen Donnerstag bis Aschermittwoch ausüben. (23.07.11 - Bericht: E. Schüle)
Grillen verlegt St. Gallus-Senioren feiern im Pfarrheim
Es hätte so schön werden können in Ottmars lauschiger Obstplantage beim angesagten Grillnachmittag der St. Gallus-Senioren. Doch bei den beinahe vorwinterlich
anmutenden Temperaturen zogen sich die gut zwei Dutzend "Jungen Alten" aus Epfenhofen mit ihrem vorbereiteten Grillgut kurzerhand ins Pfarrheim zurück.
Mit humorigen Worten begrüßte Inge Fluck die gut gelaunten Gäste. Mit Gedichten und spannenden Spielen und frohem Gesang verlief der Nachmittag im Flug und
Grillmeister Ottmar Brutsche "warf" den Grill in der Küche an. Erwartungsgemäß schmeckten die Würste und Schnitzel wieder hervorragend. Dazwischen wurde nicht
vergessen, die anwesenden betagten Geburtstagsjubilare bei einem Glas Sekt hochleben zu lassen. (20.07.11 - Bericht: E. Schüle)

Senioren tagten in Riedöschingen
Während draußen der Regen niederprasselte, ließen sich die Senioren aus Fützen und Riedöschingen im voll besetzten Gasthaus und Café "Hegauerhof" die gute Stimmung
nicht verderben. Ein heißer Kaffee und die berühmt guten Torten der Hausbäckerei verdrängte schnell die triste Stimmung, die draußen in den wolkenverhangenen Gefilden aufkommen wollte.
Wie bei jeder Zusammenkunft wurden die Geburtstagsjubilare der vergangenen Wochen wieder mit einem Ständchen geehrt. Dies galt besonders der Seniorin vom
Gasthaus "Längehaus", Gertrud Straub, die an diesem Tag ihren 87. Geburtstag feierte. Die Tatsache, dass sie diesen Nachmittag im Beisammensein mit ihren
Altersgenossen aus Riedöschingen und Fützen feiern wollte, spricht für die allgemeine Beliebtheit dieser Zusammenkünfte.
Ewald Wilhelm und Ernst Keller begleiteten die volkstümlichen Lieder auf dem Akkordeon. Nach einem deftigen Vesper verabschiedetem man sich wieder mit der
gegenseitigen Zusicherung, die freundschaftlichen Bande weiter zu pflegen, die ja dazu beitragen, die alltäglich sich meldenden "Zipperlein" etwas vergessen zu lassen.
Für die Teilnahme an der Dekanatswallfahrt in Neustadt am 7. September werden ab sofort noch weitere Anmeldungen von Interessenten jeden Alters entgegen genommen. Info bei Ewald Wilhelm, Tel. 07702/2676
(20.07.11 - Bericht: E. Schüle)

Sägewettbewerb lockt Publikum an
Anlässlich der Gewerbeschau in Blumberg war auch die Landmaschinentechnik Robert Tritschler vor Ort. Neben der Ausstellung und Präsentation von Geräten und
Maschinen wurde dabei auch ein Sägewettbewerb durchgeführt wie er schon zuvor mehrfach beim Tag der offenen Tür in Fützen abgehalten worden war.
Am Samstag und Sonntag gab es dazu zwei verschiedene Veranstaltungen. Dabei konnten sich folgende Teilnehmer auf dem Siegertreppchen platzieren und ihre Preise entgegennehmen:
Die Sieger am Samstag waren: 1. Platz Julian Müller (Preis Kettensäge), 2. Platz Fritz Laue (5 L Aspen), 3. Platz Georg Wilhelm (Husqvarna Hosenträger)
Die Sieger vom Sonntag waren: 1. Platz Patrik Scherer (Preis Kettensäge), 2. Platz Richard Müller (5 L Aspen), 3. Platz Lukas Gleichauf (Tasche). (11.07.11 - Bericht Privat)
Launisches Wetter beim Dorfhock
Kaum sind die letzten Fanfarenklänge der gigantischen 750-Jahrfeier verklungen, geht die "Festlerei" in und rund um Blumberg taktvoll weiter.
Obwohl nach einem schönen Sommertag gegen Abend von Westen drohend Gewitterwolken aufzogen, rüsteten die Musiker aus Fützen zu ihrem inzwischen obligatorischen
Dorfhock. Als Austragungsort bot sich selbstredend der Platz rund um den Pavillon und vor dem Pfarrhaus an.
Die Jugendkapelle unter der Leitung von Peter Meister eröffnete den musikalischen Blumenstrauß viel versprechend mit dem Fox Happy Days. Doch leider sollte es so
ungetrübt glücklich nicht weiter gehen. Denn bald ergoss sich der erste Schauer über die inzwischen sehr zahlreich erschienen Gäste. Die jungen Musiker flüchteten mit
ihren Noten und die Gäste standen und hockten gedrängt wie die Ölsardinen unter dem für diesen Unterbruch zu kleinen Dach des Pavillons. Doch tat dies zunächst der
guten Stimmung keinen Abbruch. Allerdings war aus den Reihen der Vorstände zu hören, dass man sich für die Zukunft wohl Gedanken machen müsse.
Mit einiger Verzögerung trat dann gegen 21 Uhr, als eigentlich bald Feierabend sein sollte, der Musikverein unter der Leitung von Karl Heinz Hübl in voller Besetzung an.
Immer mit einem Auge zum Himmel blinzelnd, ging es aber dann Schlag auf Schlag. Isolde Zimmermann, Marc und Maria Gut bereicherten die Musikstücke noch mit einfühlsam vorgetragenen Gesangseinlagen.
Kurt Gleichauf bedankte sich sowohl bei seinen Musikern, vor allem aber beim Publikum, das, je später der Abend, umso zahlreicher gekommen war, für das
Durchhaltevermögen. Nachdem bisher fast alle "Dorfhockete" in den vergangenen Jahren verregnet wurden, witzelt man inzwischen im Dorf, so der Vorstandsvorsitzende
launisch, vom alljährlichen "Tief Kurt". Doch tatsächlich gestaltete sich der zunehmend kühle Abend dann doch noch regenfrei und sogar der Mond blinzelte zeitweise
zwischen den immer noch durchziehenden Regenwolken. (09.07.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Altenwerk auf Reisen
Badenweiler, wo vor über 2000 Jahren die Römer schon lustwandelten und im antiken Podiumstempel ihren Göttinnen Diana und Abnoba huldigten, war das Ziel des
Sommerausfluges des Altenwerkes von Fützen und den Gastfreunden aus Riedöschingen.
Insgesamt wurde die herrliche Gegend im Markgräflerland trotz hochsommerlichen Temperaturen eifrig erkundet. Aber auch die kulinarischen Genüsse in Kaffeehäusern
oder im Hotel "Kornhaus" in Staufen bereicherten den Tagesablauf.
Auf der Anfahrt gab es in der Klosterkirche von St. Trudpert Gelegenheit, die Seele etwas baumeln zu lassen. Beim Abschlusshock im "Adler" in Hausen vor Wald konnte
dann noch einmal ein inhaltsschwerer Kalorienschub auf die Nacht inhaliert werden.
Erich Schüle bedankte sich im Namen der Reisegesellschaft beim Organisationsteam Ewald und Mechthild Wilhelm für die gute Vorbereitung und die vorbildliche Betreuung
der zum Teil hilfsbedürftigen Teilnehmer. Auch dem Fahrer "Josef" vom Bad Dürrheimer Busunternehmen wurde gedankt, dass er seine Fahrgäste im wohlklimatisierten
Bus sicher über den Belchen und durch die halsbrecherischen Serpentinen ans Ziel und wieder in die Heimat brachte.
Die nächste Zusammenkunft findet am Dienstag, 19. Juli im "Hegauer Hof" in Riedöschingen statt. Festgelegt ist auch bereits die Teilnahme an der Dekanatswallfahrt am 7.
September, die dieses Jahr in Neustadt/Schwarzwald stattfindet. (06.07.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Heuernte abgeschlossen
Ertrag höchst unbefriedigend
Bedingt durch die heißen Tage im Juni konnten die Fützener Landwirte die Heuernte in guter Qualität einlagern. Allerdings lässt der Ertrag im Vergleich zum vergangenen
Jahr mit bis zu 50% Einbuße sehr zu wünschen übrig. Wieder war die Regenmenge der letzten Tage viel zu klein für Feld und Ackerfeld, doch kann in diesen Tagen der so
genannte "Zweite Schnitte" in ebenfalls bescheidenen Mengen als Silage gebunkert werden.
Wenn das Sommerwetter wieder beständig wird, beginnt in der kommenden Woche auf der Gemarkung von Fützen bereits nahtlos der Drusch der Sommergerste. Etwas
kleinwüchsig, aber gesund steht das weitere Getreide derzeit auf dem Halm. Über die Quantität können im Moment noch keine Angaben gemacht werden.
Das Foto entstand im Gewann "auf Plahen" auf der Wiese von Arnold Gleichauf, wo die Auszubildende Katharina Hönscher dabei ist, das gemähte Gras zum Abtransport als Silage vorzubereiten.
Im Hintergrund Fützens kleiner Hausberg, der "Hardbuck", im Bild ebenfalls die sich im Bau befindenden neuen Stallungen von Arnold / Vroni / Lukas Gleichauf. Arnold
Gleichauf stellt seit Jahren einen Ausbildungsplatz für Junglandwirte zur Verfügung. Z.Zt. ist dies Katharina Hönscher aus Tengen/Hegau. (01.07.11 - Bericht und Bild: E. Schüle)

Sonniges Pfarrfest
Das Warten auf besseres Wetter für die Fronleichnamsprozession hat sich gelohnt. Bei strahlendem Sommerwetter feierte die Katholische Kirchengemeinde Fützen das
Fronleichnamsfest zusammen mit dem Gedenken an ihren Kirchenpatron St. Vitus.
Pfarrgemeinderat, Schola, Landfrauen und die Ministranten und weitere Helfer wirkten harmonisch zusammen, um im Ort zwei Altäre aufzubauen und davor in akribischer
Kleinarbeit in Ermangelung von Blumen aus eingefärbten Steinen Bilder zu gestalten.
Heute gelte es mehr denn je, so der Stadtpfarrer bei seiner Festansprache, mutig wie der Heilige Vitus für das Christentum einzustehen und so sei es auch wichtig, dass
die christliche Gemeinde sich an diesem Tag mit Christus auf den Straßen zeige um Zeugnis für ihn abzulegen. In einer feierlichen Prozession zogen die Gläubigen nach
dem Hochamt, zu den beiden Altären beim Landfrauenheim und auf dem Hofplatz bei Arnold und Vroni Gleichauf. Angeführt von den Ministranten und dem Musikverein trug
der Priester unter dem Baldachin (Himmel) die Monstranz, in der an diesem Tag in der Hostie die leibliche Gegenwart Jesu Christi dargestellt wird. An den Altären wurden
Fürbitten gesprochen und der Segen erteilt.
Nach dem Abschluss in der Kirche dankten der Pfarrer, wie auch die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Ursula Arlt, den vielen rührigen Helfern, die zum Gelingen des
Doppelfestes beigetragen haben und luden zum gemeinsamen Mittagessen ein.
Auf dem Vorplatz des mit Blumen und den Kirchenfahnen geschmückten Pfarrhauses, wo reichlich Schattenspender aufgebaut waren, wurden die Gäste mit einem leckeren
Menü, zubereitet vom örtlichen Metzger, bei guten Gesprächen bestens bewirtet. Für die musikalische Gestaltung sorgte der Musikverein unter der Leitung von Peter
Meister. Dazu bildeten das Schatten spendende Dach und das Umfeld des Pavillons wieder einmal mehr den richtigen Rahmen bei der Pflege der Dorfgemeinschaft. (27.06.2011 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Glück im Unglück Spektakulärer Unfall verläuft glimpflich
Von Epfenhofen kommend, in der Kurvenkombination auf der Kuppe nach der Abzweigung zum Sportplatz, geriet am Samstagabend gegen 18.30 Uhr ein ausländischer
Autofahrer an den Rand der Böschung. Möglicherweise unterlief dem Fahrer wegen nicht angepasster Geschwindigkeit ein Fahrfehler und in der Folge wurde das Fahrzeug
hochkatapultiert, überschlug sich und blieb schließlich auf der linken Fahrbahnseite auf dem Dach liegen.
Wie durch ein Wunder konnten die beiden unter Schock stehenden Insassen aus Estland das Fahrzeug nahezu unverletzt verlassen. Lediglich beim Fahrer wurde eine
Schürfwunde festgestellt. Man kann von Glück sprechen, dass in diesem Moment kein Gegenverkehr herrschte. Die Folgen wären verheerend gewesen.
Polizeibeamte aus Donaueschingen sicherten den Unfallort und leiteten den beidseitig ankommenden Verkehr über die Umgehungsstraße um. Die Feuerwehr Blumberg war
ebenfalls vor Ort, um Öl zu binden und die Straße von Scherben zu befreien.
Ein kleiner Folgeunfall, der sich beim Wendemanöver einer jungen Autofahrerin ereignete, erforderte ebenfalls den Einsatz der Feuerwehrleute und eines zufällig
ankommenden Pick-Ups. Ihnen gelang es mit vereinten Kräften das Fahrzeug der jungen Fahrerin wieder aus dem Graben zu ziehen, in den sie beim Umkehren gerutscht war. (26.06.11 - Bericht: E. Schüle)

Hochzeitsglocken läuten
Richtiges Hochzeitswetter hatte sich das junge Paar, die Bürgerstochter Stefanie Gut und Kai Totzek nach den regnerischen und kühlen Tagen der letzten Woche ausgesucht.
In der Dorfkirche St. Vitus gaben sie sich am Samstag das Ja-Wort. Die feierliche Trauung vollzog Stadtpfarrer Karl-Heinz Brandl, umrahmt mit Liedern, vorgetragen vom
Jugendchor Fützen unter der Leitung von Renate Günthner. An der Orgel und am E-Piano Marcel Rath.
Nach der Trauung ging es in einem langen Prozessionsmarsch zügig zum Sektempfang auf den Platz vor dem Pfarrhaus. Unter dem schattigen Dach des Pavillons begrüßte
die Jugendkapelle des Musikvereins Fützen unter der Leitung von Peter Meister die weit über 100 Gäste, die in einer langen Schlange geduldig warteten, um ihre Glückwünsche an den Mann/an die Frau zu bringen.
Die weltliche Feier war danach im Landhotel "Löwen" in Epfenhofen. Ihren Wohnsitz haben die Jungvermählten bereits in Donaueschingen bezogen. (26.06.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Stadtrat Markus Merk kocht
200 Dampfzugfreunde aus dem Raum Rottweil zu Gast
Zum ersten Mal kam die legendäre Dampflok 52 7596, dem Verein der Eisenbahnfreunde e.V. Rottweil gehörend, anlässlich einer "Dampfzug-Rundfahrt-Wutachtal" zu
Besuch auf die Museumsbahnstrecke der Stadt Blumberg.
200 begeisterte Eisenbahnfreunde starteten am vergangenen Samstag in Rottweil in Richtung Tuttlingen. Von dort ging die Fahrt über Singen, vorbei an Schaffhausen nach
Lauchringen, wo auf die Strecke nach Zollhaus-Blumberg eingeschwenkt wurde. Die Fahrt bis nach Epfenhofen bot viele Möglichkeiten, die herrliche Gegend zwischen Weizen und Blumberg zu fotografisch zu erkunden.
Am Bahnhof Epfenhofen war ein Aufenthalt von drei Stunden eingeplant. Chefkoch Markus Merk vom Landhotel "Löwen" war mit seinem Team darauf bestens vorbereitet
und bekochte die hungrigen Gäste auf dem Vorplatz des Hotels mit ausgewählten Leckereien. Pünktlich um 18.22 Uhr erfolgte die Rückfahrt über Immendingen - Tuttlingen in den Heimatbahnhof.
Ausnahmslos waren die aus dem Umkreis von Rottweil und Balingen stammenden Fahrgäste auf Rückfrage restlos begeistert von der angebotenen Sonderfahrt ins
Wutachtal, was den Fahrpreis von 48 Euro auch rechtfertigte.
Nach Aussage von Reiseleiter Hans-Dieter Lämmle ist der Sonderzug bis im Herbst in ganzen Ländle unterwegs. In der ersten Oktoberwoche finden wieder die bekannten
Dampfloktage in Rottweil statt. Die Historie der 52 7596 erinnert indessen an die "Leidensgeschichten" der diversen Loks der Sauschwänzlebahn und musste in den
vergangenen Jahren zahlreiche sehr aufwändige Reparaturen (Meiningen/Rottweil) überstehen, um fahrtüchtig zu bleiben. Von diesem Veteran, (1620 PS) der im Jahre
1944 in der Wiener Lokfabrik in Floridsdorf als so genannte "Erste Kriegslok" im Rahmen des damaligen Rüstungsprogramms erbaut wurde, wurden einst über 7500 Stück
hergestellt, soweit dem heutigem Lokpersonal erinnerlich, sind davon nur noch drei in Deutschland auf den Schienen. (26.06.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Epfenhofen feiert Fronleichnam
Wegen der unsicheren Wetterlage wurde das Fronleichnamsfest in der St. Gallus-Kirchengemeinde Epfenhofen in der Kirche abgehalten.
Vorausschauend hatte eine Schar Jugendlicher der KJG den Blumenteppich aufgebaut. Es war erstaunlich, dass die Kinder unter Anleitung von Inge Fluck und Resi
Leingruber doch noch eine Auswahl Blumen einsammeln konnten, die dann zu einem herrlichen Bild, das Lamm Gottes darstellend, in akribischer Kleinarbeit vor dem Altar eingebaut wurden.
Stadtpfarrer Karlheinz Brandl zelebrierte den feierlichen Gottesdienst, Bertram Schwörer unterstützte ihn als Lektor und Vorbeter bei den Gebeten und Fürbitten. Gäste aus
Fützen und Riedöschingen nahmen an der Feier teil. (23.06.11 - Bericht: E. Schüle)

St. Vitus feiert
Am kommenden Sonntag feiert die Pfarrgemeinde Fützen sozusagen im Doppelpack zwei bedeutende Kirchenfeste im Jahreslauf. Aus organisatorischen Gründen, aber
auch auf Grund des Priestermangels wird das Fronleichnamsfest mit der Feier des Kirchenpatrons St. Vitus am kommenden Sonntag, 26. Juni zusammengelegt.
Der Festgottesdienst beginnt (ausnahmsweise) um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche, danach findet mit Begleitung des Musikvereins die Fronleichnamsprozession durch das
Dorf zu den zwei Altären beim Landfrauenheim und beim Wohnhaus von Arnold/Vroni Gleichauf statt.
Ab 12 Uhr laden der Pfarrer und Pfarrgemeinderat zu einem deftigen Mittagessen unter den schattigen Bäumen beim Pfarrhaus ein, danach werden die Kaffeegäste, wie
gewohnt, am reichhaltigen Kuchenbuffet verwöhnt. Zur Unterhaltung wird der Musikverein Fützen mit flotten Weisen beitragen. Schönes Wetter wird erbeten und vorausgesetzt.
Die ganze Einwohnerschaft von Fützen und Umgebung ist herzlich eingeladen. Der Erlös aus dieser Veranstaltung wird zur Finanzierung bei der Anschaffung von neuen
Sitzpolster in der Pfarrkirche verwendet. (22.06.11 - Bericht: E. Schüle)

Schnelles Internet kommt
In der kurzfristig anberaumten Ortschaftsratsitzung erläuterte Ortsvorsteher Ewald Gut dem Ratsgremium, wie auch den sieben anwesenden Bürgern das Vorhaben des
Kommunikationsanbieters Vodafone, eine Verkabelung vom Funkturm auf dem Hohen Randen nach Fützen.
Im Einzelnen erläuterte Gut die Vorgehensweise, bzw. die geplante recht komplexe Streckenführung, die bei der Hofstelle von Reinhard Siegwart beginnt und im
Pflugverfahren wie auch in geschlossener Bauweise durchgeführt wird. Bei Bahn-Straßen und Bachunterführungen wird die Baumaßname im Spülbohrverfahren
durchgeführt. Die Trasse führt nach Unterquerung der Singenerstraße Richtung Kommenbach zum Mühläckerweg, unterquert in der Nähe des Lokschuppens die
Wutachtalbahn und führt sodann über den Vorwängeweg eine kurze Strecke auf Epfenhofener Gemarkung wieder südwärts, vorbei am Randenhof, um schließlich die
Querverbindung zum bestehenden Vodafone-Turm zu erreichen.
Der Gesamtverlauf der Strecke ist mit 5587 Meter ausgewiesen. Die Tiefe der ausgehobenen Gräben wird laut vorliegenden Planungsunterlagen mit 80 bis 100 cm
angegeben, wird aber z. B. bei der Unterquerung des Kommenbaches bei 3,59 Metern liegen. Die Leitung wird aus einem Rohrbund mit drei Rohren bestehen.
Bis mit der Arbeit begonnen werden kann, müssen aber noch Verhandlungen mit den Grundstücksbesitzern geführt und entsprechende Grunddienstbarkeiten eingetragen
werden. Der Ortschaftsrat stimmte dem vom Ortsvorsteher vorgetragen Bauvorhaben einstimmig zu. Auf Anfragen aus dem Ratsgremium, wie auch aus den Reihen der
Zuhörer, erklärte Gut, dass diese Baumaßnahme keinen Einfluss auf die schnelle DSL-Ausstattung von Fützen habe und der Vertrag mit Vodafone zum 27.6.2011 zur
Unterschrift gelange. In diesem Zusammenhang konnte Gut auch die im Ort kursierenden Meinungen und Befürchtungen, dass mit der vorgesehenen Baumaßnahme mit
der Verlegung von Kabelrohren von Fützen (Anschlusskasten bei Reinhard Siegwart) bis zum Vodafone D2 Funkturm auf dem Hohen Randen, es weitere Verzögerungen bei
der besseren Versorgung geben könnte, zerstreuen. Ob die Aufrüstung aber in diesem Jahr noch erfolgen wird, könne im Moment niemand sagen. Geduld und hoffen, dass
der neue Vertragspartner Vodafone zügig arbeitet,ist angebracht.
Im weiteren Verlauf der Sitzung konnte der Schultes die Zuhörer noch informieren, dass die Sanierung der Bruchstellen in der Vitusstraße und im Pfarrweg, wie auch beim
Bahnhofsvorplatz, noch dieses Jahr erfolgen werde. Weiter wird der Glas-Containerplatz eine Befestigung erhalten. Des Weiteren werden die immer wieder desolaten
Holzgeländer an den beiden Ortseingängen im Bereich vom Anwesen Karl Fluk wie auch bei Richard Burger durch Stahlrohrgeländer ersetzt.
Positiv werden vor allem die Eltern vermerken, dass als Ergebnis der erfolgten Verkehrsschau innerhalb der immer noch viel genutzten Durchgangstraße (Singener-Straße
) beim Autohaus Stoffler,beim Haus Hübl, sowie beim Anwesen Knochen Hinweisschilder "Vorsicht Kinder, wir fahren freiwillig 30" aufgestellt wurden, um Schnellfahrer hoffentlich abzubremsen.
Abschließend ermunterte Gut die Bürger und Vereine noch einmal, bei der 750-Jahrfeier in Blumberg als Teilnehmer mitzuwirken und dazu beizutragen, das mittelalterliche
Leben auf dem Land auch aus der Perspektive von Fützen gezielt darzustellen. (22.06.11 - Bericht: E. Schüle)

St. Gallus-Senioren sehr aktiv
Nicht mehr aus dem Dorfgeschehen wegzudenken ist die noch "junge" Solidargemeinschaft der St. Gallus-Senioren.
Vor vier Jahren wurde dieses, von den Bürgern inzwischen geschätzte, monatliche Zusammentreffen von Inge Fluck aus der Taufe gehoben. Fluck transferierte
ihre Erfahrungen aus der Mitarbeit bei den St. Andreas Senioren erfolgreich nach Epfenhofen. Grillnachmittage im lauschigen "Park" von Ottmar Brutsche, wie auch die in
den örtlichen Lokalitäten wechselnden Zusammenkünfte bieten jeden Monat ein abwechslungsreiches Programm.
Eine besonders glückliche Hand hat die Vorsitzende mit ihrem treuen Mitarbeiter-Team stets bei der Auswahl von Seminaren und Vorträgen, die auf den Kreis der
Interessenten zugeschnitten sind. Hier geht es natürlich vornehmlich um körperliche Fitness und gesundes Altwerden, aber auch um die letzten Dinge im Erdenleben auf christlichen Fundamenten.
So waren die Senioren bei ihrer letzten Zusammenkunft bei "Marlene" (Zur Frohen Einkehr) überrascht, als ihnen Erich Schüle in einer Bilderschau über die vielen
Aktivitäten der vergangenen Jahre berichtete, wobei aber vor allem die Bilder über die deftigen Fasnachtsveranstaltungen in den eigenen Reihen, für viel Heiterkeit sorgte.
Zur Zusammenkunft in der "Frohen Einkehr" gehört natürlich abschließend stets ein leckeres "Gickele-Essen" Marke Marlene. Für den Monat Juli ist bereits das
obligatorische Sommer-Grillfest in Ottmar Brutsches geheimem "Park" weit hinter den Häusern von Epfenhofen am plätschernden Egerstalbach anberaumt. (22.06.11 - Bericht: E. Schüle)

Abteilungswehr Fützen fördert den Nachwuchs
Wie in den örtlichen und städtischen Vereinen sehen die Vorstände und Ausbilder auch bei der Feuerwehr ihre Verantwortung in der Förderung des Nachwuchses.
Hier geht Fützen mit gutem Beispiel voran und hat zusammen mit der Abteilungswehr von Epfenhofen neben der Jugendfeuerwehr bereits auch eine Kinderfeuerwehr
"Löschzwerge" ins Leben gerufen. Mitmachen können alle Jungen von 6 bis zehn Jahre. Einmal im Monat wird eine Stunde "geübt".
Am vergangenen Samstag boten die Ausbilder aus Fützen und Epfenhofen, Patrick und Tanja Gleichauf, Natalie Jankowski, Florian Meister und Tobias Scherer den
interessierten Eltern und Kinder wieder eine "Schnupperstunde" mit viel Unterhaltungseffekt an. Dabei wurde den quirligen, aber sehr interessierten Kids, der Umgang mit
den Löschgeräten vorgestellt. Natürlich machten dabei die Spritzübungen, sowie das Bergen von "Verletzten" großen Spaß.
Zum Schluss wurden die "Löschzwerge" eigens mit den Löschfahrzeugen wieder nach Dienstvorschrift wohlbehütet bis zur Haustüre heimgefahren. (22.06.11 – Bericht: E. Schüle)

Fützen nimmt Abschied von Ernst Basler
Viele Mitbürger geleiten den Alt-Ortsvorsteher auf seinem letzten Erdenweg
Eine große Zahl von Bürgern von Fützen und den Stadtteilen begleiteten Alt-Ortsvorsteher Ernst Basler auf seinem letzten Erdenweg. Basler war vergangene Woche,
wenige Tage nach seinem 90. Geburtstag nach langer Krankheit verstorben.
Neben Ortsvorsteher Ewald Gut nahm auch Bürgermeisterstellvertreter Thomas Pfeiffer an der Trauerfeier teil. Ebenso waren viele ehemalige Weggefährten und
Amtskollegen des langjährigen Ortschafts- und Stadtrates gekommen, darunter Stefan Scherer Blumberg, Siegfried Leingruber, Rudolf Fluck und Dietmar Preißler
Epfenhofen, Hermann Barth und Ingrid Scheyer, Riedöschingen, Ulrich Hamburger Achdorf, Norbert Baumann Kommingen, Walter Fricker Riedböhringen, so auch Friedel Gerber Blumberg.
Die Ehrenwache hielt eine Abordnung der Abteilungswehr Fützen. Auch eine große Abordnung des SV-Fützen gab ihrem langjährigen Mitglied die letzte Ehre.
Thomas Pfeiffer würdigte den Verstorbenen als gradlinigen Ratskollegen, dem das Wohl seiner Mitbürger sehr am Herzen lag, und dankte ihm für seinen immer ehrlichen
Einsatz als Gemeinderat, wie auch als Mitglied im Fremdenverkehrs-und Verwaltungsausschuss, aber auch im CDU-Stadtverband.
Verbindliche Dankesworte sprach auch Ortsvorsteher Ewald Gut, der, wie er ausführte, dem Verstorbenen in den letzten Wochen aus Anlass des 90. Geburtstages im
Pflegeheim in Geisingen noch einen Besuch abstatten konnte. Basler, so führte Gut weiter aus, wirkte mit ganzer Kraft an der Mitgestaltung des Fützener Ortsbildes, gerade
auch nach der Eingemeindung nach Blumberg mit, wo es galt, das Fützener Gemeinwesen in die Stadtverwaltung zu integrieren. In seine Zeit als Ortsvorsteher und
Ortschaftsrat fielen gravierende Veränderungen und Baumaßnahmen in der Gemeinde, so der Bau der Buchberghalle, der Randen- und Bielwasenhütte, die Erweiterung
des Friedhofes sowie die Erschließung der neuen Baugebiete. Seine Leistungen für das Gemeinwohl blieben in großer Dankbarkeit unvergessen.
Abteilungskommandant Richard Müller würdigte weiter die über 40 Jahre dauernde Mitgliedschaft des verstorbenen Feuerwehrkameraden bei der örtlichen Abteilungswehr.
Pfarrer Peter Walter, der die Gebete am Grab sprach, erinnerte daran, dass Gottes Liebe für alle Menschen, so auch für den Verstorbenen, den Tod besiegt habe und für
das Christentum einen Platz im ewigen Leben verheißen habe. (09.06.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Kinderfeuerwehr Löschzwerge Fützen
Als erste Kinderfeuerwehr im Schwarzwald-Baar-Kreis freuen wir uns über weitere Mitglieder in der Kinderfeuerwehr Löschzwerge Fützen. Mitmachen können alle Mädchen
und Jungen zwischen 6-10 Jahren aus den Ortsteilen Fützen und Epfenhofen.
Die Kinderfeuerwehr Löschzwerge Fützen möchte Kindern unter zehn Jahren eine alternative, sinnvolle Freizeitbeschäftigung bieten und den Kindern spielerisch und mit
Spaß alles rund um das Thema Feuerwehr vermitteln. Hierbei lernen die Kinder den richtigen Umgang mit Feuer, Absetzen eines Notrufs, die Aufgaben der Feuerwehr,…
Eine Schnupperprobe findet am Samstag, 11.06.2011, um 10.30 Uhr am Feuerwehrgerätehaus Fützen statt. Hierzu laden wir alle interessierten Kinder
mit ihren Eltern ein.

Altenwerk Fützen - Riedöschingen geht auf Bildungsreise
Der Jahresausflug des Altenwerks Fützen führt dieses Jahr am 5. Juli ins romantische Markgräflerland.
Die Anfahrt erfolgt zunächst über das Wiesental, Wiedener Eck ins Münstertal. In St. Trudpert kann bei der ersten größeren Rast die historische Abteikirche und die Klosteranlage besichtigt werden.
Reichlich Zeit wird für die Besichtigung der mittelalterlichen Stadt Staufen mit ihren denkwürdigen Stätten die an die Zeit der Staufer, oder der Revolutionäre Hecker und
Struwe, wie an den Alchimisten Faust (Goethe) erinnern. Mit Spannung werden die spektakulären Schäden an den Häusern zu besichtigen sein, die durch die Bohrungen bei der Suche nach Erdwärme entstanden sind.
Nach dem Mittagessen geht es weiter nach Badenweiler, wo bei freiem Bummel durch die Kuranlagen die Römische Badruine bewundert, oder die schönen Kaffeehäuser besucht werden können.
Der Heimweg, mit Endstation im "Adler" in Hausen vor Wald, wird sodann über das Höllental erfolgen.
Abfahrt ist am 5. Juli in Fützen um 8.00 Uhr beim Rathaus in Riedöschingen um 8,15 Uhr beim Pfarrhaus.
Anmeldungen für Interessenten jeden Alters sind noch möglich bei Ewald Wilhelm, Tel. 07702/2676 (07.06.11 - Bericht: E. Schüle)

Senioren beim Seniorennachmittag in Riedöschingen
Einen stimmungsvollen, aber für betagte Ohren sehr lautstarken Unterhaltungsnachmittag erlebten die Senioren von Fützen im großen Festzelt des Musikvereins
Riedöschingen, anlässlich dessen 110-jähriger Festveranstaltung.
Muntere Auftritte der Kindergartenschar,Tanzeinlagen der "Wild Cats" aus Nordhalden, der Kindertrachtengruppe, sowie der Grundschule und Blockflötengruppe aus
Riedöschingen ließen keine Langeweile aufkommen. Den Abschluss der Bühnenauftritte machten schließlich die "Mini Teens" aus Nordhalden.
Für die weitere musikalische Umrahmung sorgte die Bari-Combo. Gestärkt mit Kaffee und Kuchen und leckeren Wurstspezialitäten verabschiedeten sich die Fützener von ihren Freunden aus Riedöschingen.
(07.06.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Fützen beteiligt sich an der 750-Jahrfeier
Auf kommenden Mittwoch, 8. Juni 2011, 18.00 Uhr, sind alle Vereinsvorstände, Leiter/innen der Gymnastik-und Tanzgruppen in den Bürgersaal eingeladen, um über die
weitere Vorgehensweise zur Umzugsorganisation bei der 750 Jahrfeier der Stadt Blumberg zu beraten. Dabei wird eine Bestandsaufnahme über die inzwischen
gesammelten alten Kleider und Requisiten gemacht werden. Letztere sollen zum großen Umzug mit dem Motto "Das Leben auf dem Dorf im Mittelalter" zur Verfügung
gestellt, bezw. durch die teilnehmenden Vereine oder Gruppen in Einsatz kommen. Die Verantwortlichen hoffen auf weitere Unterstützung aus der Bevölkerung zu diesem Jahrhundert-Ereignis.
(05.06.11 Bericht: E. Schüle)

Fützen trauert um einen geachteten Mitbürger
Noch vor wenigen Tagen konnte Alt-Ortsvorsteher Ernst Basler, wenn auch gesundheitlich stark angeschlagen, im Kreise seiner Angehörigen im Pflegeheim in Geisingen
seinen 90. Geburtstag feiern. Nun beklagen nicht nur seine Kinder Enkelkinder und Verwandten, sondern die ganze Gemeinde seinen Tod.
Der Verstorbene erblickte am 13. Mai 1921 in Fützen das Licht der Welt und blieb seiner Heimatgemeinde bis zu seinem Tod als sehr geachteter Bürger treu. Hier besuchte er die Schule.
Als Soldat nahm er im Zweiten Weltkrieg unter anderem an den Kriegshandlungen in Afrika teil und kehrte 1947 über Kanada aus der Gefangenschaft zurück. Neben
Arbeiten im Gemeindewald betrieb er mit seiner Frau Pauline, geb. Gut, die ihm vier Kinder schenkte, die von den Eltern übernommene Landwirtschaft.
Schon früh interessierte sich Basler für das politische Geschehen im Land, vor allem aber das Ortsgeschehen. So ist es nicht verwunderlich, dass er
27 Jahre die Interessen seiner Heimatgemeinde als Gemeinderat und später als Stadtrat in Blumberg vertrat. Diese Interessen galt es vor allem
zusammen mit dem damaligen Bürgermeister Josef Günthner und den Kollegen vom Gemeinderat 1975 bei den zähen Verhandlungen mit
Bürgermeister Werner Gerber bei der Zwangseingemeindung von Fützen nach Blumberg, zu vertreten.
Fünf Jahre übte er danach das Amt des Ortsvorstehers zum Wohle der Fützener Bürger aus. Beim örtlichen Musikverein war er nicht nur aktiver
Bariton-Bläser, sondern auch zehn Jahre, (1957-1967), als deren Vorstandsvorsitzender tätig.
Ein halbes Jahrhundert (48 Jahre) war der Verstorbene aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Fützen. Bereits am 1. Januar 1975 trat er dem
damals noch jungen Sportverein Fützen als passives Mitglied bei und blieb dem Verein bis zu seinem Tode treu. Dabei konnte er auf dem Sportplatz
immer wieder an den Erfolgen seines Vereins teilhaben und mit Genugtuung die besonders erfolgreichen Einsätze seiner Söhne und Enkel miterleben.
Mit kluger Hand lenkte er aber auch mehrere Jahre die Geschicke und den Zusammenhalt des Altenwerks Fützen und auch, nachdem er dieses Amt
auf jüngere Schultern übertrug, nahm er bis vor einigen Monaten noch regelmäßig an den Ausflügen und Zusammenkünften seiner Altersgenossen
teil, bis ihm dies seine altersbedingten Gebrechen verwehrten. Doch auf seiner Hausbank an der Straße nach Beggingen freute er sich immer, wenn
vorbeifahrende Mitbürger einen Stopp einlegten, um mit ihm ein "Schwätzle" zu machen.
Nun wurde der betagte, angesehene Fützener Bürger im Pflegeheim Geisingen von seinen Gebrechen erlöst. Die Beerdigung auf dem Fützener Friedhof findet am Mittwoch,
8. Juni um 14.30 Uhr statt, das Seelenamt ist am Freitag, 10. Juni um 19 Uhr in seiner Heimatkirche St. Vitus. (04.06.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
„Natur erleben“ auf der Mainau
Trotz Regen viel Spaß für die Schüler
Der Ausflug auf die Insel Mainau bot den Schülern der Grundschule Fützen eine reiche Palette an Erlebnissen. Obwohl der Tag wettermäßig unter keinem guten Stern stand
, gelang es ihnen durch viele Aktionen reichlich Spaß zu haben.
Gleich zu Beginn versammelten sich die Erst- und Zweitklässler mit ihrer Lehrerin, Annette Wagner, im Schmetterlingshaus. Dort wurden sie von einer Fachkraft der
„Grünen Schule“ erwartet. Sie führte sie durch die tropische Landschaft, in welcher die Schmetterlinge sich zu Hause fühlen. An vielen Futterstellen und Blüten konnten die
Kinder die bunten Flugkünstler beobachten und bewundern. Besonders beeindruckt waren die kleinen Naturforscher von der Wand mit den aufgereihten Kokons, aus denen
die Schmetterlinge in allen Variationen schlüpfen.
Das Naturerlebnis der Dritt- und Viertklässler mit der „Grünen Schule“ zum Thema „Wasserwelten“ wurde durch den Regen im wahrsten Sinne des Wortes von oben und
unten erfüllt. Zunächst erhielten die Kinder allgemeine Fragen zum Bodensee und konnten dabei auch schon ihr im Unterricht erworbenes Wissen zum Thema Wasser überprüfen.
Danach ging es mit den Mitarbeitern der „Grünen Schule“ ans Bodenseeufer. Dort hatten die Kinder Gelegenheit, mit Hilfe von Sieben, Schüsselchen und Becherlupen
Kleintiere vom Seegrund zu betrachten und ihre Art zu bestimmen. Dabei wagten sich einige der Kinder trotz kühler Temperaturen bis zu den Knien ins Wasser des vom Wind aufgewühlten Uferbereichs.
Nach diesen Aktivitäten trafen sich alle Kinder wieder im Eingangsbereich, wo nach einer stärkenden Mittagspause auch ein toller Abenteuerspielplatz wartete. Nachdem
der Regen endlich aufgehört hatte, hieß es dann „Leinen los“, denn ein großzügiger Wasserbereich mit Brücken und Flößen wartete auf die Eroberung durch die Fützener
Piraten. Für die ins Wasser geratenen Seefahrer stand glücklicherweise ein Trockner bereit, so dass später niemand in nassen Kleidern heimfahren musste.
Nach dieser Entspannungsphase waren alle Schüler noch einmal gefordert. Es galt nun, in verschiedenen Gruppen den unteren Bereich der Insel bei einer „Insel-Ralley“ zu
entdecken. Die Fragebögen dazu hatten die Lehrer schon vorbereitet. Mit großem Eifer machten sich alle ans Werk. Dabei holten sie sich auch öfters Hilfe bei anderen Besuchern.
Ein Rundgang durch Palmenhaus, Gartenanlagen und Schmetterlingshaus beschloss schließlich den gelungenen Ausflugstag. Vor der Heimfahrt hatten alle nochmals
Gelegenheit zum Besuch des Streichelzoos oder des Abenteuerspielplatzes. (02.06.11 - Bericht und Bilder: Grundschule Fützen)

Die Dummheit greift um sich
„Herr, schick Hirn raa!!!“
Vandalen hausten am Dienstag in der Dorfkirche von Fützen. Möglicherweise wurden der oder die Übeltäter in ihrem Tun in der Mittagszeit gestört, als die Pfarrsekretärin
Heidi Keßler sich zufällig über den hinteren Eingang in der Sakristei aufhielt, um dort Unterlagen abzulegen. Sie meint auch Geräusche aus der Kirche gehört zu haben,
denen sie aber keine Bedeutung zumaß, da ja immer Besucher die barocke Kirche besichtigen.
Dadurch hält sich der materielle Schaden in Grenzen. Die Täter warfen einen Kerzenständer vor dem Maialtar um und verstreuten die Kerzen vor dem Altar. Dabei gingen
einige Kerzenhalter zu Bruch. Ebenso wurden die Blumen vom Zelebrationsaltar im Chorraum zerstreut.
Mesner Klaus Gut verständigte die Polizei in Blumberg, die inzwischen vor Ort den Schaden aufgenommen hat. Pfarrer Brandl, Mesner und die Gemeindemitglieder würden
es bedauern, wenn bei weiteren Vorkommnissen das Gotteshaus auch tagsüber verschlossen bleiben müsste. (02.06.11 - Bericht: E. Schüle)

Maiandacht
Mit einer ansprechenden Maiandacht verabschiedete die St. Vitus-Gemeinde Fützen den Wonnemonat Mai. An der abendlichen Feier nahm auch eine Schar Muttergottesverehrer aus Blumberg und Riedöschingen teil.
Die Schola unter der Leitung von Renate Günthner trug mit einfühlsam vorgetragenen Marienlieder, die vor allem bei den anwesenden früheren Kirchenchorsängerinnen
Erinnerungen wach riefen, zur stimmungsvollen Andacht bei.
Den Abschluss bildete eine Prozession zur Lourdes Grotte unterhalb der Kirche, wo Pfarrer Peter Walter nach dem Segensgebet die Gläubigen in die neue Woche verabschiedete. (30.05.11 - Bericht: E. Schüle)
Jugendfeuerwehr rund um die Uhr im Einsatz
Im wahrsten Sinne des Wortes mit "Feuereifer" waren die jugendlichen Feuerlöscher aus Fützen und Epfenhofen im Einsatz und in die 24-Stunden-Probe der Gesamtwehr der Stadt Blumberg integriert.
Doch hatten die AZUBIS aus Fützen und Epfenhofen im Wesentlichen ihre eigenen "Brandherde" und weitere Unfälle am Ort zu bearbeiten. Da gab es einen Scheunenbrand
zu bekämpfen, eine vermisste Person nach einem Zimmerbrand zu versorgen, aber es galt auch bei einem Werkstattunfall mit einer eingeklemmten Person zielstrebig und behutsam vorzugehen.
Spannend aber war schließlich der Einsatz mit der Kinderfeuerwehr auf dem Schulhof in Fützen. Hier war ein Fahrzeuglenker in eine Gruppe von Schulkindern gefahren,
da war vielseitige Erstversorgung angesagt. Im Feuerwehrgerätehaus gab es dann bei Spaghetti-Bolognese (Marke Eigenbau) eine kleine Manöverkritik, bevor es zur Abschlussübung der Gesamtwehr nach
Riedböhringen ging. Die Gesamtleitung in Fützen lag in den Händen von Patrick Gleichauf und weiteren Helfern und Helferinnen der Feuerwehrabteilung aus Fützen und Epfenhofen.
(29.05.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Schulstunde bei Bienenvater Theo Zeller
"Natur erleben" heißt im Sachunterricht das Jahresthema an der Grundschule Fützen.
Seit Beginn des letzten Schuljahres sind die Schüler der Klasse eins bis vier mit Ihren Lehrkräften auf den Spuren der Natur. Dabei wird laufend vor Ort die Entwicklung
der Natur von der Blüte bis zur Ernte beobachtet und erörtert. Bachufer, Käfer und Kleintiere werden in Wald und Flur akribisch beobachtet. Aber auch die Fützener
Mosterei war bereits das Ziel, um buchstäblich hautnah und mundgerecht zu erleben, wie aus dem Erntegut schließlich Most gepresst wird.
Dieser Tage nun war die quirlige Schar mit Schulleiter Michael Müller zu Gast beim Hobbyimker Theo Zeller. Hier bot sich die Möglichkeit, den Schleudervorgang zu
beobachten. In einem fingerdicken Strahl entquoll aus der Honigschleuder das honigsüße Ergebnis, nachdem Imkervater Theo oder seine Frau Annemarie Wabe für Wabe in der Schleuder rotieren ließ.
Nebenbei gab es viel Wissenswertes über das (kurze) Leben und die unermüdliche Arbeit dieser sprichwörtlich "fleißigen Bienen". Geduldig beantworte der Imker die vielen
Fragen der sehr interessierten Schüler, über die Königinnen, die Drohnen, aber auch über das oft unbegründet gefürchtete Bienengift und die leider immer wieder
auftretenden Krankheiten bei den Bienenvölkern, die dann den Ertrag sehr negativ beeinflussen.
Natürlich durfte aus bereitgestellten Schalen kräftig geschleckt werden. Als "Belohnung" sang die Schülerschar den Gastgebern aus vollen Kehlen den speziell
umgedichteten Song vom Bananenbrot, abgewandelt: "Theo, mach uns doch ein Honigbrot".
Der Unterricht aber wird in den nächsten Wochen seine Fortsetzung finden, dann geht es nämlich auf die Insel Mainau ins Schmetterlingshaus und an das Bodenseeufer,
um auch dort nach Kleintieren Ausschau zu halten. Auch den Fützener Schafherden wird man noch einen Besuch abstatten. Ein wahrlich praxisnaher Unterricht. (27.05.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Kirchlicher Bauförderverein St. Vitus-Fützen
Verein unterstützt die finanziellen Belange der Dorfkirche Vorstand wieder gewählt
Als segensreiche Einrichtung hat sich der Kirchliche Bauförderverein nun seit 12 Jahren bewiesen. Das ging auch aus der Mitgliederversammlung hervor, die dieser Tage im
Gasthaus "Zum Kranz" stattfand. Demnach hat diese, nach den großen Renovierungsarbeiten im Jahre 1999 ins Leben gerufene Einrichtung, seither mit 16.000 EURO aus
Mitgliedsbeiträgen und Spenden bei besonderen Anschaffungen ihre Kirchengemeinde unterstützt. Wenn auch dieses Jahr wieder nur drei Mitglieder ihr Interesse an der
Arbeit des Vereins bekundeten, so leisteten die derzeit 60 Mitglieder mit ihrem Jahresbeitrag wiederum eine kontinuierlichen Zuschuss für die anstehenden Belange.
Nach der Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Theo Zeller konnte Heidi Keßler in ihrem Kassenbericht wieder von einem befriedigenden Beitragseingang berichten.
Demnach stehen für das laufende Jahr wieder 1500 Euro zur Unterstützung von besonderen Maßnahmen zur Verfügung. Die Entlastung des gesamten Vorstandes nach der
erfolgten Kassenprüfung durch Markus Gleichauf und Horst Scherer konnte Ortsvorsteher und Mitglied Ewald Gut beantragen. Diese erfolgte einstimmig.
Wurden in den vergangenen Jahren die Beiträge für die Anschaffung eines Liedanzeigers und dem bevorstehenden Kauf von Sitzpolster auf den Kirchenbänken zur
Verfügung gestellt, beschloss das Gremium mit den verfügbaren 1500 Euro Rücklagen für die Finanzierung der anstehenden Renovierungsmaßnahmen an der
Antoniuskapelle zu bilden. Der Mitgliedsbeitrag bleibt unverändert bei 20 Euro pro Jahr.
Einstimmig wieder gewählt wurde Theo Zeller als Erster Vorsitzender, dessen Stellvertreterin Ursula Arlt, Kassiererin Heidi Keßler und Schriftführerin Marlene Eckert. Als
Kassenprüfer fungieren in den kommenden vier Jahren Markus Gleichauf und Klaus Gut, als Beisitzer Isolde Zimmermann und Ulrike Röthenbacher.
Theo Zeller bedankte sich bei seinem Vorstandsteam für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. In der Aussprache wurde angeregt, bei der Antoniuskapelle in
Zusammenarbeit mit dem Erzbischöflichen Bauamt Konstanz eine Bestandsaufnahme zu machen und einen Maßnahmenkatalog und Kostenrahmen erstellen zu lassen, da
befürchtet wird, dass die bestehenden Mängel inzwischen nicht nur mit Eigenleistungen behoben werden können.
Um der demografischen Entwicklung beim Mitgliederbestand entgegenzuwirken, sollte nach den Worten von Theo Zeller eine neue Mitgliederwerbung durchgeführt werden
, hierbei brachte ein vor geraumer Zeit versandter Werbebrief überhaupt keine Resonanz, hier helfe, so der Vorsitzende, nur "Klinken putzen", doch dazu wollte sich an
diesem Abend von den Anwesenden auch niemand zur Verfügung stellen. (26.05.11 - Bericht: E. Schüle)

Offiziell im Amt
Feierliche Investitur von Pfarrer Karlheinz Brandl
In einem feierlichen Gottesdienst führte Dekan Josef Fischer gestern seinen Amtskollegen Karlheinz Brandl offiziell in sein Amt als Stadtpfarrer von Blumberg und Leiter
der Seelsorgeeinheit Blumberg ein. Damit ist der Stadtpfarrer jetzt amtlich für die Pfarrgemeinden Blumberg, Fützen, Epfenhofen, Kommingen und Riedöschingen zuständig.
Unter dem Geläute der Kirchenglocken von St. Andreas zogen die große Ministrantenschar und Kommunionkinder mit den Pfarrherren Dekan Josef Fischer, Pfarrer
Karlheinz Brandl, Pfarrer Peter Walter und Pfarrer i.R. Julius Dreher in das voll besetzte Gotteshaus ein.
In seiner Festansprache mahnte der Dekan, dass heute mehr denn je nicht nur die Pfarrer, sondern alle Gläubigen dazu berufen sind, am Aufbau der Kirche mitzuwirken
und als lebendige Steine für das Haus Gottes einzustehen. Kern und Auftrag müsse sein, den Glauben nicht nur in der Sonntagsmesse, sondern im täglichen Tun und in der
Gemeinde zu leben. Dabei könne und dürfe man die Augen nicht davor verschließen, dass die Menschen an ihrem Ort künftig nicht jeden Sonntag eine Messfeier
angeboten bekämen und so müsse es selbstverständlich werden, dass man, wie zur Post, Bank oder zum Arzt künftig auch öfters auswärts eine Sonntagsmesse besuchen müsse.
Nach der Predigt erfolgte die feierliche Amtshandlung der Investitur. Dazu verlas der Dekan die bereits vom 1. August 2010 datierte Urkunde mit folgendem Inhalt:
Robert Zollitsch, Erzbischof von Freiburg, Metropolit der Oberrheinischen Kirchenprovinz. Hiermit ernenne ich mit Wirkung vom 1. Oktober 2010 zum Pfarrer der Pfarreien,
St. Andreas Blumberg, St. Gallus, Epfenhofen, St. Vitus Fützen, St. Cyriak Kommingen, und St. Martin Riedöschingen, sowie zum Leiter der Seelsorgeeinheit Blumberg,
Dekanat Schwarzwald-Baar, Herrn Karlheinz Brandl. Ich übertrage ihm diese Aufgabe im Vertrauen, dass er sie mit Umsicht und Engagement erfüllen und nach dem
Vorbild des guten Hirten das Heil der ihm anvertrauten Menschen fördern wird. Dazu wünsche ich ihm von Herzen Gottes Segen und den "Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit" (2 Tim 1,7).
Darauf übertrug der Dekan dem Stadtpfarrer symbolisch den Auftrag die Eucharistiefeier mit der Gemeinde zu feiern. Stellvertretend für alle Pfarrgemeinden dankte Heidi
Merk als Vorsitzende dem Dekan und dem Stadtpfarrer, dass es möglich geworden sei, nach dem Weggang von Pfarrer Wunsch die Pfarrstelle in Blumberg wieder nahtlos
zu besetzen. Als Geschenk überreichte sie dem überraschten Pfarrer eine holzgeschnitzte Miniaturstatue des Hl. Andreas. Merk und der Stadtpfarrer bedankten sich bei
allen Helfern, wie auch den Kirchenchören von Kommingen und Riedöschingen für die musikalische Mitgestaltung der Feier.
Nach dem Gottesdienst luden Pfarrer und Pfarrgemeinderat zu einem Sektempfang und Mittagessen in den Saal unter die Kirche ein. Der denkwürdige Tag klang mit einer
ansprechenden Maiandacht aus, wobei der Seelsorger die ganze Seelsorgeeinheit noch einmal der Fürsprache der Muttergottes anvertraute.
Besondere Gäste: Bürgermeister Markus Keller mit Gattin,der Ortsvorsteher von Fützen, Ewald Gut, von Kommingen Norbert Baumann, von Hondingen Horst Fürderer,
"Alt"-Ortsvorsteher Rudolf Fluck, Epfenhofen, sowie Pfarrerin Gabriele Remane von der evangelischen Kirchengemeinde.
Infokasten: Seelsorgeeinheit Blumberg, Dekanat Schwarzwald-Baar. Mitglieder Blumberg St. Andreas 2243, Epfenhofen St. Gallus 189, Fützen, St. Vitus 463, Kommingen
St. Cyriak 180, Riedöschingen, St. Martin 474, Stadtpfarrer Karlhein Brandl, Pfarrkooperator Peter Walter.
Karlheinz Brandl (46), Heimatort Hecklingen/Kaiserstuhl, 1997 Vorbereitung zum Theologiestudium, 1998 Spätberufenenseminar Lantershofen bei Bonn, 2002 Diakonweihe
in St. Peter, 2003-2005 Diakon in Bad Säckingen und Offenburg. Priesterweihe 2005 in St. Peter. Vikar in Bad Krozingen und Immendingen. Seit 1. Oktober 2010
Stadtpfarrer von Blumberg und Leiter der Seelsorgeeinheit Blumberg als Nachfolger von Edgar Wunsch. (22.05.2011 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Beitrag zur Völkerverständigung
ViaLumina will die Völker und Kulturen verbinden
Mit ihrem neu gegründeten Ensemble ViaLumina will die in Fützen ansässige ehemalige Opernsängerin und Gesangspädagogin Angelika Dohlien einen Beitrag zur Völkerverständigung leisten.
Nach zwei Jahren schöpferischer Vorarbeit haben die bei ihr ausgebildeten Laiensänger und Sängerinnen inzwischen eine CD in der weltumspannenden Originalsprache aus
17 Ländern bei einem Berliner Studio aufzeichnen lassen. Zu den ausgewählten Ländern zählen Afghanistan, England/Irland, Gran Canaria, Ibiza, Irland,Italien, Mali,
Marokko (Berber)Persien (Iran), Polen, Portugal, Russland, Schottland, Sizilien, Spanien und Ungarn.
Ein begleitendes Buch mit 100 Seiten wird hilfreich die Begegnung der verschiedenen Kulturen, oft grundverschieden und doch vertraut, erläutern. Die 13 Sängerinnen und
Sänger rekrutieren sich zum Teil aus dem seit Jahren über die Landesgrenzen hinaus bekannten Ensemble CALAMU, aber auch aus neuen Künstlern, darunter vier Jugendliche.
Für die Korrepetition konnte Dohlien eine freischaffende Theaterschauspielerin und Pianistin aus der Schweiz gewinnen, sowie als weiter begleitende Pianistin eine Dame
von der Schauspielschule Hamburg. Viel Einfühlungsvermögen kostete es die begeisterten Gesangskünstler, sich beim Erlernen der fremden Sprachen und Rhythmen in die
Lebenswelt der dortigen Kulturen zu versetzen, denn nur dann wurde es möglich, so berichteten sie beim Interview mit dem Südkurier, die Stücke ausdrucksstark
vorzutragen. Dazu organisierte Dohlien in mühseliger Kleinarbeit Interviews mit Muttersprachlern aus den betroffenen Ländern.
Mit dem nun erarbeiteten Repertoire will die Gesangspädagogin künftig aber nicht nur mit Konzerten und dem Verkauf von CDs an die Öffentlichkeit gehen, sondern an
Schulen Workshops anbieten, wie auch bei kulturellen Anlässen mit der Vielfalt ihres Angebotes Völker verbindend präsent sein. ViaLumina will die Herzen und Seelen der verschiedenen Kulturen verbinden.
Fünf der bereits erarbeiteten Gesangsbeiträge wurden übrigens professionell im weltbekannten Studio Emil Berliner, in Berlin-Kreuzberg, dem Erfinder des Grammophons
und der Schallplatte aufgezeichnet, die erstellten Tonträger garantieren also höchste Qualität. Eine weitere Fahrt nach Berlin steht bevor.
Kontaktadresse: Angelika Dohlien, Musikstudio, Bielweg 14, Blumberg-Fützen Tel.07702/3869 (20.05.11 - Bericht: E. Schüle)

Altenwerk Fützen
Senioren von Fützen und Riedöschingen ehren ihren Vorsitzenden Einen rundum gelungenen Kaffeenachmittag verbrachten die Senioren aus Fützen und Riedöschingen im
Gasthaus "Zum Kranz" in Fützen. Breiten Raum nahm dabei wieder das gemeinsame Singen der alten, leider immer mehr in Vergessenheit geratenen Volkslieder. Der Vorsitzende des Altenwerks, Ewald
Wilhelm, unterhielt die Gäste bestens mit einer ausführlichen Bildreportage über einen ausgedehnten Wanderausflug in die imposante Bergwelt des Großglockners.
Wilhelm, der beim Altenwerk seit 2007 als Vorsitzender fungiert und vor einigen Tagen seinen 75. Geburtstag feiern konnte, wurde im Verlaufe des illustren
Nachmittags eine besondere Ehre zuteil. Im Namen der Seniorengemeinschaft aus Fützen und Riedöschingen überreichte ihm Erich Schüle mit verbindlichen Dankesworten
und einem passenden Gedicht über das Älterwerden als Dank für seine Tätigkeit, ein Präsent. Ehefrau Mechthild erhielt als Anerkennung für ihre Arbeit als Kassiererin,
Schriftführerin und Organisationsleiterin in Personalunion, einen Blumenstrauß. Ernst Keller (Riedöschingen) ließ es sich nicht nehmen, zu Ehren des Jubilars nach einer
kurzen Probe und mit Unterstützung durch das Akkordeon zusammen mit den Gästen einen kraftvollen Kanon zu intonieren. (12.05.11 - Bericht: E. Schüle)

St. Gallus-Senioren im Frühlingsrausch
Ottmar Brutsche bringt müde Beine in Schwung
Es war ein geselliger Nachmittag in der "Linde" in Epfenhofen, der den anwesenden Senioren sichtlich Spaß machte. Dabei war das von Inge Fluck erstellte
wohldosierte Programm wieder eine Wohltat für Leib und Seele. Noble Gedichte und fordernde Quizspiele schärften die grauen Zellen.
Ottmar Brutsche sorgte als "Vorturner" dafür, dass die teilweise angerosteten Körperteile wieder in Schwung kamen. Kaffee und selbst gebackene Kuchen und das
gemeinsame abendliche Vesper diente des Weiteren der körperlichen Ertüchtigung. Mit Pikkolos (Sekt) und so genannten "Kruschtelpäckli" im gegenseitigen Tausch wurden
die freundschaftlichen Bande untereinander schließlich noch weiter vertieft. (12.05.11 - Bericht: E. Schüle)

Erstkommunion in Fützen
Gleich zweimal wurde in Fützen am Sonntag die Erste Heilige Kommunion gefeiert.
In der St. Vitus Kirche der r.k. Kirchengemeinde gingen Theresa Basler, Laura Maier, Tim Müller, und Gabriel Werner zum ersten Mal zum Tisch des Herrn. Die
Eucharistiefeier zelebrierte Stadtpfarrer Karlheinz Brandl, musikalisch umrahmt vom Musikverein Fützen unter der Leitung von Karl-Heinz Hübl.
In der Altkatholischen "Erlöserkirche" feierten Lukas Sauter,Blumberg, Marius Polesnik,Blumberg, Kimberley Glatz-Bicknell, Julian Vetter und Jennifer Dziubale, jeweils
Blumberg-Zollhaus, zusammen mit Pfarrer Armin Luhmer, sowie Pfarrer Ulf-Martin Schmidt und den Gastfamilien ihre Erstkommunion.
Der Musikverein Fützen unter der Leitung von Karl-Heinz Hübl holte die Kommunionkinder jeweils beim Schulhaus ab und begleitete sie mit ihren Familien in die Gotteshäuser.
An der Orgel in der r.k. Kirche spielte Marcel Rath, an der Orgel in der altkath. Kirche Mathias Vatter, Gesangs-Soloeinlagen bot Roland Sauter. (08.05.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Viel Energie in der Maiennacht
War es in den vergangenen Jahren recht ruhig in der Nacht zum 1. Mai, so zeigte die derzeit heranwachsende Jungmannschaft, was sie "drauf" hat. Dabei waren die nach
der Containerleerung nicht weggeräumten Mülleimer für die nächtlichen Kobolde eine willkommene Beute. Mindestens zehn davon sammelten sie im Dorf zusammen
und zurrten diese am Dach des Dorfpavillons fest. Auch der Rathauseingang wurde mit Gerüstmaterial und Leitern zugebaut.
Viel Energie kostete auch der Transport von etwa 20 Gartenstühlen, die beim Dorfbrunnen und beim Pavillon nebst Blumenschalen deponiert wurden. Doch trotz all
dieser "Bubenstreiche" kann bescheinigt werden, dass keinerlei Schaden angerichtet wurde.
Deshalb getrauten sich die "starken" Männer wohl auch in der Hofstraße ihre Signatur zu hinterlassen, indem sie mit bereitliegenden Verbundsteinen kunstvoll das
Markenzeichen ihrer Gruppe aufbauten, nämlich die drei Buchstaben HDK, was wohl für "Härdepfelkär" (Kartoffelkeller) - ihren täglicher Treffpunkt in Ermangelung eines Jugendraumes- , zu deuten ist.
Immerhin zierten aber auch einige liebliche "Maien" - geschmückte Tannenbäumchen- , angebracht von heimlichen Verehrern des schönen Geschlechtes, Fützener Hausfassaden.
Des Weiteren zeigten die jungen Recken aber auch Ideenreichtum und Sympathie für ihr Heimatdorf, indem sie auf Fützens kleinem Hausberg, dem Hardbuck,
Hollywoodgleich werbewirksam in großen Lettern und weißer Schrift den Ortsnamen aufbauten, ein großes Stück Arbeit mitten in der Nacht. (01.05.11 - Bericht: E. Schüle)

Museumsbahn eröffnet Saison
Nun faucht und dampft es wieder zwischen Blumberg und Weizen
Pünktlich zum 1. Mai begann wieder die Saison der Museumsbahn, im Volksmund auch "Sauschwänzlebahn" genannt. Die Eröffnungsfeier und der Start zur diesjährigen
"Jungfernfahrt" wurde bereits am vergangenen Samstag am Bahnhof Zollhaus feierlich vollzogen. Außerfahrplanmäßig fuhren am Nachmittag zwei voll besetzte
Dampfzüge auf der Strecke zwischen Blumberg und Weizen, darunter auch viel Prominenz von Bahn und Stadtverwaltung.
Obligatorisch ist dabei der jeweilige längere Halt in Fützen, wo die Landfrauen die Fahrgäste mit Kaffee und Kuchen verwöhnten. In kürzester Zeit wurden den "fleißigen
Bienen" über ein Dutzend Torten, Kuchen und Nusszöpfe buchstäblich aus den Händen gerissen.
Gut meinte es dabei auch noch das Wetter, denn erst auf der Rückfahrt hatte sich eine Gewitterfront über dem Buchberg und Randen zusammengebraut, doch trübte dies
die Stimmung in den nostalgischen Waggons in keiner Weise. (01.05.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Fützener Ortschaftsrat leistet Frondienste
Auf Einladung von Ortsvorsteher Ewald Gut nutzte eine Abordnung des Ortschaftsrates das lange Tageslicht, um auf dem Randen die Wanderwege auszubessern, wie auch
bei der Randenhütte den Grillplatz für die beginnende Saison in einen ordentlichen Zustand zu versetzen.
Wo notwendig, stand den fachkundigen Helfern auch schweres Gerät, gestellt von Hermann Keller und Stefan Meister zur Verfügung.
Eine weitere Gruppe war beim Kinderspielplatz im Einsatz, um verwilderte Hecken zu schneiden und den zum Teil lädierten Zaun zu sichern. In den nächsten Tagen soll
nach Aussage des Ortsvorstehers noch eine Fuhre Sand nachgefüllt werden.
Nach getaner Arbeit und bei inzwischen eingesetzter Dämmerung lud der Schultes die freiwilligen Helfer noch zu einem Umtrunk in den "GALLI" ein. (28.04.11 - Bericht: E. Schüle)

Pfarrer segnet die Osterspeisen
Die Gottesdienste über die Osterfeiertage waren auch in Fützen gut besucht. Den Familiengottesdienst am Ostermontag zelebrierte Stadtpfarrer Karlheinz Brandl,
Konzelebrant war Pfarrer i.R. Julius Dreher. Auch eine große Schar Kinder war in die Mitgestaltung der Eucharistiefeier eingebunden und diese lasen tapfer und ohne
Lampenfieber die mit den Müttern einstudierten Texte.
Die Schola, mit Soloeinlagen von Renate Günthner, trug weiter zur der sehr ansprechenden Feier bei. Am Schluss des Messe segnete der Pfarrer die von den Gläubigen mitgebrachten Osterspeisen.
(25.04.11 - Bericht: E. Schüle)

Das Osterfest in Fützen (Seelsorgeeinheit Blumberg)
In der Osternacht und den folgenden Tagen feiern die Christen in aller Welt die Auferstehung Christi von den Toten. Nach christlichem Glauben überwand der Gekreuzigte
am Ostersonntag den Tod und erfüllte damit seinen göttlichen Erlösungsauftrag.
Dieses Geschehen, so sagte Pfarrer Peter Walter in seiner Festansprache, habe die Welt verändert und Ostern müsste auch heute wieder Durchbruch und Veranlassung für
die Menschen sein, wieder mehr furchtlos und froh auf das ewige Leben hin zu leben und dies auch zu bezeugen in dieser Welt. Auf dem Weg dorthin mache sich der
auferstandene Jesus zu unserem Reisegefährten, um in unseren Herzen das Feuer des Glaubens und der Hoffnung neu zu entzünden und für uns das Brot des Ewigen Lebens zu brechen.
Bereits am Samstagnacht (21 Uhr) feierte Stadtpfarrer Karlheinz Brandl mit der St. Vitus-Gemeinde in Fützen die Osternacht.
Nach der Weihe und dem Entzünden der Osterkerzen für Fützen und Epfenhofen auf dem Kirchenvorplatz zog er mit den Ministranten und den Erstkommunionkindern mit
dem dreimaligen Ruf "LUMEN CHRISTI" in die dunkle Kirche ein. Zum feierlichen Exsultet (es jauchze) und Gloria aber erstrahlte das Gotteshaus in hellem Licht und die
Kirchenglocken verkündeten die Auferstehung des Gekreuzigten hinaus in die dunkle Nacht. Das Licht der Osterkerze, so der Seelsorger in seiner Festpredigt, soll als
Zusage Gottes an das ewige Leben sein und die Gläubigen durch das Dunkel des Lebens begleiten. Dieses Licht der Osternacht sollte aber auch hinausgetragen werden, die
Liebe Gottes zum Ausdruck bringen, aber auch das Bemühen einfordern jederzeit füreinander in Liebe beizustehen.
Erstmals erhielten an diesem Abend die Erstkommunionkinder von den Tischmüttern (Eltern) ihre weißen Roben überreicht, mit denen sie am Weißen Sonntag (in Fützen
am 8. Mai) erstmals zum Tisch des Herrn gehen dürfen.
Die nächtliche Feier wurde umrahmt von der Schola unter der Leitung von Renate Günthner, an der Orgel Marcel Rath. Das feierliche Hochamt in St. Gallus Epfenhofen
zelebrierte Pfarrer Peter Walter umrahmt vom Kirchenchor unter der Leitung von Andrea Wegener. (24.04.11 - Bericht: E. Schüle)

Die Glocken schweigen Rätschen rufen zum Gebet
Nach altem Brauch schweigen auch in Fützen ab dem Gründonnerstag die Kirchenglocken. In dieser Zeit rufen die Ministranten mit einer lautstarken Rätsche die Gläubigen zum Gebet und zu den Gottesdiensten.
Mit Feuereifer malträtierten die Minis auf dem Kirchplatz im Schichtbetrieb und überwacht von Oberministrant Lukas das über 100-Jahre alte Möbel, das nach Gebrauch
wieder auf dem Dachboden der Kirche eingemottet wird. Zum Gloria in der Osternacht aber werden die Kirchenglocken von St. Vitus wieder die Auferstehung des Herrn weit hinaus ins Land verkünden.
(22.04.11 - Bericht: E. Schüle)

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Von einem Fützener, der auszog die Welt (der Pferde) zu erobern Von Schwarzwälder-Bote, aktualisiert am 01.04.2011 um 18:01
Mit "Doris Day" von Erfolg zu Erfolg Von Jürgen Wolfer
Fützen. Für viele Freunde erhabener Vierbeiner klingt die Arbeit von Hermann Burger nach einem Traumjob: 1000 Pferde, 300 Hektar weites Land, frische Luft, und den
ganzen Tag lang reiten. Der Ex-Blumberger ist dafür in Menslage sesshaft geworden. "Viele machen sich da eine falsche Vorstellung", rückt Hermann Burger die Eckdaten
seiner Tätigkeit als Pferdewirt beim Gestüt Ramsbrock im niedersächsischen Menslage, einem Teilort der Samtgemeinde Artland, jedoch schnell ins rechte Licht. "Es ist eine
harte Arbeit, Pferde anzureiten und geduldig auszubilden, und die geht jeden Morgens um sieben Uhr los mit ›Open End‹", fügt er hinzu.
Seit 1997 ist der 29-Jährige schon im "hohen Norden" der Republik zu Hause. Seine Leidenschaft für Pferde, die sich auf dem elterlichen Pferdehof in Fützen schon als Kind
einstellte (Burger: "Ich bin mit Pferden ›aufgewachsen‹") machte den Wegzug unumgänglich: "In Baden-Württemberg war es sehr schwierig, einen Ausbildungsplatz zum
Pferdewirt mit Schwerpunkt Reiten zu bekommen. Da gab es eigentlich nur einen Tipp: Niedersachsen."
Das anfängliche Heimweh und die Trennung von Freunden und Familie sind jedoch längst vergessen. Das Gestüt Ramsbrock in Menslage ist inzwischen nicht nur zu seiner,
sondern auch zur Heimat seiner Ehefrau Miriam und dem neunmonatigen Töchterchen Lisa geworden.
Zudem trägt der Fleiß, den der angehende Pferdewirtschaftsmeister in seine Arbeit steckt, reife Früchte, wie der ehemalige Scheffel-Schüler mit Stolz in seiner sonoren
Stimme erzählt: "Es war schon sehr gut, das Jahr 2010. Vor fast einem Jahr konnte ich den Prix St. Georges im Dressurreiten in Wildeshausen einfahren und dazu einige
Platzierungen. Im frühen Herbst hatte es in Andervenne mit einem Sieg und weiteren Platzierungen wieder gepasst", blickt er auf eine exzellentes Jahresergebnis.
Was ihn noch stolzer macht: Die beiden Pferde, auf deren Rücken er in Fachkreisen für Furore sorgt, hat er selbst eingeritten und ausgebildet. Der achtjährige Hengst "For
Highlife" gehöre ihm inzwischen "zur Hälfte", witzelt Burger, "ob die vordere oder hintere Hälfte, muss ich mit dem Co-Besitzer noch aushandeln". Und die dreijährige
Braune mit dem klangvollen Namen "Doris Day", hat jüngst sogar das Bundeschampionat gewonnen, ein respektabler Triumph. "Das gewinnt man nicht alle Tage, vor
allem nicht mit 29 Jahren als ›Küken‹ in der Materie", sagt er. Die Freude über die Erfolge ist ihm dabei noch deutlich anzumerken.
Trotz der erstaunlichen Dressur-Glorie hat Burger seine frühere Heimat aber nicht vergessen. Die Verbindungen zu Familie und Freunden in Fützen und Blumberg sei noch
immer stark, betont er. Berufsbedingt sei er jedoch ein immer seltenerer Gast.
Vielleicht lassen sich Beruf und Heimat ja miteinander kombinieren – jedenfalls temporär. "Es ist ein Traum von mir, in Donaueschingen zu starten", schwelgt Burger in
vorsichtigem Enthusiasmus. "Das CHI wäre schon ein tolles Sprungbrett." (eingestellt am 20.04.11)
Bastelnachmittag bei den Landfrauen
Da kam was in die Tüte. In "Geheimer Mission" trafen sich am vergangenen Dienstag über 30 Kinder, um für die Ehrentage von Vati und Mutti niedliche Überraschungen zu
basteln. Veronika Gleichauf, Heidi Boma und Traudel Zeller vom Landfrauenteam, sowie einige Oberschülerinnen, hatten sich als kundige Beraterinnen zur Verfügung
gestellt. Was da in die Tüten kam, ist natürlich streng geheim, auch der Fotograf erhielt erst Zutritt, als alles wohlverpackt war. (20.04.11 - Bericht: E. Schüle)

Seelsorgeeinheit Blumberg feiert den Palmsonntag
In der Seelsorgeeinheit Blumberg feierten die Gläubigen zusammen mit ihren Seelsorgern den Palmsonntag. Nachdem die Priester die von den Kindern mitgebrachten
Palmen gesegnet hatten, ging es in einer feierlichen Prozession durch die Straßen in die Kirche, wo zum Gedenken an an Jesu Einzug in Jerusalem Eucharistie gefeiert wurde.
(17.04.11 - Bericht: E. Schüle)

Palmenbinden in Epfenhofen Mit viel Freude und
Fantasie waren am gestrigen Freitagnachmittag im Garten von Silke Leingruber (KJG) einige Kinder dabei, unter der kundigen Anleitung der Mütter dabei,kunstvolle Palmen anzufertigen.
Der Palmsonntag wird in der St. Gallus-Kirchengemeinde bereits am Samstagabend gefeiert. Die Palmen werden um 19 Uhr vom Pfarrer beim Kindergarten geweiht, dann
geht es in einer Prozession zur Eucharistiefeier in das Gotteshaus, wo des Einzugs von Jesus in Jerusalem vor über 2000 Jahren gedacht wird. (16.04.11 - Bericht: E. Schüle)

Eine saubere Sache Landfrauen von Fützen sind stets präsent
Was dem Vernehmen nach bei der anberaumten Stadtputzete in Blumberg Probleme bereitete, indem sich die Bürger allesamt dem Aufruf der
Stadtverwaltung mitzuwirken verweigerten, ist deren Engagement in den Stadtteilen, so auch in Fützen Normalität.
Während zur alljährlichen Aufräumaktion alle Vereine, samt Ortsvorsteher und Ortschaftsräte eine Abordnung stellen, sind die Landfrauen, allgemein als "Fleißige Bienen"
bekannt, das ganze Jahr über präsent. Vor allem die Pflege der Sträucher und Anlagen rund um das Rat- und Schulhaus gehört zu ihrem Dauerauftrag, um deren
zuverlässige Ausführung sich die Ortsverwaltung nicht zu kümmern braucht.
Auch dieser Tage war eine Schar Frauen bei der Arbeit, die ganzen Anlage wieder von Unrat zu befreien und den Boden zu lockern, um das Wachstum zu fördern.
Bei der letzten Bürgerversammlung stellte Ortsvorsteher Ewald Gut mit Genugtuung und lobend fest, dass dieses Jahr in Fützen keine allgemeine Dorfputzete notwendig sei
, da die Bürger - mit kleinen Ausnahmen- ihr häusliches Umfeld topp in Ordnung hätten. Kleinere Arbeiten beim Kinderspielplatz will er an einem der nächsten Wochenende
zusammen mit einigen Ratskollegen selbst in Angriff nehmen. Wenn das kein Gemeinschaftssinn ist.- (14.04.11 - Bericht: E. Schüle)

Gesunder Darm - gesunder Mensch St.Gallus-Senioren informieren sich
Vielseitig und hilfreich sind die Seminare und Vorträge, die Inge Fluck vom Vorstandsteam der St. Gallus-Senioren in Epfenhofen immer wieder organisiert.
Großen Zuspruch erhielt am vergangenen Mittwoch im Gasthaus "Zur frohen Einkehr" auch der Vortrag von Christoph Meßmer aus Tengen, dessen Thema: "Gesunder
Darm - Gesunder Mensch" ein oft verkanntes Übel bei der erhofften Lebensqualität des Menschen darstellt.
Über Darmprobleme, so der Heilpraktiker, wird im Bekanntenkreis viel zu wenig gesprochen. Dabei hat bei vielen Erkrankungen und Befindlichkeitsstörungen der gestörte
Darm eine große Schlüsselrolle. Sehr oft ist dies jedoch dem Patienten aber gar nicht bewusst, solange keine direkten Verdauungsprobleme vorliegen.
Behutsam führte der Referent die Gäste auf notwendige Untersuchungen und Therapien hin und aus den zustimmenden Gesichtszügen oder auch spontanen Fragen war zu
erahnen, dass doch manche "Betroffene" in der Runde saßen.
Natürlich gab er nach der alten Weisheit von Hippokrates (460-337 v. Chr.): "... der Mensch ist, was er isst", auch wertvolle Anregungen über eine notwendige ausgewogene Ernährung.
Inge Fluck bedankte sich beim Referenten für seine verständlichen und pragmatischen Ausführungen, die er noch weiter mit Bildern untermauerte. (14.04.11 - Bericht: E. Schüle)

Schrottsammlung der Feuerwehr
Wohlstandsmüll wie ausgediente Heizkörper, Waschmaschinen oder Kohleöfen gehörten wieder zum Strandgut bei der Schrottsammlung der Abteilungswehr von Fützen am
vergangenen Wochenende. Allerdings blieb die Ausbeute etwas hinter den Erwartungen zurück, nicht zuletzt auch deshalb, da die Bürger teilweise auch zur
Selbstvermarktung ihrer eisernen oder kupfernen Altbestände übergegangen sind.
Aber es gab es auch einige "Schwergewichte", so wurden unter anderem beim ehemaligen Gipswerk Dörr mit schwerem Gerät die letzten Requisiten buchstäblich aus dem
Boden gebuddelt. Nun hoffen die Floriansjünger, einen guten Erlös für ihre Arbeit zu erzielen, die ja nicht zuletzt auch der Pflege des Ortsbildes dient. (10.04.11 - Bericht: E. Schüle)

KJG bastelt Osterdekoration
Viel Eifer entwickelte eine Schar Mädchen und Buben beim Bastelnachmittag zusammen mit Silke Leingruber.
Gerne opfert die Vorsitzende dieser kleinen aber feinen Gruppe immer wieder ihre Freizeit, um mit den Jugendlichen einige Stunden sinnvoll zu gestalten. Waren es am
vergangenen Samstagnachmittag pfiffige Osterdekors, so ist für den kommenden Freitag das Herstellen und Schmücken von Palmen angesagt.
Hierzu ist es wünschenswert, wenn auch einige Eltern oder Omas mit Erfahrung mitwirken könnten. Weitere Freizeitangebote hat Silke Leingruber für das laufende Jahr in Vorbereitung.
(10.04.11 - Bericht: E. Schüle)

Feuerwehren üben gemeinsam
Koordinierte Einsätze der Abteilungswehren mit der Stadtwehr im Bereich der Technischen Hilfe sollen ausgebaut werden
Nach der Idee und Vorgabe von Gesamtkommandant Reinhold Engesser soll die koordinierte Einsatzbereitschaft im Bereich Technische Hilfe Zug um Zug ausgebaut
werden. Vor allem die Stadtteile Fützen/Kommingen an der B 314, sowie Riedböhringen an der B 27, sind bei Notfällen auf diesen unfallträchtigen Strecken immer wieder
gefordert. Daher gelte es, die jeweiligen Ortswehren und die Stadtwehr noch besser aufeinander abzustimmen. Dabei gilt es, eine nahtlose Unterstützung der mit
modernstem Gerät ausgestatteten Stadtwehr im Ernstfall nahtlos in die vor Ort geleisteten Erstmaßnahmen zu integrieren.
Am vergangenen Montag fand nun in Fützen die erste hierzu anberaumte Nachtübung statt. Dabei wurde ein schwerer Verkehrsunfall auf der B 314 bei Fützen mit zwei in
ihrem Fahrzeug eingeklemmten Personen simuliert. Das Autohaus Stoffler hatte hierzu ein ausgedientes Fahrzeug zur Verfügung gestellt.
Bis die angeforderte Stadtwehr eintraf, hatten die Männer der Fützener Abteilungswehr mit Gruppenführer Michael Gut die Straße vorschriftsmäßig abgeriegelt und den
Unfallort ausgeleuchtet. Des Weiteren war es gelungen, am havarierten Fahrzeug als wichtige Maßnahme die Autobatterie abzuklemmen und Kontakt zu den Verletzten herzustellen.
Nach Eintreffen der Stadtwehr mit neun Mann und Zugführer Klaus Hettich ging man gemeinsam daran, unter Berücksichtigung der im Fahrzeug befindlichen Personen die
Frontscheibe aufzubrechen und, nachdem Dach und Seitentüre fachmännisch mit dem Einsatz von Rettungszylinder, Spreizer und Schere entfernt waren, die
eingeklemmten Verletzten aus dem Fahrzeug zur Erstversorgung aus dem Fahrzeug hieven. (Was im Ernstfall logischerweise im Beisein eines Notarztes geschehen wäre.)
Sowohl Zugführer Klaus Hettich, als auch Gruppenführer Michael Gut zeigten sich bei der nachfolgenden Manöverkritik mit dem Ablauf dieser ersten gemeinsamen
Übung und den gut abgestimmten Arbeitsvorgängen zufrieden. Eine ähnliche Übung ist laut Aussage von Gesamtkommandant Reinhold Engesser sowohl im
Streckenbereich von Kommingen (B 314) als auch bei Riedböhringen (B 27) vorgesehen. Nicht zuletzt sollen diese Übungen aber auch der Kameradschaftspflege zwischen
den Männern der Stadtwehr und den Abteilungswehren in den Ortschaften dienen. (07.04.11 - Bericht: E. Schüle)
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Generalversammlung des Fördervereins „Kickers Schwarz-Gelb“

Humor als Alltagsgewürz
Facettenreich sind stets die vom Fützener Landfrauen-Vorstandsteam organisierten Seminare und Vorträge. Geht es in der Regel um kulinarische und körperstärkende
Weisheiten, so war das am vergangenen Montagabend angebotene Seminar von ganz anderer Couleur, nämlich um die die Stressbewältigung mit Humor.
Michael Faltenbach aus Spaichingen verstand es vortrefflich, den über 30 anwesenden Landfrauen aus Fützen, - auch einige Gäste von auswärts waren nach Fützen
gekommen- , eine humorvolle Lebenseinstellung zu vermitteln und dies auch gleich zu trainieren.
Heitere Gelassenheit, so seine kraftvolle Überzeugung, vermittle die Fähigkeit, Probleme aus einer gebotenen Distanz zu betrachten und kreative Lösungen zu finden. Mit
seinen humorvoll vorgetragenen Verhaltensmustern vermittelte er dem begeisterungsfähigen Publikum an diesem Abend mögliche meist spielerische Humorstrategien für
den Alltag. Gewürzt mit feurigen Witzen zog der Fachmann für therapeutischen Humor eine volle Stunde das Publikum in seinen Bann und hatte stets die Lacher auf seiner
Seite. Sein jedoch ernst gemeinter Ratschlag: "Schenke der Welt ein Lächeln und der Tag gehört dir!" wird in Fützen nicht unverhallt bleiben.
Ilse Werner, selbst humorvoll angehaucht, dankte dem Referenten werbewirksam mit einer Flasche Sauschwänzlebahn-Wein. (05.04.11 - Bericht: E. Schüle)

Das "Weiße Gold" der Landwirte
Längst bevor ökologischer Landbau, Biomilcherzeugung und Melkroboter in Mode gekommen sind, ließen sich und dies bis heute, die Landwirte ihr "Weißes Gold", nämlich
die zweimal täglich anfallende Frischmilch jeden Monat aufs Neue "zertifizieren".
Hans-Peter Schäfer, (Hondingen) ist einer der derzeit amtlich bestellten 561 "Probenehmer" des LKV Baden-Württemberg im Land, der von Tengen bis Fützen und
Riedböhringen frühmorgens und abends direkt vom Euter der Kuh Proben zieht, die dann im Labor ausgewertet werden. Geprüft wird dabei die jeweilige Literzahl, sowie
der Eiweißgehalt, der Fett-und Zellgehalt bei jedem einzelnen Tier.
Jede Kuh hat eine Stallnummer, eine EDV-und Lebensnummer, die in die vorbereiteten Listen eingetragen werden muss. Durch diese Kontrolle hat der Betriebsinhaber des
Hofes eine genaue Übersicht über die Leistung der einzelnen Tiere.
Unsere Dokumentation entstand in den Stallungen von Helmut Gleichauf in Fützen. Gleichauf bewirtschaftet an der Straße nach Achdorf einen auf Milchwirtschaft
spezialisierten Bauernhof, wohin seine Eltern Paul und Karoline Gleichauf vorausschauend bereits im Jahre 1982, bis dahin im Dorf tätig, aussiedelten.
Helmut (52) und Brigitte Gleichauf haben zwei erwachsene Söhne und eine ebenfalls erwachsene, sich im Studium befindende Tochter, die allerdings alle einen anderen
Beruf anstreben. Dem Landesverband "Milchleistungsprüfung-LKV Baden-Württemberg" sind in dieser Abteilung 6.835 landwirtschaftliche Betriebe mit 284.218 Milchkühen
angeschlossen. Damit sind 80,5% des Milchkuhbestandes der Milchleistungsprüfung angeschlossen.
Zu den Aufgaben des Verbandes gehört es, die Milchleistung und die Milchinhaltsstoffe der in den Mitgliedsbetrieben des Verbandes stehenden Milchkühe festzustellen. Im
Zuge der dabei gemachten Dokumentierungen hat der Milchbauer Zugriff auf eine produktionsbegleitende Beratung. In Fützen sind derzeit alle fünf Milch produzierenden
landwirtschaftlichen Betriebe dem Verband angeschlossen. (05.04.11 - Bericht: E. Schüle)

Für Sie gelesen
Generalversammlung des Musikvereins „Eintracht“

Bürgerversammlung in Fützen
Zur ersten Bürgerversammlung in diesem Jahr konnte Ortsvorsteher Ewald Gut etwa 30 Bürgerinnen und Bürger begrüßen. Dankend vermerkte er auch die Teilnahme von
Bürgermeister Markus Keller, sowie zwei Kollegen von Gemeinderat aus Blumberg und Riedböhringen.
Bevor Gut den Haupttagesordnungspunkt, nämlich die Sanierung des Schul-und Rathauses aufrief, gab er einen Rückblick über die trotz klammer Kassenlage erfolgten
Baumaßnahmen im vergangenen Jahr. Dazu zählten in erster Linie die längst geplante Verbesserung der Wasserzufuhr zu den Siedlungshöfen an der Schweizer Grenze,
einschließlich eines Wasserbehälters auf dem "Hölzlebuck", Arbeiten auf dem Friedhof, an der Buchberghalle und der Bielwasenhütte. Im Bürgersaal wurden neue Stühle
und Tische, sowie ein Beamer angeschafft.
Fützen hatte zum Jahreswechsel 715 Einwohner, 16 weniger als im Jahr zuvor. Insgesamt ist die Einwohnerzahl in der Gesamtstadt ebenfalls leicht zurückgegangen. Die
Wunschliste für das laufende Jahr ist lang, dürfte aber mit Blick auf die prekäre Haushaltslage größtenteils als solche in das neue Jahr übertragen werden. Endgültige
Priorität aber hat die Außensanierung des im Jahre 1945 bei den Kampfhandlungen zerstörten und im Jahre 1949 wieder aufgebaute Schul-und Rathaus sein. Schäden beim
Eingangsbereich, der Treppenaufgang muss total erneuert werden, an den Dachfenstern vor allem die Erneuerung der gesamten Dachkonstruktion, der Fassade und der
dringend notwendigen Erneuerung der aus dem Jahre 1973 stammenden Heizungsanlage , wie auch ein neuer Abwasseranschluss, erfordern einen Investitionsbedarf von
400.000 Euro, was die Stadt ohne den beantragten Zuschuss aus dem Ausgleichsstock allerdings nicht alleine schultern kann.
Bürgermeister Markus Keller gab in Verbindung mit seinen Grußworten interessante Details über den Stand der Bemühungen zum schnellen DSL-Anschluss bekannt. Hierzu
sind bereits 20 Kilometer Leerrohre und Kabel verlegt, desgleichen ist für die mit 1,3 Millionen veranschlagte Maßnahme erfreulicherweise ein Zuschuss über 668.000 Euro
bewilligt. Obwohl die Verhandlungen mit einem Netzbetreiber vor dem Abschluss stehen, bat der Schultes die Bürger um Geduld, wenn das ganze Prozedere sicher nicht
vor Jahresende bewältigt werden könne, doch dürfte man sich sodann über 50-fach-superschnelle Arbeitsabläufe freuen.
Weitere Erläuterungen gab der Bürgermeister über die geplante teilweise Erneuerung der Straßenbeleuchtung, nämlich die Umstellung auf zukunftsorientierte LED-Leuchten.
Einstimmig erteilte der Ortschaftsrat die Zustimmung zu zwei beantragten Baumaßnahmen in der Zubergasse 16 und beim Bergerhof.
Erfreuliches konnte der Ortsvorsteher noch berichten, nämlich, dass ab kommendem Schuljahr die Busverbindungen für die Schüler nach Donaueschingen verbessert
werden, des Weiteren könne in diesem Jahr auf Grund des derzeit guten Ortsbildes auf eine Dorfputzete verzichtet werden. Erfreulich auch, dass nach langem Suchen mit
Gotthard Andris der Beerdigungsdienst künftig wieder örtlich gewährleistet sei.
Bei der Bürgerfragestunde kochte noch einmal der Unmut der Bürgerschaft (Theo Zeller) über das Ansinnen eines Bürgers hoch, das Stauwehr beim Rathaus außer Kraft
zu setzen. Ab sofort, so der Ortsvorsteher, dürften nur solche Personen am Räderwerk der Stellfallen hantieren, die von der Stadt eigens beauftragt sind.
Abschließend bedankte sich Arnold Gleichauf (Stellv. Ortsvorsteher) bei Ortsvorsteher Ewald Gut für sein unermüdliches Wirken zum Wohle der Stadt und der
Heimatgemeinde. Die Versammlung schloss um 22 Uhr.
„Wetti“ als Zankobjekt Stauwehr am Kommenbach prägt das Ortsbild und ist für die Feuerwehr nicht nur Übungsobjekt
Zu Irritation (Panik lt. O-Ton OV-Gut) beim Städtischen Bauamt und zornigem Aufbegehren bei der Fützener Bürgerschaft führte das Ansinnen eines Bürgers im
"Niederdorf", die Staufalle im Kommenbach in der Dorfmitte stets offen zu halten. Dieser seit Wochen schwelende Disput war in der Bürgerversammlung am vergangenen
Donnerstagabend auch Gegenstand bei der Informationsrunde. Ortsvorsteher Ewald Gut schilderte den Sachverhalt worauf das gesamte Ratsgremium durch
einstimmigen Ratsbeschluss erwirkte, dass der Dorfbach nicht nur seit Menschengedenken das Ortsbild präge, sondern als Löschwasserstelle für die Feuerwehr
unverzichtbar sei. Dies betonten in der nachfolgenden Bürgersprechstunde denn auch uneingeschränkt die anwesenden Feuerwehrkameraden, Abteilungskommandant
Richard Müller, wie auch Michael Gut. Mehrfach hat es sich erwiesen, vor allem bei Brandherden außerhalb des Ortes (Siedlungen), dass dieses offene Wasserreservoir
unbedingt vorgehalten werden müsse. Darüber hinaus ist mit dem Kleinkraftwerkbesitzer im unteren Mühlental einvernehmlich geregelt, ihn rechtzeitig zu verständigen,
wenn die Stellfalle bei eventuellem Hochwasser geöffnet werden müsse. Die ganze Angelegenheit soll nun noch einmal mit Gesamtkommandant Reinhold Engesser besprochen werden.
(02.04.11 - Bericht: E. Schüle)
Dekorative Ostergestecke
Landfrauen von Fützen bringen den Frühling in ihre Wohnstuben
Ein gutes Dutzend Landfrauen fertigten im Versammlungsraum unter fachkundiger Anleitung von Uschi Engesser (Unadingen) schmucke Ostergestecke, um damit ihr Heim
oder auch die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen zu schmücken.
Mit einem kleinen Geschenk bedankte sich die Vorsitzende Ilse Werner bei der sympathischen "Lehrmeisterin", die seit Jahren immer im Frühjahr und Herbst nach Fützen
kommt, um interessierten Frauen praktische Anregungen in Sachen Floristik zu geben. (29.03.11 - Bericht: E. Schüle)

Konzert der Musikzöglinge
Dreizehn junge Zöglinge des Musikvereins Fützen gaben am Freitagabend im Bürgersaal mit einem kleinen Konzert einen Einblick über ihr erlerntes Können. Mit
Trommelwirbeln, Posaunen und Trompeten uns allen übrigen Registern überraschten Sie Eltern und Tanten von ihrem Leistungsstand und erhielten verdienten Beifall, den
sie prompt mit einer nochmaligen Zugabe belohnten.
Die Stücke hatte Carolin Gleichauf, selbst Musikstudentin in Freiburg, mit ihnen in nur vier Proben einstudiert. Carolin wird sich, soweit es ihre Zeit erlaubt, auch weiterhin um die jungen MusikerInnen kümmern.
In guter Zusammenarbeit mit der Musikschule Blumberg erhalten die Zöglinge aber ihre Grundausbildung grundsätzlich in Blumberg, was sich beim
derzeitigen Gesamtleistungsstand des Musikvereins "Eintracht" Fützen mit etwa 60 aktiven Musikern immer wieder bestätigt.
Der Vorstandsvorsitzende Kurt Gleichauf begrüßte und bedankte sich bei den anwesenden Eltern, dass sie mit der Zuführung ihrer Kinder zum Musikverein die
Bemühungen des Vorstandes um den Nachwuchs unterstützen. Sein Dank galt auch Carolin Gleichauf, die Ihrer Können längst mit "Gold" unter Beweis gestellt hat und wie
es sich an diesem Abend zeigte, nicht nur musikalische, sondern auch beste pädagogische Voraussetzungen im Umgang mit den Jugendlichen mitbringt. (19.03.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Faszination Brot
Neues Buch von Dominik Siegwart - Enkel des Fützener Dorfbäckers Konrad Siegwart
Mit seinem neusten Werk „Faszination Brot“ setzt Dominik Siegwart seine schriftstellerische Tätigkeit fort, die er mit der Familienchronik der Siegwarts erfolgreich
begonnen hatte. (Siehe Hinweis auf der Begrüßungsseite der HP Fützen)
Das neue Buch setzt sich mit dem Brot als „Grundnahrungsmittel, Kulturgut und Handwerkskunst“ auseinander. Dabei stellt Siegwart nicht nur die geschichtliche, sondern
auch die religiöse Bedeutung des Brotes dar. Er zeigt in mehreren Kapiteln auf, welche Aufgaben den verschiedenen Getreidearten zukommen und welch unterschiedliche Handwerkstechniken diese jeweils erfordern.
Gleichzeitig setzt sich der Autor aber auch kritisch mit der immer mehr überhand nehmenden Industrialisierung des Bäckerhandwerks auseinander. Für ihn selbst hat daher
die traditionelle Handwerkskunst der Bäcker immer Vorrang vor dem schnellen Profit. Dies besonders in einer Zeit, in der immer mehr Menschen an allergischen
Reaktionen, auch im Zusammenhang mit dem Genuss des Grundnahrungsmittels Brot leiden. So widmet er auch ein Kapitel den natürlichen Zusatzstoffen im Brot, die im
Gegensatz zu den modernen künstlichen „Zugaben“, schon immer im Brot Verwendung fanden. Wissenswertes über Vollkornbrot und viele praktische Tipps ergänzen das
kompakte aber dennoch sehr informative Werk des schreibenden Bäckermeisters.
Auch mit diesem Büchlein zeigt Dominik Siegwart, dass er nicht nur als Bäcker, sondern auch als Buchautor sehr gewissenhaft und sorgfältig arbeitet.
Freunde informativer und gut zu lesender Lektüre werden beim Schmökern in diesem Werk nicht enttäuscht. Nachdem es kurzzeitig schon vergriffen war, ist es jetzt
wieder verfügbar und kann bei Shaker Media GmbH unter ISBN 978-3-86858-455-4 zum Preis von 24,95 € bezogen werden. (Internetbestellung unter www.shaker-media
.de). (19.03.11 - Michael Müller)


Ökumenischer Gebetskreis zum Weltgebetstag 2011
Seit Jahren richten die Landfrauen den alljährlichen weltumspannenden Weltgebetstag der Frauen in Fützen aus. Aus Termingründen und wegen Fasnacht fand die
Zusammenkunft von über 30 Frauen aller Fützener Konfessionen am vergangenen Dienstagabend im Pfarrhauskeller statt.
Im liebevoll dekorierten Gebetsraum begrüßte Ilse Werner die Gebetsrunde. Dem Markus-Evangelium entnommen, lautete das Motto des Weltgebetstages in diesem
Jahr: " Wie viele Brote habt ihr?" und war den Frauen aus Chile gewidmet, wo diese in inzwischen in über 170 Ländern stattfindenden Gebetsrunden im Jahre 1929 ihre Wurzeln hatte.
So wurde an diesem Abend abwechselnd in Gebeten und in Vorlesungen dieses geschichtsträchtigen von Machtkämpfen und vielen Leidenswegen der Bevölkerung
geprägten Landes gedacht. Zum Abschluss wurde symbolisch Brot untereinander verteilt, dazu gab es sogar Wein aus Chile zu verkosten.
Ilse Werner bedankte sich bei Marion Keller, die wieder für die ansprechende Dekoration einschließlich Bilderschau gesorgt hatte, ebenso bei Renate Günthner, die die
Gesänge am Keyboard begleitete. Mit dem Erlös der Kollekte sollen die Frauen in Chile dabei unterstützt werden, die eigene Ernährung und die ihrer Familien zu
sichern aber auch in ihren Bemühungen sich zu organisieren und ihre Land-und Besitzrechte einzufordern.
Info: Das Gebiet des heutigen Chile ist seit mindestens 12.000 v. Chr. besiedelt. Im 16. Jahrhundert begannen spanische Conquistadores die Regionen zu unterwerfen und
zu besiedeln, bis Chile im frühen 19. Jahrhundert die Unabhängigkeit von der Kolonialmacht erlangte. Das von Norden nach Süden 4300 Kilometer lange Land ist reich an
Bodenschätzen wie Kupfer und Eisenerz, hat viele Klima-und Vegetationszonen, Wälder und fruchtbare Böden. Die Einwohnerzahl liegt bei 17 Millionen Menschen, davon
sind über 70% römisch-katholisch, 15% protestantisch und etwa 10 -15 % Angehörige anderer Konfessionen. (16.03.11 - Bericht: E. Schüle)

Funken beendet Fasnet endgültig
Zum großen und endgültigen Finale der Fasnet versammelten sich in Fützen auf dem "Bielwasen" über hundert Schaulustige, um dem Abbrennen des mächtigen Fasnetfunkens beizuwohnen.
Punkt 19 Uhr gab Narrenvater Stefan Schmid den mit ihren Fackeln wartenden Jugendlichen das Kommando: "Feuer frei" und bei ordentlichem Westwind loderte das Feuer schnell mächtig gegen den Himmel.
Zum zweiten Mal wurde auch in diesem Jahr wieder der alte Brauch des Scheibenschlagens in Szene gesetzt. Alt-Narrenvater Manfred Arlt sandte jeder geschlagenen
Feuerscheibe einen wohlgemeinten Wunsch mit auf den Weg ins Tal. Gute Wünsche für die Gemeinde, die Vereine, nicht zuletzt auch für einen gelungenen Verlauf der 750
-Jahrfeier in Blumberg dürften, so hofft man, "ganz oben" sicher auf guten Boden gefallen sein.
Nach einem allseits kräftigen Umtrunk und duftenden Grillwürsten, ging es aber dann schnell nach Hause, der harte Kern der Zunfträte und hartgesottene Freunde der
Narretei versammelten sich noch einmal im "Galli", um die wiederum gelungene Fützener Fasnet Revue passieren zu lassen und wie jedes Jahr hieß es dabei einmal mehr:
"Nach der Fasnet ist vor der Fasnet." (14.03.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Fasnet 2011 zu Grabe getragen
Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei, so auch in Fützen, wo am gestrigen Nachmittag der Narrenbaum fachmännisch gefällt wurde. Dabei war natürlich auch der
Gewinner des Baumes, der frischgebackene Rentner und Stadtrat, Hermann Keller. Ortsvorsteher Ewald Gut, der den "Stumpen" gewonnen hat, aber bekanntlich im und
um das Rathaus in diesen Tagen Platzverbot hat, schickte seinen Schwiegersohn zur Abholung. Beide spendeten wortgetreu denn auch die jeweils obligatorisch anfallende Kiste Bier für den Narrenrat.
Um die Wurst ging es danach aber noch ein weiteres Mal in der Buchberghalle, wo der Narrensamen mit Wurst (Wienerle) vom Narrenverein abgefüttert wurde. Hier hatten
die Kleinen Gelegenheit, sich in der großen Halle noch einmal richtig auszutoben.
Am Abend um 19.11 Uhr ging dann der alljährlich anstehende Trauerumzug unter Wehklagen zum Bahnhof, wo der Butzle den endgültigen Gnadentod durch Verbrennen erleiden musste.
Beim allerletzten Akt aber werden am kommenden Sonntagabend die "gläubigen" Narren noch einmal zusammengerufen, wenn auf dem "Bielwasen" beim Abbrennen des
Fasnetfunkens das närrische Fasnachtsprogramm 2011 endgültig abgeschlossen wird. Jetzt aber steht schon fest, dass der neue Narrenvater Stefan Schmid im ersten Jahr
seine Aufgabe und seinen Einstand mit Bravour gelöst, nach 20 Jahren TOP-Manfred Arlt ein großes Unterfangen. (09.03.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Für Sie gelesen im Südkurier am 09.03.2011 Blumberg
Männertanzwettbewerb: Flower Girls knapp vor ”Talentfreien”
In der Buchberghalle in Fützen brodelte es am Montagabend. Über 150 wirbelnde Männerbeine und drei heiße Guggenmusiken sorgten beim traditionellen Tanzwettbewerb
der Eggäsli für Stimmung unter den fast 400 bestens gelaunten Narren.

Närrisches Treiben am Rosenmontag
Mit dem traditionellen Umzug fand die Fützener Fasnet ihre Fortsetzung. Von der Poststraße bis zur Narren(Buchberg)-Halle säumten zahlreiche Zuschauer die Straße und
spendeten viel Beifall. Am Umzug nahmen neben den obligatorischen "Gäli Mölle" aus Grimmelshofen auch mehrere Abordnungen aus Blumberg teil.
In der vollbesetzten Buchberghalle boten vor allem die jungen Nachwuchskünstler ein buntes Programm. So die Power-Girls aus Fützen, die TopTen und die Mini-Funken
aus Blumberg. Den Abschluss des Nachmittags machten - trotz Muskelkater nach mehreren Auftritten - traditionsgemäß die Gardedamen aus Fützen.
Auch an diesem Nachmittag trug die "voll ausgeruhte Musikkapelle" wieder zur guten Stimmung bei und der frischgebackene Narrenvater Stefan Schmid führte wortreich durch das Programm.
(08.03.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Fasnet total in Fützen Katzenmusik als Wecker
Trotz eisiger Kälte zog in Fützen schon im Morgengrauen eine feuchtfröhliche, aber immer noch standfeste Schar von MusikerInnen durch die Straßen, um die Schläfer mit
ihrer jämmerlichen Katzenmusik aus den Betten zu werfen. Da es unterwegs immer wieder "Tankstellen" zu besuchen gab, dauerte der närrische Einsatz bis zum Beginn
der Aktion "Kesselfleisch" bei der Feuerwehr in der Zehntscheuer.
Beliebte Schlachtplatten
Von Jahr zu Jahr wird der Andrang beim allseits beliebten "Kesselfleisch-Essen" bei der Freiwilligen Feuerwehr in Fützen größer. Routiniert hantierten die sonst mit B
-Schläuchen und Atemschutzmasken bewanderten Floriansjünger mit Messer, Gabeln und Suppenterrinen.
Buchstäblich aus der Hand gerissen wurden ihnen die großzügig bemessenen Portionen an Fleisch und Wurstspezialitäten, sowie das mit Speckwürfeln reich gespickte
Sauerkraut. Vor allem die ältere Generation macht zunehmend Gebrauch von der "Selbstabholung" und Opa und Oma reihten sich, mit Tupperschüsseln oder Kasserollen
bestückt, geduldig in der provisorischen "Werksküche" in die Warteschlange, gemäß der Tageslosung: " Heute bleibt die Küche leer, heut' gehen wir zur Feuerwehr".
(07.03.11 - Bericht: E. Schüle)

Fützen zeigt Flagge
Am gestrigen großen Umzug in der Kernstadt Blumberg waren die Fützener Gruppen wieder in starker Besetzung, mit dem Musikverein, der Tanzgarde, der Eggäsli-Zunft
und der Feuerwehr, sowie auch der Landfrauen vertreten.
Bei der Bewertung holten sich die Wagen-Ensembles der Feuerwehr und der Eggäsli den zweiten Preis. Beim Umzug in Fützen waren die Gruppen natürlich auch zu sehen. (07.03.11 - Bericht: E. Schüle)

Für Sie gelesen beim Südkurier am 07.03.11
Kappenabend als Publikumsmagnet Mit einem großen Programm erfreuten die Fützener Vereine auch in diesem Jahr unter Federführung der Eggäslizunft das begeisterte Publikum. Näheres erfahren Sie unter
folgenden Links:
(07.03.11)

Feuerwehr lässt die Bio-Sau raus Am "Fasnetmentig" schwuppdiwupp
gibt's bei der Feuerwehr Kuttlesupp. Bratwürste und gekochten Speck und mit viel Senf auch Wurst und Weck.- Natürlich von 'nem Bioschwein, gemästet nur ganz sortenrein,
ohne Dioxin und Gift, wie es sonstwo üblich ist. Geschlachtet hat's der Metzger Gut, und was der Gut tut, das tut gut! Auch unser Sauerkraut ist gut, gibt dem Magen Gas und Schub.
Zur Verdauung dann vom "Beck" auf dass der Darm sich wieder streckt, Blutwurz, Obstler, Zwetschgenschnaps, dass keiner in die "Tüte" lacht!- Es ist ganz klar mit viel Begehr,
ganz Blumberg rennt zur Feuerwehr. Man bringe mit auch einen Topf, für die zu Haus mit müdem Kopf. O, Heiliger Florian sei so nett zünd den Schläfern an ihr Bett und schicke sie zur Feuerwehr,
dass unsere Pfannen werden leer. Wir beginnen schon um zehnuhrdreißig, sind bis zum Umzug da und fleißig, doch wenn das Schwein ist aufgezehrt, ist Schluss und das wär' nicht verkehrt.
Drum rennet, auf hierher nach Fützen wir werden Euch recht nett begrüßen. Narro ! (Text:Erich Schüle) (03.03.11)
Ortsvorsteher abgesetzt
20 Jahre hatte Narrenvater Manfred Arlt diese Amtshandlung vorgenommen, dieses Amt am 11.11.2010 am Narrenbrunnen von Fützen an seinen Nachfolger Stefan Schmid
abgegeben. Dieser, in Fützen längst als Obernarr bekannt, waltete heute mühelos und mit kräftiger Stimme seines Amtes. Zur Unterstützung hatte er eine große Schar
Eggäsli, aber auch seine Frau Bianka und Sohn Jonas im "Schesenwagen" mitgebracht.
Nach dieser Zeremonie wurden die befreiten Schulkinder nach Absingen des Fützener Narrenliedes "Jetzt goht die Fasnet ahh... mit Bonbon (in Fützen Mokken) regelrecht
eingedeckt. Dann folgte der große Marsch zum abgesetzten Ortsvorsteher in dessen gute Stube zum obligatorischen feuchtfröhlichen Umtrunk.
Unter den Klängen des Musikvereins wurde am Nachmittag in Fützen der reich dekorierte Narrenbaum von den Feuerwehrkameraden zügig von der horizontalen Lage in
die Vertikale gehievt. Charmante Eggäsli teilten an die, trotz strahlendem Sonnenschein frierenden Gäste Schnaps und Likör aus.
Nach dieser "Feierstunde" verzogen sich die Zuschauer in die weltberühmte Hähnchenbräterei "Zum GALLI". Da das renommierte Hotel "Zum Bahnhof" an diesem Tag
geschlossen hatte - die Wirtin "Hedwig" weilt derzeit auf den Malediven zum Korallentauchen - eröffneten die cleveren Fasnachtsmanager kurzerhand im Landfrauenheim
das "Café-Eggäsli" einschließlich Wurststand, was auch spontan guten Zuspruch fand. (03.03.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Ausgelassene Seniorenrunde
Lustig ist das Seniorenleben, diesen Eindruck erweckte die närrisch-fröhliche Zusammenkunft der zumindest an diesem Tag junggebliebenen "Alten" aus Fützen und
Riedöschingen im vollbesetzten Gasthaus "Längehaus" in Riedöschingen. Dabei gab es keine Minute Langeweile.
In wohlgesetzten Reimen begrüßte der gut gelaunte Vorsitzende Ewald Wilhelm die Gäste. Die wohl einst großen Fasnachter hatten aus ihrer Kleidertruhe wieder ihre
"Uniformen" entmottet und präsentierten sich in ihren ulkigen Garderoben bestens. Sogar der "Kondukteur" der Schwäbischen Eisenbahn (Therese Eichenhofer) hatte
leibhaftig bei diesem lautstark gesungenen Ohrwurm seinen Einsatz.
Sowohl Paula Kunz, Agathe und Helga Schey als auch Lisbeth Keller (Riedöschingen), hatten bei ihren tiefsinnigen Vorträgen und Soloeinlagen die Lacher auf ihrer Seite,
genauso wie Ewald Wilhelm und Erich Schüle aus Fützen. Letzterer zitierte, von großem Beifall begleitet, amouröse Witze aus dem Witzbuch von Manfred Rommel.
Musikalische Schmankerl und Schunkellieder, am Akkordeon begleitet von Ernst Keller und Ewald Wilhelm, trugen weiter zur guten Stimmung bei. Für das leibliche Wohl
hatten die Wirtsleute des schmucken Gasthauses mit einer reichhaltigen Speisekarte bestens gesorgt. (02.03.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Landfrauen Fützen
Musical:“ Ich war noch niemals in New York.“
Wir fahren am Dienstag, den 12.04.2011 zu Adlermoden nach Neckartenzlingen und anschließend nach Stuttgart ins SI-Center zur Aufführung des beliebten Musicals: Ich war noch niemals in Neu York“
Der Preis für Kat. 1 od. 2 betr.82,00 € pro Person.
Im Preis inbegriffen ist die Busfahrt mit Sektempfang und Modepräsentation bei Mode Adler, ca.14:00 Uhr ebenfalls die Fahrt nach Stuttgart und der Eintritt ins Musical,
Beginn 18:30 Uhr. Als Angemeldet gilt, wer bis spätestens 13. März 2011 den Gesamtpreis von 82,00 € auf das Konto Nr. 248 213 241 / BLZ 694 500 65 bei der Sparkasse Schwarzw.- Baar überwiesen hat.
Die genaue Abfahrtszeit wird noch bekanntgegeben(ca.12:00 Uhr). Alle Musical Fans sind zu diesem erlebnisreichen Tag recht herzlich eingeladen.
Ostergestecke basteln
Zum Herstellen von dekorativen Ostergestecken unter der Anleitung von Fr. Engesser aus Unadingen treffen wir uns am Montag, den 28.03.2011 um 14:00 Uhr im Vereinsheim.
Material, z.B. Zweige, Töpfe usw. können gerne mitgebracht werden.
Studienreise ins Saarland Vom 22.bis 25. September findet eine Städtetour des Landfrauenverbands statt.
Am ersten Tag geht’s nach Saarbrücken, am zweiten nach Luxemburg, jeweils mit Führung.
Am dritten Tag stehen Mettlach mit Führung im Erlebniszentrum von „Villerroy &Boch“ sowie die Saarschleife auf dem Programm. Den vierten Tag verbringen die Frauen im Pfälzer Wald in Bad- Dürkheim.
Die Fahrt kostet 295,00 €. Die Anmeldung erfolgt über das Sonderkonto des LF-Bez. Donaueschingen bei der Spark. Schw. Baar BLZ 694 500 65 – Konto 151 010 411. Auf
dem Überweisungsträger bitte Name und Ortsverband angeben. (02.03.11)
Für Sie gelesen: Südkurier - 28.02.2011
Fasnet Warm up Party in Fützen
Bei der Fasnet Warm up Party des SV Fützen am Freitag feierten Hunderte in toller Laune den Einstieg in die närrische Zeit. Aufgelockert wurde das Ganze mit Auftritten
einzelner Garde-Mädchengruppen aus der Region, die unter tosendem Applaus des närrischen Festvolkes ihre Tänze auf die Bühne zauberten.
Bildergalerie unter www.suedkurier.de/fastnacht

St. Gallus-Senioren ganz närrisch
Vom Fasnachts-Bazillus angesteckt, veranstalteten die St. Gallus-Senioren von Epfenhofen im Gasthaus zum "Löwen" unter dem Motto: "Uf de Alm do gibt's kei Sünd"
einen bühnenreifen feuchtfröhlichen Nachmittag. Dabei war Stimmung und gute Laune Trumpf.
Zu den schmissigen Klängen des "Duo Montana" wurden die, so schien es, keineswegs alten Tanzbeine kräftig geschwungen. Inge Fluck, Marlene Rudolf, Irene Hallaj
und Irmgard Fluck glänzten wieder in ihren selbst gestrickten Paraderollen. Schlag auf Schlag folgte eine amouröse Gerichtsverhandlung oder das Streitgespräch zwischen
einer Bauersfrau und einer mondänen Dame aus der Stadt. Beinahe "heiße" Witze wurden gleichwohl mit Lachsalven belohnt. Einmal warm gelaufen, zog die muntere
Schar schließlich in einer langen Polonaise durch das Gasthaus. So hatten Zuschauer und Aktive schließlich das abendliche deftige Vesper redlich verdient.
Bei der nächsten Zusammenkunft am 16. März bei "Marlene" (Frohe Einkehr) wird es einen Lichtbildervortrag über Aktivitäten aus Epfenhofen, vor allem aber der St. Gallus-Senioren geben.
(24.02.11 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Störche legen Zwischenstopp in Fützen ein
Wie in den vergangenen Jahren, legte wieder ein Storchenpaar auf seinem Flug in den Frühling einen Zwischenstopp in Fützen ein. Wohl bibbernd vor Kälte und mit zum
Teil eingezogenem Hals verweilten die beiden Adebare jeweils auf den Dächern der Pfarrkirche und beim Gasthaus "Zum Kranz".
Bei den derzeitigen Minustemperaturen von zehn Grad wären sie wohl besser noch eine Weile im, derzeit in jeder Hinsicht, heißen Nordafrika geblieben, denn hier am
Randen und auch in der Baar, wohin sie vermutlich weiterziehen, bekamen sie gestern bestimmt mehr als kalte Füße. (24.02.11 - Bericht: E. Schüle)

Metzgerei Gut verteilt Geschenke
Eine angenehme Aufgabe durften einige Kinder im Kindergarten von Epfenhofen übernehmen, als es galt, die Gewinner der Weihnachtsaktion der Metzgerei Gut aus
Fützen/Stühlingen zu ermitteln. Zur Verlosung kamen drei inhaltsschwere Geschenkkörbe im Wert von 75, 50, und 25 Euro. Unter der kritischen Beobachtung durch die
Kindergartenleiterin Cornelia Rösch-Hewer durften die Kinder abwechselnd aus einem Korb von eingegangenen Karten die Gewinner ziehen.
Der Erste Preis geht an Anke Kabus, Stühlingen, mit dem zweiten Geschenkkorb wird Angela Gleichauf aus Fützen und mit dem Dritten Antonia Basler, Weizen, überrascht
werden. Die Präsente werden den glücklichen Gewinnern dieser Tage zugestellt.
Alle Kindergartenkinder von Epfenhofen/Fützen aber erhalten, als Lohn für ihre Arbeit, von den Geschäftsleuten in Absprache mit den Erzieherinnen diese Woche noch ein
reichhaltiges "Frühstücksbuffet" incl. Wienerle im Kindergarten gesponsert. (16.02.11 - Bericht: E. Schüle)
Aktive Senioren Altenwerk Fützen schwimmt nicht im Geld
Gut besucht war auch in diesem Monat die gemütliche Zusammenkunft der Senioren aus Fützen und Riedöschingen im Gasthaus "Zum Bahnhof" in Fützen.
Besinnliche und flotte Lieder, im fliegenden Wechsel, mit dem Akkordeon begleitet von Ewald Wilhelm und Ernst Keller, trugen zur guten Laune bei. Der Vorsitzende Ewald
Wilhelm gab auch einen Bericht über die Aktivitäten, Ausflüge und Wallfahrten im vergangenen Jahr. Die Kasse war vorab von Amalia Hübl und Erich Schüle geprüft
worden, die dem Ehepaar Ewald und Mechthild Wilhelm (diese fungieren als Vorsitzende, Kassierer und Schriftführer in Personalunion) eine einwandfreie Kassenverwaltung
attestierten. Der lockere Freundeskreis ohne Vereinsstatus finanziert sich selber, indem bei jeder Zusammenkunft ein Sparschwein für Spenden rumgereicht wird.
Große Sprünge können damit nicht gemacht werden, da keinerlei Zuschüsse zur Verfügung stehen. Doch sollen ja auch vordringlich die Geselligkeit und vor allem die
inzwischen sehr intensive Freundschaft zwischen den Senioren der beiden Blumberger Stadtteile im Vordergrund stehen.
So ist für den 1. März eine gemeinsame "Narrensitzung" im Gasthaus "Längehaus" in Riedöschingen im Terminkalender vorgemerkt. Zu diesem feuchtfröhlichen Nachmittag
ist Narrenhäs oder wenigstens eine närrische Kopfbedeckung erwünscht. Beginn ist um 14.00 Uhr, Abfahrt in Fützen beim Schulhaus um 13.30 Uhr mit Privatautos. Für Mitfahrgelegenheit wird gesorgt.
(16.02.11 - Bericht: E. Schüle)

Turniersieg in Schaffhausen F-Jugend der SG Fützen-Epfenhofen gewinnt Hallenturnier in Schaffhausen
Die F-Jugend der SG um die Trainer Friedhelm Müller, Mike Hewer und Rocco Dziubale verbuchten am vergangenen Samstag bei der Indoormasters 2011 des FC Schaffhausen einen beeindruckenden Turniersieg.
Bereits in der Vorrunde erreichte die SG einen souveränen Gruppensieg mit 13:1 Punkten und 34:7 Toren. Bei dem mit regionalen Mannschaften aus der Schweiz und
Deutschland besetzten Turnier setzte sich die SG im Endspiel gegen die Mannschaft des FC Diessenhofen mit 6:3 Toren deutlich durch.
Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung konnten die Jugendlichen den Siegerpokal zur Freude der Trainer und Betreuer in Empfang nehmen. (13.02.11 - Bericht: Friedhelm Müller)

Fützener Maschinengemeinschaft funktioniert bestens
Walter Basler tritt nach neun Jahren den Vorstandsposten an Florian Siegwart ab
Mit elf Mitgliedern, darunter Adolf Leingruber aus Epfenhofen, ist die Maschinengemeinschaft der Fützener Landwirte nach wie vor eine intakte Interessengemeinschaft.
Zur Jahreshauptversammlung hatte der noch Vorsitzende Walter Basler am Donnerstagabend in das Gasthaus "Zum Bahnhof" eingeladen. Kurz und prägnant war sein
Geschäfts-und Kassenbericht. Alle gemeinsam genutzten Ackergeräte waren wieder voll im Einsatz. Trotz einiger Ausgaben für Reparaturen am Mulcher konnte Basler, der
auch das Amt des Kassierers innehat, über ein solides Ergebnis auf der Einnahmenseite berichten. Da der ehemalige Dreschschuppen als Standort für die Geräte (Mulcher,
Walze und Maissäer) nicht mehr zur Verfügung steht, sind diese Geräte nun gegen ein geringes Entgelt bei Walter Basler und Ottmar Meister deponiert.
Die alle drei Jahre stattfindenden Wahlen des gesamten Vorstandes verliefen gewohnt zügig. Basler, der schon seit zwei Amtsperioden aufhören wollte, stellte nun sein Amt
als Vorsitzender und Kassierer endgültig zur Verfügung. Einstimmig wurde Florian Siegwart zum neuen Geschäftsführer und Kassierer gewählt. Walter Basler wurde zum
stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Ebenso einstimmig erfolgte die Wiederwahl des Schriftführers in Abwesenheit (Stadtratssitzung) Hermann Keller. Arnold und Dieter Gleichauf bleiben Kassenprüfer.
Die Gemeinschaft sieht Handlungsbedarf, für den inzwischen reparaturanfälligen Mulcher eine Neubeschaffung ins Auge zu fassen. Der neue Vorsitzende wurde beauftragt
Angebote einzuholen. Durch eine geschickt gesteuerte Nutzungsumlage für die Geräte sind Rücklagen für eine solche Investition vorhanden. Abschließend dankte Arnold
Gleichauf im Namen der Berufskollegen Walter Basler für die neun Jahre dauernde gute Geschäftsführung mit einem Weinpräsent. (04.02.11 - Bericht: E. Schüle)

Musikverein unterhält Senioren Alt und Jung in Fützen harmonisch vereint
Ortsvorsteher Ewald Gut informiert seine Bürger
Der nunmehr seit über 40 Jahren durchgeführte Seniorennachmittag entwickelt sich von Jahr zu Jahr immer mehr zu einem Familiennachmittag, was das gute Miteinander
der älteren und der jüngeren Generation unterstreicht.
Im Wechsel war in diesem Jahr der Musikverein für die Gestaltung verantwortlich. In der gut, zum Teil mit Kind und Kegel, besetzten "Buchberghalle" konnte der
Vorstandsvorsitzende Kurt Gleichauf neben Bürgermeister Markus Keller mit Gattin, sowie Ortsvorsteher Ewald Gut mit Gattin auch die Geistlichen Herren Karlheinz Brandl und Julius Dreher begrüßen.
Der Jugendchor unter der Leitung von Renate Günthner stellte eingangs mit seinen sympathischen Liedvorträgen schnell eine musikalische Brücke zum Publikum her.
Ortsvorsteher Ewald Gut als Hauptredner des Nachmittages nutzte die Gunst der Stunde, die Bürger über die Aktivitäten in der Dorfgemeinschaft zu informieren. Dabei
spannte er prägnant den Bogen von der eben (beinahe) überwundenen Wirtschafts- und Bankenkrise bis zum Wunsch nach einer stabilen Euro-Währung.
Aber auch der demografische Wandel in der Fützener Dorfgemeinschaft ließ aufhorchen. Demnach gab es in Fützen vor etwa 20 Jahren 22 Bürger über 80 Jahren, im
abgelaufenen Jahr 2010 waren es 52, das sind sieben Prozent der Dorfbevölkerung bei aktuell 715 Einwohnern (zum 31.12.2010 waren in Fützen 157 Bürger von 1 - 19
Jahren(22%), 427 Personen 20 - 64 Jahre (59%), 79 Personen 65 - 80 Jahre (11%). Neun Personen konnten bereits ihr 90. Lebensjahr vollenden). Umso mehr, so stellte
der Schultes fest, sei die Wertschätzung, die die älteren Bürger in ihren Familien, aber auch in der Dorfgemeinschaft erfuhren, sehr wichtig und lobenswert und hierzu solle
auch weiterhin der jährliche Seniorennachmittag beitragen.
Einen kurzen Abriss über bauliche Maßnahmen in der Gemeinde gab der Ortsvorsteher des Weiteren: So summierten sich Renovierungsmaßnahmen beim Friedhof, bei der
Wasserversorgung zu den Siedlungen an und in der Buchberghalle, der Anschaffung neuer Stühle im Bürgersaal, für viele Bürger überraschend, zu einem
Investitionsvolumen von 230.000 Euro. Diesen respektablen Ausgaben steht allerdings auf der Wunschliste für das laufende Jahr unter anderem die Sanierung des Schul
-und Rathauses mit etwa 400.000 Euro im Haushaltsplan der Stadt, deren Machbarkeit allerdings von Zuschüssen aus dem Ausgleichsstock abhängig ist.
Lobende Worte fand Bürgermeister Markus Keller für die intakte Dorfg
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